So, 14:23 Uhr
27.03.2011
Bänke fehlen
Um fehlende Bänke im Schlosspark von Sondershausen ging es unter anderem in der Bürgerfragestunde der letzten Stadtratssitzung von Sonderhausen, aber eben nicht nur...
Von der Bürgerfragestunde hatte kn bereits berichtet, aber noch nicht alle Themen ins Auge gefasst. Der Landesvorsitzende des Volksinteressenbund Thüringen (VIBT), Rainer Scheerschmidt, griff gleich mehrere Themen auf. So bezweifelte er, dass es beim Verkauf der alten Schmiede auf dem Straußberg mit rechten Dingen zugegangen sei (kn berichtete bereits öfter). Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) sah keine Fehler und sieht sich bestätigt, da die Kommunalaufsicht die gewählte Verfahrensweise genehmigt hatte. Der Stadtrat hatte mit dem Burgverein den Kaufvertrag abgeschlossen, zumal die Zufahrt zur Burg teilweise über das Gelände der alten Schmiede geht und schon deshalb der Verkauf gerechtfertigt sei.
Das der Kulturkalender der Stadt Sondershausen ausgerechnet auf dem stillen Örtchen der Schlossgalerie hängt fand der Bürgermeister auch nicht gerade lustig, und will in einem Gespräch das anrüchige Thema aus der Welt. Kreyer betonte, die Kulturkalender seien noch an vielen anderen Städten in der Stadt zu finden, und natürlich auch im Internet.
Ein drittes Problem wurde gleich doppelt angesprochen. Scheerschmidt mokierte nicht zu unrecht, dass es im Schlosspark kaum noch Bänke gäbe. Für die Behinderten sei es schwierig, sich mal auszuruhen. Bürgermeister Kreyer bezeichnete die Kritik als durchaus berechtigt, aber für den Schlosspark sei nun mal der Eigentümer zuständig und das sei nun mal die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.
Klaus Everhardt, VdK-Ortsvorsitzender und Behindertenbeauftragter der Stadt Sondershausen, legte in dem Punkt Bänke gleich noch nach und sagte, man solle in Hinsicht des Umganges mit Behinderten dem Paulus mal die Flötentöne beibringen. Mit Paulus meinte er Dr. Helmut-Eberhard Paulus, den Direktor Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.
Wobei hier kn nochmals anmerken muss, jetzt zu Beginn der wärmeren Jahreszeit möchten sich durchaus auch nicht behinderte Menschen mal in die Natur setzen, besonders Mütter mit Kindern hat man früher öfter mal sitzen sehen. Wie das Problem der ständigen Zerstörung der Parkbänke gelöst werden soll, ist allerdings auch nicht gerade einfach. Ständige Kontrollen oder gar eine komplette Videoüberwachung muss ja wohl wirklich nicht sein.
Aber Fakt sollte sein, ein Park ohne Bänke ist einfach ein Unding!
Autor: khhVon der Bürgerfragestunde hatte kn bereits berichtet, aber noch nicht alle Themen ins Auge gefasst. Der Landesvorsitzende des Volksinteressenbund Thüringen (VIBT), Rainer Scheerschmidt, griff gleich mehrere Themen auf. So bezweifelte er, dass es beim Verkauf der alten Schmiede auf dem Straußberg mit rechten Dingen zugegangen sei (kn berichtete bereits öfter). Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) sah keine Fehler und sieht sich bestätigt, da die Kommunalaufsicht die gewählte Verfahrensweise genehmigt hatte. Der Stadtrat hatte mit dem Burgverein den Kaufvertrag abgeschlossen, zumal die Zufahrt zur Burg teilweise über das Gelände der alten Schmiede geht und schon deshalb der Verkauf gerechtfertigt sei.
Das der Kulturkalender der Stadt Sondershausen ausgerechnet auf dem stillen Örtchen der Schlossgalerie hängt fand der Bürgermeister auch nicht gerade lustig, und will in einem Gespräch das anrüchige Thema aus der Welt. Kreyer betonte, die Kulturkalender seien noch an vielen anderen Städten in der Stadt zu finden, und natürlich auch im Internet.
Ein drittes Problem wurde gleich doppelt angesprochen. Scheerschmidt mokierte nicht zu unrecht, dass es im Schlosspark kaum noch Bänke gäbe. Für die Behinderten sei es schwierig, sich mal auszuruhen. Bürgermeister Kreyer bezeichnete die Kritik als durchaus berechtigt, aber für den Schlosspark sei nun mal der Eigentümer zuständig und das sei nun mal die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.
Klaus Everhardt, VdK-Ortsvorsitzender und Behindertenbeauftragter der Stadt Sondershausen, legte in dem Punkt Bänke gleich noch nach und sagte, man solle in Hinsicht des Umganges mit Behinderten dem Paulus mal die Flötentöne beibringen. Mit Paulus meinte er Dr. Helmut-Eberhard Paulus, den Direktor Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.
Wobei hier kn nochmals anmerken muss, jetzt zu Beginn der wärmeren Jahreszeit möchten sich durchaus auch nicht behinderte Menschen mal in die Natur setzen, besonders Mütter mit Kindern hat man früher öfter mal sitzen sehen. Wie das Problem der ständigen Zerstörung der Parkbänke gelöst werden soll, ist allerdings auch nicht gerade einfach. Ständige Kontrollen oder gar eine komplette Videoüberwachung muss ja wohl wirklich nicht sein.
Aber Fakt sollte sein, ein Park ohne Bänke ist einfach ein Unding!