Di, 23:03 Uhr
12.04.2011
Fahnenband verliehen
In einem großen Appell verlieh heute Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) dem Raketenartilleriebataillon 132 des Standortes Sondershausen das Fahnenbandes des Freistaates Thüringen...
Anlass war die 20-Jahrfeier des Raketenartilleriebataillon 132 in der Karl-Günther-Kaserne begehen. Auf dem Fahnenband stand auf der einen Seite:
Die Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen,
auf der anderen Seite
Dienst für Frieden in Freiheit.
Das Fahnenband wurde von der Ministerpräsidentin selbst an der Truppenfahne angebracht, welche von Hauptfeldwebel Silvio Schröder gehalten wurde. Unterstützt wurde das Ganze vom Kommandeur des Raketenartilleriebataillon 132, Klaus Glaab.
Zahlereiche Bürger und Ehrengäste hatten sich zu diesem feierlichen Akt auf dem Appellplatz der Garnison eingefunden. So vertraten die Politik das Bundestagsmitglied Johannes Selle (CDU), die Landtagsmitglieder Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer, Landrat Peter Hengstermann und der Bürgermeister von Sondershausen, Joachim Kreyer, (alle CDU). Von der Patengemeinde war Ortsteilbürgermeister Dieter Hotze und Vertreter der Gemeinde erschienen. Alle erschienen Stadträte von Sondershausen zu nennen, verbietet sich, falls man einen vergessen hat.
Während der Feierlichkeiten war auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Thomas Kossendey auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Sondershausen anwesend. An ihn hatte Kreyer in Berlin die 4.000 unterschriebenen Postkarten der Sondershäuser Bürger übergeben.
Aber auch Vereine, Kultur, Behörden und Wirtschaft waren stark vertreten. So waren Vertreter der Freiwilligen Feuer genauso anwesend wie Polizeioberrat Hartmut Wachtel und sein Vertreter Klaus Schulz von der Polizeiinspektion Kyffhäuser oder der Direktor das Amtsgerichtes, Volker Bressem. Die Kultur vertrat u.a. Lars Tietje, Intendant und Geschäftsführer des Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH und der Direktor der Landesmusikakademie Thüringen, Prof. Dr. Eckart Lange.
Ebenfalls stark vertreten die Wirtschaft der Region, so der Geschäftsführer der Autohaus Peter-Gruppe, Helmut Peter, die Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES), Prof. Dr-Ing. Jan-Henrich Florin und Jaap van Engers und das dem Bereich Finanzen Hans-Joachim Warnecke, Vorstandsmitglied Kyffhäusersparkasse und Peter Herbst, Vorstand der Volksbank Nordthüringen.
In ihrer Rede wies Ministerpräsidentin Liebknecht auf das Alleinstellungsmerkmal dieses Raketenartilleriebataillons hin. Es sei nun mal das einzige in ganz Deutschland. Über die starke Investitionsleistungen an diesem Standort, die Lieberknecht würdigte, hatte kn bereits öfter berichtet. Liebknecht betonte, Thüringen ist stolz auf seine Bundeswehrstandorte. Für Freitag kündigte sie an, dass Thüringen im Bundesrat das Wehrdienständerungsgesetz unterstützen werde.
Helmut Köhler, der ehemalige Kulturamtsleiter von Sondershausen ließ es sich nicht nehmen, der Ministerpräsidentin das einzige Autogramm zu entlocken!
Im weiteren Verlauf ihrer Rede unterstrich sie, dass Thüringen zur Bundeswehr stehe. Sie würdigte die Leistungen, welche die Bundeswehr auch außerhalb ihrer Kernaufgabe durchführte, so u.a. beim Katastrophenschutz. Sie verwies auf die zahlreichen Patenschaften und die wirtschaftlich Bedeutung des Standortes für die Region.
Oberstleutnant Klaus Glaab konnte auch hochrangige Vertreter der Bundeswehr begrüßen, so den Kommandeur der Divisionstruppen Brigadegeneral Wagner und den stellvertretenden Regimentskommandeur des Artillerieregiments 100 "Freistaat Thüringen, Oberstleutnant Pickrahn.
