Di, 10:33 Uhr
26.04.2011
Fragebögen werden verschickt
Mit Stichtag 9. Mai findet der europaweite Zensus 2011 in Deutschland statt. Bereits nächste Woche wird mit dem Versand der ersten Fragebogen begonnen. Heute wurden weitere Einzelheiten bekannt...
Anlässlich der Regierungsmedienkonferenz mit dem Thüringer Staatssekretär für Medien und Regierungssprecher, Peter Zimmermann und dem Präsidenten des Thüringer Landesamt für Statistik, Günter Krombholz, wurde über die Ziele, die Historie, die Grundlagen sowie über die Hintergründe zur Wahl eines registergestützten Zensus und dessen neuartiger Methodik informiert.
Während Zimmermann die Erwartungen der Politik an den Zensus 2011 und den Verwendungszweck der zu gewinnenden Daten darlegte, erläuterte im Anschluss Günter Krombholz, Präsident des Thüringer Landesamtes für Statistik detailliert über die Vorbereitung, Durchführung und das Frageprogramm des Zensus 2011 zum Stichtag – 9. Mai.
Die entscheidende Rolle bei allen Entscheidungen spielte zum einen die Realisierung einer Kostenreduzierung sowie zum anderen das Ziel, die Belastung für die Thüringer Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Der Zensus 2011 ist eine moderne, effiziente registergestützte Volkszählung. Es wird zum größten Teil auf bereits vorhandene Verwaltungsdaten zurückgegriffen, um eine geringstmögliche Belastung für die Bevölkerung zu erreichen. Da die EU darüber hinaus noch Daten von allen EU-Mitgliedsstaaten abfordert, die nicht in den Registern enthalten sind, müssen dennoch ergänzend einige Bürger befragt werden, so Krombholz.
Befragt werden in Thüringen:
Der registergestützte Zensus 2011 ist damit bürgerfreundlich, belastungsarm und verursacht
niedrige Kosten. Für Thüringen betragen die Kosten ca. 20 Millionen Euro, von denen ca. 7 Millionen der Bund kofinanziert. Der Datenschutz und die Datensicherheit sind in allen Phasen zu 100 Prozent gewährleistet:
1. Ermittlung der amtlichen Einwohnerzahl
2. Statistische Darstellung der Haushaltsstruktur
um die Fragebogen für die Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ), welche ausschließlich per Post verteilt werden. Empfänger sind alle Eigentümer oder Verwalter von Wohnraum in Thüringen. Die Zahl der angeschriebenen Personen beläuft sich auf rund 500.000. Die Fragen zum Gebäude und den Wohnungen können entweder per Post mit dem beigelegten ausreichend zu frankierenden Rückumschlag oder kostengünstig Online beantwortet werden. Jeder Fragebogen enthält eine OnlineKennung mit Passwort.
Die Befragungen in den ausgewählten Haushalten, Wohnheimen und den Gemeinschaftsunterkünften
beginnen ab dem 9. Mai 2011 und werden durch die 23 Erhebungsstellen in den Landkreisen und kreisfreien Städten organisiert und koordiniert. Bei diesen Erhebungen hat der auskunftspflichtige Bürger 3 Möglichkeiten zur Beantwortung:
1. Interview
2. Selbstausfüllen der Fragebogen und anschließender postalischer Rückversand an die
zuständige Erhebungsstelle
3. Onlinemeldeverfahren (gesichert durch Verschlüsselung)
Im Falle der Nutzung der 1. Möglichkeit wird der Fragebogen nach dem Interview vor den Augen des
Befragten in einen separaten Umschlag doppelt versiegelt und erst in der Erhebungsstelle im Beisein
der Erhebungsstellenmitarbeiter wieder geöffnet. Die Siegel der Erhebungsbeauftragten sind abgezählt und deren Verwendung wird überprüft.
Weitere Informationen zum Zensus 2011 in Deutschland finden Sie unter www.zensus2011.de/ bzw.
umfangreiche Informationen, wie die Kontaktdaten der Erhebungsstellen, sind für Thüringen unter
www.statistik.thueringen.de/zensus/ zu finden. Fragen der Thüringer Bürger zum Zensus 2011 werden unter der Hotline-Nummer 0361 37-84333
beantwortet.
Autor: nnzAnlässlich der Regierungsmedienkonferenz mit dem Thüringer Staatssekretär für Medien und Regierungssprecher, Peter Zimmermann und dem Präsidenten des Thüringer Landesamt für Statistik, Günter Krombholz, wurde über die Ziele, die Historie, die Grundlagen sowie über die Hintergründe zur Wahl eines registergestützten Zensus und dessen neuartiger Methodik informiert.
