Sa, 14:05 Uhr
02.04.2011
Ob was für Sondershausen abfällt?
Eine Jobbörse in Innsbruck soll österreichische Ärztinnen und Ärzte für Thüringen gewinnen. Gesundheitsstaatssekretär Dr. Hartmut Schubert (SPD): Im Freistaat gute Bedingungen zur Facharzt-Weiterbildung. Was das mit Sondershausen zu tun hat?...
Nun, ganz einfach. In Sondershausen sucht man seit längerem schon einen Kinderarzt. Was wurde nicht schon alles veranstaltet, um einen Kinderarzt nach Sondershausen zu locken, aber bisher lief nicht viel zusammen. Man sollte dem Staatssekretär gleich noch einen Spezialauftrag mitgeben.
Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Hartmut Schubert (SPD), wird am Montag (04.04.2011) in Innsbruck an der Jobbörse der Österreichischen Ärztekammern und der Landeskrankenhausgesellschaften, Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen der neuen Bundesländer teilnehmen.
Staatssekretär Dr. Schubert sagte vorab: Die intensiven fachlichen und berufspolitischen Kontakte zwischen der österreichischen und der deutschen Ärzteschaft haben sich in den letzten Jahren zu einer fruchtbaren Tradition entwickelt. Die Vorteile einer solchen Kooperation liegen auf beiden Seiten. Während es in Österreich derzeit einen Überschuss an jungen Ärztinnen und Ärzten gibt, fehlt es bei uns an ärztlichem Nachwuchs. Ich werde die jungen österreichischen Absolventinnen und Absolventen dazu ermutigen, die Chancen zu nutzen, die sich ihnen an Thüringer Krankenhäusern zur Facharzt-Weiterbildung bieten.
Laut Gesundheitsstaatssekretär Dr. Schubert hat seit der 1. Jobbörse im Jahre 2006 eine erhebliche Anzahl von Ärztinnen und Ärzten aus Österreich die guten Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in Thüringen genutzt. Derzeit sind insgesamt 58 österreichische Medizinerinnen und Mediziner in Thüringen tätig. Davon befinden sich 48 in der Weiterbildung zum Facharzt. Die jungen Kolleginnen und Kollegen aus Österreich leisten einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den sich zunehmend abzeichnenden Ärztemangel in Thüringen. Im stationären wie im ambulanten Bereich tragen sie dazu bei, dass wir im Freistaat weiterhin eine hochwertige und flächendeckende Versorgung anbieten können, sagte Dr. Schubert.
Hintergrund
Im März 2008 hatten der Freistaat Thüringen und die österreichische Ärztekammer eine Freundschaftsvereinbarung über die Ausbildung und den Einsatz von Ärztinnen und Ärzten unterzeichnet.
Damit erhielten österreichische Medizinerinnen und Mediziner nach dem Studium die Möglichkeit, ohne Hindernisse in Thüringen in die Facharzt-Weiterbildung einzusteigen. In Österreich bestehen derzeit sehr lange Wartezeiten für Plätze im Rahmen der Facharztausbildung.
Autor: khhNun, ganz einfach. In Sondershausen sucht man seit längerem schon einen Kinderarzt. Was wurde nicht schon alles veranstaltet, um einen Kinderarzt nach Sondershausen zu locken, aber bisher lief nicht viel zusammen. Man sollte dem Staatssekretär gleich noch einen Spezialauftrag mitgeben.
Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Hartmut Schubert (SPD), wird am Montag (04.04.2011) in Innsbruck an der Jobbörse der Österreichischen Ärztekammern und der Landeskrankenhausgesellschaften, Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen der neuen Bundesländer teilnehmen.
Staatssekretär Dr. Schubert sagte vorab: Die intensiven fachlichen und berufspolitischen Kontakte zwischen der österreichischen und der deutschen Ärzteschaft haben sich in den letzten Jahren zu einer fruchtbaren Tradition entwickelt. Die Vorteile einer solchen Kooperation liegen auf beiden Seiten. Während es in Österreich derzeit einen Überschuss an jungen Ärztinnen und Ärzten gibt, fehlt es bei uns an ärztlichem Nachwuchs. Ich werde die jungen österreichischen Absolventinnen und Absolventen dazu ermutigen, die Chancen zu nutzen, die sich ihnen an Thüringer Krankenhäusern zur Facharzt-Weiterbildung bieten.
Laut Gesundheitsstaatssekretär Dr. Schubert hat seit der 1. Jobbörse im Jahre 2006 eine erhebliche Anzahl von Ärztinnen und Ärzten aus Österreich die guten Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in Thüringen genutzt. Derzeit sind insgesamt 58 österreichische Medizinerinnen und Mediziner in Thüringen tätig. Davon befinden sich 48 in der Weiterbildung zum Facharzt. Die jungen Kolleginnen und Kollegen aus Österreich leisten einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den sich zunehmend abzeichnenden Ärztemangel in Thüringen. Im stationären wie im ambulanten Bereich tragen sie dazu bei, dass wir im Freistaat weiterhin eine hochwertige und flächendeckende Versorgung anbieten können, sagte Dr. Schubert.
Hintergrund
Im März 2008 hatten der Freistaat Thüringen und die österreichische Ärztekammer eine Freundschaftsvereinbarung über die Ausbildung und den Einsatz von Ärztinnen und Ärzten unterzeichnet.
Damit erhielten österreichische Medizinerinnen und Mediziner nach dem Studium die Möglichkeit, ohne Hindernisse in Thüringen in die Facharzt-Weiterbildung einzusteigen. In Österreich bestehen derzeit sehr lange Wartezeiten für Plätze im Rahmen der Facharztausbildung.
