Mi, 00:05 Uhr
04.05.2011
Leuchtturm angeschaltet
Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) hatte gefordert, Leuchttürme zu schaffen. Gestern startete sein Staatssekretär den 1. Thüringer Leuchtturm...
Die Einweihung des Leuchtturms nahm der Staatssekretär des Thüringer Wirtschaftsministeriums Jochen Staschewski (re.) vor. Statt eines sonstigen roten Knopfes, wurden die Kabelstecker zusammen gesteckt, was gemeinsam mit dem 1. Beigeordneten des Bürgermeisters von Bad Frankenhausen, Dr. Anderas Räuber (SPD) vorgenommen wurde.
Diese Form der Inbetriebnahme war etwas außergewöhnlich, ist der schiefe Turm der Oberkirche von Bad Frankenhausen nun mal auch kein gewöhnlicher Leuchtturm. Er soll bespielstellend dafür stehen, dass für den einsturzgefährdeten Turm ein touristisches Konzept gefunden werden soll.
Die Rettungsaktion zum höchsten schiefsten Turm der Welt laufen auf Hochtouren und die Tage des Wahrzeichens einer ganzen Region sind scheinbar gezählt. Besonders aus touristischer Sicht ist die Erhaltung des Turmes für die Kyffhäuser-Region enorm wichtig, erläuterte Dr. Räuber zuvor dem Staatssekretär. Denn nach der Stabilisierung des Oberkirche soll der schiefe Riese touristisch erschlossen und vermarktet werden.
Und wie war man auf den Leuchtturm gekommen? Der Thüringer Wirtschaftsminister Herr Machnig fordert seit geraumer Zeit touristische Leuchttürme in Thüringen, die das Potential haben, deutschlandweit Gäste nach Thüringen zu locken. Unter anderem sind diese Leuchttürme in der Thüringer Landestourismuskonzeption Thüringen 2015 beschrieben. Hier heißt es: Ziele sind u.a.: Nutzung der Leuchttürme des Thüringenangebotes im Außenmarketing zur Profilierung und Stärkung Thüringens.
Und die Vermarktung läuft schon an. Selbst Zeitungen in Übersee berichten schon vom schiefen Turm der Oberkirche, wie einer der Zeitungsausschnitte zeigt.
Denn dieser Turm hat perspektivisch das Potential einer der geforderten touristischen Leuchttürme in Thüringen zu werden. Denn mit seiner Schiefstellung von 4,45 Meter ist er deutlich schiefer als der Schiefe Turm von Pisa. Nach Pisa pilgern jährlich ca. 5 Mio. Besucher. Die Region der Superlative am Kyffhäuser hat mit Einbindung aller touristischen Sehenswürdigkeiten die Chance vom Bekanntheitsgrad des höchsten schiefsten Turmes zu profitieren.
Kyffhäusertourismuschef Herbert Knischka berichtete von den in den letzten Jahren sehr konstant hohen Besucherzahlen von 400.000 im Kyffhäuserkreis und derzeitig 348.000 Übernachtungen im Jahr 2010, die meisten Gäste seit 1990 und in Thüringen mit einem der höchsten Zuwächse gegenüber dem Vorjahr.
Die stellvertretende Vorsitzende des Förderverein der Oberkirche, Dr. Julia Otto, konnte dem Staatssekretär berichten, dass eine ganze Region hinter dieser Aktion stehe. Staatssekretär Jochen Staschewski konnte zwar noch keine festen Zusagen machen, aber man stehe der Erhaltung des Turms positiv gegenüber. Und dazu will man Unerstützung für ein touristisches Konzept gegen.
Und ein weiterer Lichtblick blitzte auf! Zwar wird das Ergebnis des Gutachtens erst am Donnerstag ebenfalls wie heute im Hotel Residenz vorgestellt, aber Dr. Räuber ließ schon durchblicken, dass es klare Signale gäbe, dass der Turm erhalten werden kann. Die in den nächsten Tagen noch anlaufenden weiteren Rettungsaktionen, Kurdirektor Thomas Knorr stellte sie vor, wird kn noch ausführlich berichten.
