Do, 12:30 Uhr
31.03.2011
Frohe Kunde vom Markt
Frohlocken in der Chefetage der Nordhäuser Arbeitsagentur: Wieder einmal können wunderschöne Zahlen vom Nordthüringer Arbeitsmarkt verkündet werden. nnz-und kn mit den Einzelheiten...
Die Arbeitslosigkeit ist stärker als im letzten Jahr gesunken und es gibt in der Metall- und Elektrobranche, in Handwerk und Industrie gute Beschäftigungsmöglichkeiten, schildert Karsten Froböse die Situation auf dem Arbeitsmarkt zum Quartalsende. Wir haben eine verstärkte Nachfrage nach Elektrikern, Mechanikern und Schlossern. Das sei vor allem für junge Menschen von Vorteil, die in Thüringen ihren Lebensmittelpunkt haben und nach beruflichen Perspektiven suchen.
Die Frühjahrsbelebung hat den Arbeitsmarkt erreicht und die Zahl der Arbeitslosen spürbar sinken lassen. 16.643 Männer und Frauen waren im März ohne Arbeit, fast 1.000 weniger als im Februar und rund 2.500 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig erreichte der März den niedrigsten Wert seit 20 Jahren.
Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, betrug im März 11,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 13,1 Prozent. Im Landkreis Eichsfeld konnte die Quote um 1,9 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent reduziert werden. Der Landkreis Nordhausen weist 12,4 Prozent (-1,4) auf und der Kyffhäuserkreis reduzierte auf 14,7 Prozent (-1,7).
Die Konjunktur läuft gut und gibt weiterhin Rückenwind. Die Zahl der Menschen, die sich nach einer Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeitslos melden mussten, ging im ersten Quartal um 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück.
Die Zahl der Männer und Frauen, die in den ersten drei Monaten wieder eine Beschäftigung aufnehmen konnten, stieg um über 20 Prozent. Knapp 60 Prozent des Personalbedarfs ergab sich in den Fertigungsberufen, davon entfielen fast 6 Prozent auf Elektriker und knapp acht Prozent auf Jobs in der Baubranche.
Rund 4.300 Personen wurden im März durch die Arbeitsförderung unterstützt, über 1.900 weniger als 2010. Die Zahl der Männer und Frauen, die Unterstützung bei Selbständigkeit und beruflichen Eingliederungsmaßnahmen, durch Vermittlungen in den zweiten Arbeitsmarkt und im Rahmen beruflicher Weiterbildung erhielten, lag damit um rund 200 unter der des Monats Februar.
Private und öffentliche Arbeitgeber meldeten dem Arbeitgeber-Service im letzten Monat 528 sozialversicherungspflichtige Stellen. Seit Beginn des Jahres stieg die Zahl freier Arbeitsstellen um rund 29 Prozent.
Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich zum ersten Mal umgekehrt. In den vergangenen Jahren gab es mehr Bewerber als Stellen. Zum Ende des ersten Halbjahres sind erstmalig mehr Ausbildungsstellen als Bewerber in Nordthüringen gemeldet. Das bietet den Jugendlichen Chancen in der Region.
Von Oktober bis März wurden 1.240 Stellen gemeldet, 67 (5,7%) mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon kamen 1.219 Stellen, 126 (11,5%) mehr als im Jahr zuvor aus der Wirtschaft. 1.205 Bewerber um eine Ausbildungsstelle, 169 (-12,3%) weniger meldeten sich bis Ende März bei den Berufsberatern. Damit entfallen auf 100 Ausbildungsstellen 97 Bewerber.
Die Folgen demografischer Entwicklung sind bereits im ersten Halbjahr des Berufsberatungsjahres deutlich zu spüren. Gerade deshalb sei es nach Meinung des Agenturchefs dringend an der Zeit, die richtigen Weichen zu stellen. Es ist wichtig dass die Jugendlichen ihre gegenwärtig guten Chancen auf dem Ausbildungsmarkt nutzen. Unsere Beratungskräfte unterstützen bei der Berufswahl auch wenn es darum geht, passende Alternativen neben dem Wunschberuf aufzuzeigen. Solide Ausbildungsangebote und Zukunftsberufe in Thüringen – das ist es wofür wir junge Leute begeistern wollen.
Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 177 auf 5.646 Personen verringert. Das waren 720 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 12,4%; vor einem Jahr belief sie sich auf 13,8%. Dabei meldeten sich 1.086 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 168 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 1.267 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-224).
Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 4.214 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 165 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 3.033 Abmeldungen von Arbeitslosen (-555). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 30 Stellen auf 272 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 65 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 182 neue Arbeitsstellen, 46 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 483 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 108.
Landkreis Eichsfeld
Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 573 auf 4.716 Personen verringert. Das waren 1.067 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 8,2%; vor einem Jahr belief sie sich auf 10,1%. Dabei meldeten sich 756 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 324 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 1.326 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-21).
Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 3.591 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 648 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 3.191 Abmeldungen von Arbeitslosen (-135). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 4 Stellen auf 443 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 71 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 230 neue Arbeitsstellen, 8 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 681 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 159.
Kyffhäuserkreis
Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 238 auf 6.281 Personen verringert. Das waren 798 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 14,7%; vor einem Jahr belief sie sich auf 16,4%. Dabei meldeten sich 1.060 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 141 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 1.304 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-249).
Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 4.354 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 455 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 3.503 Abmeldungen von Arbeitslosen (-452). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 16 Stellen auf 242 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 21 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 144 neue Arbeitsstellen, 9 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 396 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 74.
Autor: nnzDie Arbeitslosigkeit ist stärker als im letzten Jahr gesunken und es gibt in der Metall- und Elektrobranche, in Handwerk und Industrie gute Beschäftigungsmöglichkeiten, schildert Karsten Froböse die Situation auf dem Arbeitsmarkt zum Quartalsende. Wir haben eine verstärkte Nachfrage nach Elektrikern, Mechanikern und Schlossern. Das sei vor allem für junge Menschen von Vorteil, die in Thüringen ihren Lebensmittelpunkt haben und nach beruflichen Perspektiven suchen.
Die Frühjahrsbelebung hat den Arbeitsmarkt erreicht und die Zahl der Arbeitslosen spürbar sinken lassen. 16.643 Männer und Frauen waren im März ohne Arbeit, fast 1.000 weniger als im Februar und rund 2.500 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig erreichte der März den niedrigsten Wert seit 20 Jahren.
Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, betrug im März 11,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 13,1 Prozent. Im Landkreis Eichsfeld konnte die Quote um 1,9 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent reduziert werden. Der Landkreis Nordhausen weist 12,4 Prozent (-1,4) auf und der Kyffhäuserkreis reduzierte auf 14,7 Prozent (-1,7).
Die Konjunktur läuft gut und gibt weiterhin Rückenwind. Die Zahl der Menschen, die sich nach einer Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeitslos melden mussten, ging im ersten Quartal um 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück.
Die Zahl der Männer und Frauen, die in den ersten drei Monaten wieder eine Beschäftigung aufnehmen konnten, stieg um über 20 Prozent. Knapp 60 Prozent des Personalbedarfs ergab sich in den Fertigungsberufen, davon entfielen fast 6 Prozent auf Elektriker und knapp acht Prozent auf Jobs in der Baubranche.
Rund 4.300 Personen wurden im März durch die Arbeitsförderung unterstützt, über 1.900 weniger als 2010. Die Zahl der Männer und Frauen, die Unterstützung bei Selbständigkeit und beruflichen Eingliederungsmaßnahmen, durch Vermittlungen in den zweiten Arbeitsmarkt und im Rahmen beruflicher Weiterbildung erhielten, lag damit um rund 200 unter der des Monats Februar.
Private und öffentliche Arbeitgeber meldeten dem Arbeitgeber-Service im letzten Monat 528 sozialversicherungspflichtige Stellen. Seit Beginn des Jahres stieg die Zahl freier Arbeitsstellen um rund 29 Prozent.
Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich zum ersten Mal umgekehrt. In den vergangenen Jahren gab es mehr Bewerber als Stellen. Zum Ende des ersten Halbjahres sind erstmalig mehr Ausbildungsstellen als Bewerber in Nordthüringen gemeldet. Das bietet den Jugendlichen Chancen in der Region.
Von Oktober bis März wurden 1.240 Stellen gemeldet, 67 (5,7%) mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon kamen 1.219 Stellen, 126 (11,5%) mehr als im Jahr zuvor aus der Wirtschaft. 1.205 Bewerber um eine Ausbildungsstelle, 169 (-12,3%) weniger meldeten sich bis Ende März bei den Berufsberatern. Damit entfallen auf 100 Ausbildungsstellen 97 Bewerber.
Die Folgen demografischer Entwicklung sind bereits im ersten Halbjahr des Berufsberatungsjahres deutlich zu spüren. Gerade deshalb sei es nach Meinung des Agenturchefs dringend an der Zeit, die richtigen Weichen zu stellen. Es ist wichtig dass die Jugendlichen ihre gegenwärtig guten Chancen auf dem Ausbildungsmarkt nutzen. Unsere Beratungskräfte unterstützen bei der Berufswahl auch wenn es darum geht, passende Alternativen neben dem Wunschberuf aufzuzeigen. Solide Ausbildungsangebote und Zukunftsberufe in Thüringen – das ist es wofür wir junge Leute begeistern wollen.
Der Blick in die Regionen
Landkreis NordhausenDie Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 177 auf 5.646 Personen verringert. Das waren 720 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 12,4%; vor einem Jahr belief sie sich auf 13,8%. Dabei meldeten sich 1.086 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 168 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 1.267 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-224).
Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 4.214 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 165 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 3.033 Abmeldungen von Arbeitslosen (-555). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 30 Stellen auf 272 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 65 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 182 neue Arbeitsstellen, 46 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 483 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 108.
Landkreis Eichsfeld
Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 573 auf 4.716 Personen verringert. Das waren 1.067 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 8,2%; vor einem Jahr belief sie sich auf 10,1%. Dabei meldeten sich 756 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 324 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 1.326 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-21).
Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 3.591 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 648 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 3.191 Abmeldungen von Arbeitslosen (-135). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 4 Stellen auf 443 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 71 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 230 neue Arbeitsstellen, 8 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 681 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 159.
Kyffhäuserkreis
Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 238 auf 6.281 Personen verringert. Das waren 798 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 14,7%; vor einem Jahr belief sie sich auf 16,4%. Dabei meldeten sich 1.060 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 141 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 1.304 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-249).
Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 4.354 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 455 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 3.503 Abmeldungen von Arbeitslosen (-452). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 16 Stellen auf 242 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 21 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 144 neue Arbeitsstellen, 9 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 396 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 74.
