Fr, 16:59 Uhr
15.04.2011
Neues aus dem Hauptausschuss (2)
Bei der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Sondershausen ging es auch um die Angler und eine Seniorenresidenz. Über was diskutiert wurde, erfahren Sie hier...
Das im Bereich des alten Dienstleistungsgebäudes am Planplatz ein Investor plante, eine Seniorenresidenz der Extraklasse (mit Arzt usw.) zu bauen, hatte kn bereits berichtet. Jetzt gab es Stimmen, die der Stadt vorwarfen, man hätte das Projekt abwürgen wollen. Dagegen wandte sich die Stadt. Bauamtsleiter Manfred Kucksch sagte ganz klar, die dort mal verhängte Veränderungssperre hatte mit den geplanten Investitionen nichts zu tun.
Kucksch sagte, es sind keine Unterlagen von dem Investor gekommen und es hat auch keine Gespräche mit der Stadt gegeben. Bei anderen Gelegenheiten hatte es ein Aufeinandertreffen mit dem Geschäftsführer des DRK Kyffhäuserkreis, Karl-Heinz Genzel, gegeben, aber er sei nie auf das Projekt hin angesprochen worden, so Kucksch im Hauptausschuss. Das DRK sollte der Betreiber der Seniorenresidenz werden. Wenn hier jetzt im Nachhinein diskutiert werde, so wolle man nur von den eigenen Unzulänglichkeiten ablenken, so Kucksch abschließend.
In einem weiteren Punkt ging es um die Bebraer Teiche. Ein Gutachten über die Wasserqualität und Kontrollen des Fischbesatzes hätten ergeben, dass der Fischbesatz eine sehr ungünstige Zusammensetzung haben und damit mitverantwortlich für die schlechte Wasserqualität sei. Es gab zu viele Weißfische und zu wenig große Fischfresser, sprich Raubfische, bzw. die Raubfische hatten nicht mehr die nötige Größe, um größere Weißfische fressen zu können. Indirekt klang der wohl ein Vorwurf durch, dass die großen Hechte von den Anglern weggefangen wurden.
Sei es wie es sei, um die Badewasserqualität wieder herstellen zu können, hat die Stadt entschieden, durch ein vollständiges Abfischen und trocken stehen lassen die Badewasserqualität wieder herstellen zu wollen. So werde durch Prüfverfahren festgestellt, ob die Trübung des Badegewässers nicht zu groß sei (mindestens ein Meter Sicht). Erst dann soll es einen gezielten neuen Fischbesatz geben, mit Fried- und Raubfischen. Insbesondere wünscht man sich, dass dann wieder große Hechte im Teich sind, die den Friedfischbesatz in Grenzen hält. Zu viele Friedfische seien eben für die Trübungen verantwortlich.
So lange der neue Fischbesatz sich erst entwickeln muss, werde die Stadt als Eigentümer des Gewässern keine Pacht für das Angeln vergeben. Kucksch und Bürgermeister Joachim Kreyer stellten auch klar, wir als Stadt vergeben die Pacht für das Angeln, und nicht der Pächter der Bebraer Teiche.
Autor: khhDas im Bereich des alten Dienstleistungsgebäudes am Planplatz ein Investor plante, eine Seniorenresidenz der Extraklasse (mit Arzt usw.) zu bauen, hatte kn bereits berichtet. Jetzt gab es Stimmen, die der Stadt vorwarfen, man hätte das Projekt abwürgen wollen. Dagegen wandte sich die Stadt. Bauamtsleiter Manfred Kucksch sagte ganz klar, die dort mal verhängte Veränderungssperre hatte mit den geplanten Investitionen nichts zu tun.
Kucksch sagte, es sind keine Unterlagen von dem Investor gekommen und es hat auch keine Gespräche mit der Stadt gegeben. Bei anderen Gelegenheiten hatte es ein Aufeinandertreffen mit dem Geschäftsführer des DRK Kyffhäuserkreis, Karl-Heinz Genzel, gegeben, aber er sei nie auf das Projekt hin angesprochen worden, so Kucksch im Hauptausschuss. Das DRK sollte der Betreiber der Seniorenresidenz werden. Wenn hier jetzt im Nachhinein diskutiert werde, so wolle man nur von den eigenen Unzulänglichkeiten ablenken, so Kucksch abschließend.
In einem weiteren Punkt ging es um die Bebraer Teiche. Ein Gutachten über die Wasserqualität und Kontrollen des Fischbesatzes hätten ergeben, dass der Fischbesatz eine sehr ungünstige Zusammensetzung haben und damit mitverantwortlich für die schlechte Wasserqualität sei. Es gab zu viele Weißfische und zu wenig große Fischfresser, sprich Raubfische, bzw. die Raubfische hatten nicht mehr die nötige Größe, um größere Weißfische fressen zu können. Indirekt klang der wohl ein Vorwurf durch, dass die großen Hechte von den Anglern weggefangen wurden.
Sei es wie es sei, um die Badewasserqualität wieder herstellen zu können, hat die Stadt entschieden, durch ein vollständiges Abfischen und trocken stehen lassen die Badewasserqualität wieder herstellen zu wollen. So werde durch Prüfverfahren festgestellt, ob die Trübung des Badegewässers nicht zu groß sei (mindestens ein Meter Sicht). Erst dann soll es einen gezielten neuen Fischbesatz geben, mit Fried- und Raubfischen. Insbesondere wünscht man sich, dass dann wieder große Hechte im Teich sind, die den Friedfischbesatz in Grenzen hält. Zu viele Friedfische seien eben für die Trübungen verantwortlich.
So lange der neue Fischbesatz sich erst entwickeln muss, werde die Stadt als Eigentümer des Gewässern keine Pacht für das Angeln vergeben. Kucksch und Bürgermeister Joachim Kreyer stellten auch klar, wir als Stadt vergeben die Pacht für das Angeln, und nicht der Pächter der Bebraer Teiche.