Hinsichtlich der Verleihung des Fahnenbanners sagte Glaab, "unserem Bataillon wird eine der höchsten Formen der Ehrerbietung seitens unseres Volkes zu Teil". Wir werden das Fahnenbanner mit Stolz tragen, so an die Ministerpräsidentin gewandt. Am 1.04.1991 wurde das Raketenartilleriebataillon 702 als eines von 18 in der Bundesrepublik aufgestellt. Heute ist es das einzige und zeigt die Veränderungen, die in 20 Jahren auch an der Bundeswehr nicht vorbeigegangen sind.
Glaab wies ebenfalls auf die tiefe Verbundenheit mit der Region hin, sei es hinsichtlich Landkreis, Stadt Sondershausen oder den Gemeinden Berka und Westgreußen. Auf die viele Benefizveranstaltungen gerade an diesem Standort hinzuwiesen ist wohl nicht mehr nötig. Wer kn regelmäßig liest, kann das mit Sicherheit nachvollziehen.
Natürlich waren an diesem bedeutenden Tag auch die Schwarzpulverkanoniere wieder beim Appell dabei, und machten sich auch lautstark mit ihren Kanonen bemerkbar. Eine besondere Überraschung gab es aber für den Kommandeur. Der sollte nicht etwa erstochen werden, wie es auf dem Bild aussieht, sondern er bekam aus der Hand von Volker Grabow einen Ehren Säbel überreicht.
Anschließend gab es noch einen Fototermin vor dem leistungsgesteigerten Raketenwerfer Mars II, der es bei Tag und Nacht auf 85 km Entfernung auf eine Treffergenauigkeit von sieben Metern dank GPS-Technik schafft. Über die Übergabe des Ortsschildes "Sondershausen - Stadt der Deutschen Raketenartillerie" hatte kn bereits berichtet, ebenso wie den Tag der offenen Tür.
Zum 20-Jährigen
Neuer Ehrentitel
Videos gibt es unter Fahnenband verliehen und Stürmisch gefeiert
Autor: khhAnlass war die 20-Jahrfeier des Raketenartilleriebataillon 132 in der Karl-Günther-Kaserne begehen. Auf dem Fahnenband stand auf der einen Seite:
Die Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen,
auf der anderen Seite
Dienst für Frieden in Freiheit.
Das Fahnenband wurde von der Ministerpräsidentin selbst an der Truppenfahne angebracht, welche von Hauptfeldwebel Silvio Schröder gehalten wurde. Unterstützt wurde das Ganze vom Kommandeur des Raketenartilleriebataillon 132, Klaus Glaab.
Zahlereiche Bürger und Ehrengäste hatten sich zu diesem feierlichen Akt auf dem Appellplatz der Garnison eingefunden. So vertraten die Politik das Bundestagsmitglied Johannes Selle (CDU), die Landtagsmitglieder Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer, Landrat Peter Hengstermann und der Bürgermeister von Sondershausen, Joachim Kreyer, (alle CDU). Von der Patengemeinde war Ortsteilbürgermeister Dieter Hotze und Vertreter der Gemeinde erschienen. Alle erschienen Stadträte von Sondershausen zu nennen, verbietet sich, falls man einen vergessen hat.
Während der Feierlichkeiten war auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Thomas Kossendey auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Sondershausen anwesend. An ihn hatte Kreyer in Berlin die 4.000 unterschriebenen Postkarten der Sondershäuser Bürger übergeben.
Aber auch Vereine, Kultur, Behörden und Wirtschaft waren stark vertreten. So waren Vertreter der Freiwilligen Feuer genauso anwesend wie Polizeioberrat Hartmut Wachtel und sein Vertreter Klaus Schulz von der Polizeiinspektion Kyffhäuser oder der Direktor das Amtsgerichtes, Volker Bressem. Die Kultur vertrat u.a. Lars Tietje, Intendant und Geschäftsführer des Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH und der Direktor der Landesmusikakademie Thüringen, Prof. Dr. Eckart Lange.
