Di, 14:27 Uhr
12.04.2011
Breitbandausbau im Kyffhäuserkreis
Auf Initiative der Wirtschaftsförderung des Kyffhäuserkreises geht man nunmehr in Sachen Breitbandausbau "eigene" Wege. Dazu erreichte kn aus dem Landratsamt folgende Meldung...
Die Fördermittel des Landes für 2011 liegen unter dem erforderlichen Bedarf und für den Kyffhäuserkreis ist keine Zuteilung zu erwarten. Daraufhin hat es mit den bis dato 4 antragstellenden Kommunen Helbedündorf, Bad Frankenhausen, Wiehe und Roßleben sowie der Firma RegioKom4 aus Nordhausen Gespräche gegeben, "mögliche andere Lösungsansätze zu finden", so der zuständige Breitbandpate beim Landkreis U. Lippold. "Die aus dem Interessenbekundungsverfahren als günstigster Anbieter hervorgegangene Firma wird prüfen, ob bei entsprechender Nachfrage vor Ort die Errichtung einer Hybrid-Variante, also teils Funk teils Draht, sich wirtschaftlich rechnet ohne das die Kommune auf Fördermittel zurückgreifen muss. Diese Prüfung läuft derzeit.
Es ist mit den Bürgermeistern vereinbart gegebenenfalls auch über ihre Einwohnerversammlungen das Thema unter diesem Aspekt nochmals zu aktualisieren. Nach bereits in Wiehe und Roßleben stattgefunden Veranstaltungen stimmt mich das sehr optimistisch", so Lippold weiter.
Über Funk zu Glas bleibt dabei weiter die Devise des Kreises. Durch die stetig steigenden Anforderungen an die Netzkapazität, sei es in Unternehmensbereichen oder im privaten TV oder Videobereich, den Web-Diensten etc., stößt auch die Funklösung an ihre Grenzen. Die Errichtung eines wirtschaftlich tragfähigen Glasfaserkabelnetzes steht dabei im Vordergrund.
So prüft die Wirtschaftsförderung derzeit mögliche "Betreiberformen", bei denen die Gemeinden nachhaltig in Standortvorteile investiert und dennoch auch finanziell langfristig gesicherte Einnahmen generiert.
Autor: khhDie Fördermittel des Landes für 2011 liegen unter dem erforderlichen Bedarf und für den Kyffhäuserkreis ist keine Zuteilung zu erwarten. Daraufhin hat es mit den bis dato 4 antragstellenden Kommunen Helbedündorf, Bad Frankenhausen, Wiehe und Roßleben sowie der Firma RegioKom4 aus Nordhausen Gespräche gegeben, "mögliche andere Lösungsansätze zu finden", so der zuständige Breitbandpate beim Landkreis U. Lippold. "Die aus dem Interessenbekundungsverfahren als günstigster Anbieter hervorgegangene Firma wird prüfen, ob bei entsprechender Nachfrage vor Ort die Errichtung einer Hybrid-Variante, also teils Funk teils Draht, sich wirtschaftlich rechnet ohne das die Kommune auf Fördermittel zurückgreifen muss. Diese Prüfung läuft derzeit.
Es ist mit den Bürgermeistern vereinbart gegebenenfalls auch über ihre Einwohnerversammlungen das Thema unter diesem Aspekt nochmals zu aktualisieren. Nach bereits in Wiehe und Roßleben stattgefunden Veranstaltungen stimmt mich das sehr optimistisch", so Lippold weiter.
Über Funk zu Glas bleibt dabei weiter die Devise des Kreises. Durch die stetig steigenden Anforderungen an die Netzkapazität, sei es in Unternehmensbereichen oder im privaten TV oder Videobereich, den Web-Diensten etc., stößt auch die Funklösung an ihre Grenzen. Die Errichtung eines wirtschaftlich tragfähigen Glasfaserkabelnetzes steht dabei im Vordergrund.
So prüft die Wirtschaftsförderung derzeit mögliche "Betreiberformen", bei denen die Gemeinden nachhaltig in Standortvorteile investiert und dennoch auch finanziell langfristig gesicherte Einnahmen generiert.