Di, 00:32 Uhr
26.04.2011
Ausdauer gezeigt
Das Tennisspieler öfter mal Ausdauer zeigen müssen ist bekannt, wenn sich so ein Match über Stunden ziehen kann. Aber auch in anderer Hinsicht zeigt man Stehvermögen. Trotzdem ist noch Hilfe notwendig. Worum es geht, erfahren Sie hier...
Da ist sie nun, die neue Ballwurfmaschine des Tennisvereins Blau-Weiß Sondershausen e.V., als sie in einer Pause beim Schleifchenturnier (kn berichtete bereits) den Medien präsentiert wurde.
Der Tennisverein in Sondershausen betreibt eine sehr rührige Kinder und Jugendarbeit. In Zeiten des demografischen Wandels ist es nicht selbstverständlich, dass man mit 29 Kindern und Jugendlichen eine große Nachwuchsabteilung hat. Aber mit nur zwei Übungsleitern wird es in der Betreuungszeit mit den Einzelnen eng, wie Vereinsvorsitzender Harald Lucke erläuterte
Abhilfe kann dann so eine Ballwurfmaschine schaffen. Die kann man speziell einstellen in Bezug auf Rhythmus ,Schnelligkeit der Bälle, Topspin oder nicht. So ist sie ideal auf Kinder und Jugendliche einzurichten, wie der Technikwart Nico Biebert erläuterte. So können schon mal die Jugendlichen üben, während sich der Trainer bereits mit anderen Jugendlichen beschäftigen kann. Und einen zusätzlich Trainingseffekt hat die ganze Sache auch noch. Bälle die verschossen und zurückgeschlagen wurden, müssen anschließend auch wieder eingesammelt werden.
Natürlich haben nicht nur die Jugendlichen etwas davon. Auch die Erwachsenen können ihren Nutzen ziehen. Aber so eine Wurfmaschine ist nicht billig. Da muss man schon gut 2.4000 Euro investieren, um an ein brauchbares Gerät zu kommen. Zu viel für einen Verein.
Also suchte man sich Verbündete. Zuerst sprach man das damalige Landtagsmitglied Günter Grüner an, mit dem Blick auf die Gewährung von Lottomitteln. Da Günter Grüner das Problem noch nicht endgültig lösen konnte, ging man auf seinen Nachfolger Gerold Wucherpfennig zu. Der blieb allerdings der Region bekannterweise nicht lange erhalten. Sein Nachfolger der ehemalige Innenminister und jetziges Landtagsmitglied Manfred Scherer (alle CDU) nahm sich der Sache an.
Aber auch der hatte es nicht einfach. Als Ansprechpartner hatte man das Thüringer Finanzministerium gewählt. Aber auch hier gab es ja einen Wechsel an der Führungsspitze. Marion Walsmann wurde Thüringer Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei und neuer Thüringer Finanzminister wurde Dr. Wolfgang Voß.
Kein Aprilscherz war, dass auf der Jahreshaupt- und Wahlversammlung des Vereins am 1. April verkündet werden konnte, aus dem Finanzministerium liegt die Förderzusage für 1.800 Euro vor. Da man noch weitere Sponsoren fand, so die Kyffhäusersparkasse, konnte das Gerät beschafft werden. kurz vor Ostern traf das Gerät ein.
Das Glück ist allerdings noch nicht ganz vollkommen. Es sind noch nicht genügend Bälle da. Zwar haben die Vereinsmitglieder schon einige Bälle mitgebracht, aber es reicht bei weitem noch nicht. So eine Wurfmaschine kann mit 200 Bällen bestückt werden, um sie auch wirklich effektiv betreiben zu können.
Da Tennisbälle auch nicht gerade billig sind, wäre es schön, wenn sich noch ein Sponsor finden könnte, der einige Bälle mitfinanziert, so die Schatzmeisterin des Vereins Rosemarie Henkel gegenüber kn. Der Wink mit dem berühmten Zaunpfahl von kn wird hoffentlich von potentiellen Sponsoren mitbekommen.