Ebenfalls stark vertreten die Wirtschaft der Region, so der Geschäftsführer der Autohaus Peter-Gruppe, Helmut Peter, die Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES), Prof. Dr-Ing. Jan-Henrich Florin und Jaap van Engers und das dem Bereich Finanzen Hans-Joachim Warnecke, Vorstandsmitglied Kyffhäusersparkasse und Peter Herbst, Vorstand der Volksbank Nordthüringen.
In ihrer Rede wies Ministerpräsidentin Liebknecht auf das Alleinstellungsmerkmal dieses Raketenartilleriebataillons hin. Es sei nun mal das einzige in ganz Deutschland. Über die starke Investitionsleistungen an diesem Standort, die Lieberknecht würdigte, hatte kn bereits öfter berichtet. Liebknecht betonte, Thüringen ist stolz auf seine Bundeswehrstandorte. Für Freitag kündigte sie an, dass Thüringen im Bundesrat das Wehrdienständerungsgesetz unterstützen werde.
Helmut Köhler, der ehemalige Kulturamtsleiter von Sondershausen ließ es sich nicht nehmen, der Ministerpräsidentin das einzige Autogramm zu entlocken!
Im weiteren Verlauf ihrer Rede unterstrich sie, dass Thüringen zur Bundeswehr stehe. Sie würdigte die Leistungen, welche die Bundeswehr auch außerhalb ihrer Kernaufgabe durchführte, so u.a. beim Katastrophenschutz. Sie verwies auf die zahlreichen Patenschaften und die wirtschaftlich Bedeutung des Standortes für die Region.
Oberstleutnant Klaus Glaab konnte auch hochrangige Vertreter der Bundeswehr begrüßen, so den Kommandeur der Divisionstruppen Brigadegeneral Wagner und den stellvertretenden Regimentskommandeur des Artillerieregiments 100 "Freistaat Thüringen, Oberstleutnant Pickrahn.
Hinsichtlich der Verleihung des Fahnenbanners sagte Glaab, "unserem Bataillon wird eine der höchsten Formen der Ehrerbietung seitens unseres Volkes zu Teil". Wir werden das Fahnenbanner mit Stolz tragen, so an die Ministerpräsidentin gewandt. Am 1.04.1991 wurde das Raketenartilleriebataillon 702 als eines von 18 in der Bundesrepublik aufgestellt. Heute ist es das einzige und zeigt die Veränderungen, die in 20 Jahren auch an der Bundeswehr nicht vorbeigegangen sind.
Glaab wies ebenfalls auf die tiefe Verbundenheit mit der Region hin, sei es hinsichtlich Landkreis, Stadt Sondershausen oder den Gemeinden Berka und Westgreußen. Auf die viele Benefizveranstaltungen gerade an diesem Standort hinzuwiesen ist wohl nicht mehr nötig. Wer kn regelmäßig liest, kann das mit Sicherheit nachvollziehen.
Natürlich waren an diesem bedeutenden Tag auch die Schwarzpulverkanoniere wieder beim Appell dabei, und machten sich auch lautstark mit ihren Kanonen bemerkbar. Eine besondere Überraschung gab es aber für den Kommandeur. Der sollte nicht etwa erstochen werden, wie es auf dem Bild aussieht, sondern er bekam aus der Hand von Volker Grabow einen Ehren Säbel überreicht.
Anschließend gab es noch einen Fototermin vor dem leistungsgesteigerten Raketenwerfer Mars II, der es bei Tag und Nacht auf 85 km Entfernung auf eine Treffergenauigkeit von sieben Metern dank GPS-Technik schafft. Über die Übergabe des Ortsschildes "Sondershausen - Stadt der Deutschen Raketenartillerie" hatte kn bereits berichtet, ebenso wie den Tag der offenen Tür.
Zum 20-Jährigen
Neuer Ehrentitel
Videos gibt es unter Fahnenband verliehen und Stürmisch gefeiert

























