Während Zimmermann die Erwartungen der Politik an den Zensus 2011 und den Verwendungszweck der zu gewinnenden Daten darlegte, erläuterte im Anschluss Günter Krombholz, Präsident des Thüringer Landesamtes für Statistik detailliert über die Vorbereitung, Durchführung und das Frageprogramm des Zensus 2011 zum Stichtag – 9. Mai.
Die entscheidende Rolle bei allen Entscheidungen spielte zum einen die Realisierung einer Kostenreduzierung sowie zum anderen das Ziel, die Belastung für die Thüringer Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Der Zensus 2011 ist eine moderne, effiziente registergestützte Volkszählung. Es wird zum größten Teil auf bereits vorhandene Verwaltungsdaten zurückgegriffen, um eine geringstmögliche Belastung für die Bevölkerung zu erreichen. Da die EU darüber hinaus noch Daten von allen EU-Mitgliedsstaaten abfordert, die nicht in den Registern enthalten sind, müssen dennoch ergänzend einige Bürger befragt werden, so Krombholz.
Befragt werden in Thüringen:
- alle Eigentümer von Wohnraum,
- ca. 9 Prozent der Bürger, die durch eine Stichprobenziehung zur Haushaltbefragung
- ermittelt wurden sowie
- alle Bewohner von Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften.
Der registergestützte Zensus 2011 ist damit bürgerfreundlich, belastungsarm und verursacht
niedrige Kosten. Für Thüringen betragen die Kosten ca. 20 Millionen Euro, von denen ca. 7 Millionen der Bund kofinanziert. Der Datenschutz und die Datensicherheit sind in allen Phasen zu 100 Prozent gewährleistet:
- Zertifizierte Sicherheitskonzepte,
- Abgeschottete Erhebungsstellen
- keine Rückübermittlung von Daten an die Verwaltung (Rückspielverbot)
- Verpflichtung aller Mitarbeiter und Erhebungsbeauftragten auf das Statistik- und
- Datenschutzgeheimnis
1. Ermittlung der amtlichen Einwohnerzahl
2. Statistische Darstellung der Haushaltsstruktur
- Alter
- Geschlecht
- Haushaltsgröße
- Bildung, Ausbildung, Beruf
- Religionszugehörigkeit
- Migrationshintergrund
- Zahl der Wohngebäude und Wohnungen
- Baujahr
- Wohnfläche
- Anzahl der Räume
- Heizungsart
- Ausstattung
um die Fragebogen für die Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ), welche ausschließlich per Post verteilt werden. Empfänger sind alle Eigentümer oder Verwalter von Wohnraum in Thüringen. Die Zahl der angeschriebenen Personen beläuft sich auf rund 500.000. Die Fragen zum Gebäude und den Wohnungen können entweder per Post mit dem beigelegten ausreichend zu frankierenden Rückumschlag oder kostengünstig Online beantwortet werden. Jeder Fragebogen enthält eine OnlineKennung mit Passwort.
Die Befragungen in den ausgewählten Haushalten, Wohnheimen und den Gemeinschaftsunterkünften
beginnen ab dem 9. Mai 2011 und werden durch die 23 Erhebungsstellen in den Landkreisen und kreisfreien Städten organisiert und koordiniert. Bei diesen Erhebungen hat der auskunftspflichtige Bürger 3 Möglichkeiten zur Beantwortung:
1. Interview
2. Selbstausfüllen der Fragebogen und anschließender postalischer Rückversand an die
zuständige Erhebungsstelle
3. Onlinemeldeverfahren (gesichert durch Verschlüsselung)
Im Falle der Nutzung der 1. Möglichkeit wird der Fragebogen nach dem Interview vor den Augen des
Befragten in einen separaten Umschlag doppelt versiegelt und erst in der Erhebungsstelle im Beisein
der Erhebungsstellenmitarbeiter wieder geöffnet. Die Siegel der Erhebungsbeauftragten sind abgezählt und deren Verwendung wird überprüft.
Weitere Informationen zum Zensus 2011 in Deutschland finden Sie unter www.zensus2011.de/ bzw.
umfangreiche Informationen, wie die Kontaktdaten der Erhebungsstellen, sind für Thüringen unter
www.statistik.thueringen.de/zensus/ zu finden. Fragen der Thüringer Bürger zum Zensus 2011 werden unter der Hotline-Nummer 0361 37-84333
beantwortet.