Wie die Maschine so funktioniert, gibt es hier:
Wurfmaschine erhalten
Autor: khhDa ist sie nun, die neue Ballwurfmaschine des Tennisvereins Blau-Weiß Sondershausen e.V., als sie in einer Pause beim Schleifchenturnier (kn berichtete bereits) den Medien präsentiert wurde.
Der Tennisverein in Sondershausen betreibt eine sehr rührige Kinder und Jugendarbeit. In Zeiten des demografischen Wandels ist es nicht selbstverständlich, dass man mit 29 Kindern und Jugendlichen eine große Nachwuchsabteilung hat. Aber mit nur zwei Übungsleitern wird es in der Betreuungszeit mit den Einzelnen eng, wie Vereinsvorsitzender Harald Lucke erläuterte
Abhilfe kann dann so eine Ballwurfmaschine schaffen. Die kann man speziell einstellen in Bezug auf Rhythmus ,Schnelligkeit der Bälle, Topspin oder nicht. So ist sie ideal auf Kinder und Jugendliche einzurichten, wie der Technikwart Nico Biebert erläuterte. So können schon mal die Jugendlichen üben, während sich der Trainer bereits mit anderen Jugendlichen beschäftigen kann. Und einen zusätzlich Trainingseffekt hat die ganze Sache auch noch. Bälle die verschossen und zurückgeschlagen wurden, müssen anschließend auch wieder eingesammelt werden.
Natürlich haben nicht nur die Jugendlichen etwas davon. Auch die Erwachsenen können ihren Nutzen ziehen. Aber so eine Wurfmaschine ist nicht billig. Da muss man schon gut 2.4000 Euro investieren, um an ein brauchbares Gerät zu kommen. Zu viel für einen Verein.
Also suchte man sich Verbündete. Zuerst sprach man das damalige Landtagsmitglied Günter Grüner an, mit dem Blick auf die Gewährung von Lottomitteln. Da Günter Grüner das Problem noch nicht endgültig lösen konnte, ging man auf seinen Nachfolger Gerold Wucherpfennig zu. Der blieb allerdings der Region bekannterweise nicht lange erhalten. Sein Nachfolger der ehemalige Innenminister und jetziges Landtagsmitglied Manfred Scherer (alle CDU) nahm sich der Sache an.
Aber auch der hatte es nicht einfach. Als Ansprechpartner hatte man das Thüringer Finanzministerium gewählt. Aber auch hier gab es ja einen Wechsel an der Führungsspitze. Marion Walsmann wurde Thüringer Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei und neuer Thüringer Finanzminister wurde Dr. Wolfgang Voß.
Kein Aprilscherz war, dass auf der Jahreshaupt- und Wahlversammlung des Vereins am 1. April verkündet werden konnte, aus dem Finanzministerium liegt die Förderzusage für 1.800 Euro vor. Da man noch weitere Sponsoren fand, so die Kyffhäusersparkasse, konnte das Gerät beschafft werden. kurz vor Ostern traf das Gerät ein.
Das Glück ist allerdings noch nicht ganz vollkommen. Es sind noch nicht genügend Bälle da. Zwar haben die Vereinsmitglieder schon einige Bälle mitgebracht, aber es reicht bei weitem noch nicht. So eine Wurfmaschine kann mit 200 Bällen bestückt werden, um sie auch wirklich effektiv betreiben zu können.
Da Tennisbälle auch nicht gerade billig sind, wäre es schön, wenn sich noch ein Sponsor finden könnte, der einige Bälle mitfinanziert, so die Schatzmeisterin des Vereins Rosemarie Henkel gegenüber kn. Der Wink mit dem berühmten Zaunpfahl von kn wird hoffentlich von potentiellen Sponsoren mitbekommen.
Wie die Maschine so funktioniert, gibt es hier:
Wurfmaschine erhalten