Dieses Wortspiel Leuchttürme wollen wir umsetzen und haben deshalb aus dem schiefen Turm einen ersten echten Leuchtturm gemacht. Auf der ersten Plattform wurde ein Scheinwerfer angebracht, der sich vorerst bis zum 31. Mai jeden Abend um 180 Grad dreht und weit über die Stadt hinaus das Wahrzeichen der Region zusätzlich erstrahlen lässt. Zwar war es noch etwas hell, aber kn hat den Leuchtturm schon mal ins Visier genommen. Bei Dunkelheit ist das natürlich noch eindrucksvoller.
Leuchtturm angeschaltet
Autor: khhDie Einweihung des Leuchtturms nahm der Staatssekretär des Thüringer Wirtschaftsministeriums Jochen Staschewski (re.) vor. Statt eines sonstigen roten Knopfes, wurden die Kabelstecker zusammen gesteckt, was gemeinsam mit dem 1. Beigeordneten des Bürgermeisters von Bad Frankenhausen, Dr. Anderas Räuber (SPD) vorgenommen wurde.
Diese Form der Inbetriebnahme war etwas außergewöhnlich, ist der schiefe Turm der Oberkirche von Bad Frankenhausen nun mal auch kein gewöhnlicher Leuchtturm. Er soll bespielstellend dafür stehen, dass für den einsturzgefährdeten Turm ein touristisches Konzept gefunden werden soll.
Die Rettungsaktion zum höchsten schiefsten Turm der Welt laufen auf Hochtouren und die Tage des Wahrzeichens einer ganzen Region sind scheinbar gezählt. Besonders aus touristischer Sicht ist die Erhaltung des Turmes für die Kyffhäuser-Region enorm wichtig, erläuterte Dr. Räuber zuvor dem Staatssekretär. Denn nach der Stabilisierung des Oberkirche soll der schiefe Riese touristisch erschlossen und vermarktet werden.
Und wie war man auf den Leuchtturm gekommen? Der Thüringer Wirtschaftsminister Herr Machnig fordert seit geraumer Zeit touristische Leuchttürme in Thüringen, die das Potential haben, deutschlandweit Gäste nach Thüringen zu locken. Unter anderem sind diese Leuchttürme in der Thüringer Landestourismuskonzeption Thüringen 2015 beschrieben. Hier heißt es: Ziele sind u.a.: Nutzung der Leuchttürme des Thüringenangebotes im Außenmarketing zur Profilierung und Stärkung Thüringens.
Und die Vermarktung läuft schon an. Selbst Zeitungen in Übersee berichten schon vom schiefen Turm der Oberkirche, wie einer der Zeitungsausschnitte zeigt.
Denn dieser Turm hat perspektivisch das Potential einer der geforderten touristischen Leuchttürme in Thüringen zu werden. Denn mit seiner Schiefstellung von 4,45 Meter ist er deutlich schiefer als der Schiefe Turm von Pisa. Nach Pisa pilgern jährlich ca. 5 Mio. Besucher. Die Region der Superlative am Kyffhäuser hat mit Einbindung aller touristischen Sehenswürdigkeiten die Chance vom Bekanntheitsgrad des höchsten schiefsten Turmes zu profitieren.
Kyffhäusertourismuschef Herbert Knischka berichtete von den in den letzten Jahren sehr konstant hohen Besucherzahlen von 400.000 im Kyffhäuserkreis und derzeitig 348.000 Übernachtungen im Jahr 2010, die meisten Gäste seit 1990 und in Thüringen mit einem der höchsten Zuwächse gegenüber dem Vorjahr.
Die stellvertretende Vorsitzende des Förderverein der Oberkirche, Dr. Julia Otto, konnte dem Staatssekretär berichten, dass eine ganze Region hinter dieser Aktion stehe. Staatssekretär Jochen Staschewski konnte zwar noch keine festen Zusagen machen, aber man stehe der Erhaltung des Turms positiv gegenüber. Und dazu will man Unerstützung für ein touristisches Konzept gegen.
Und ein weiterer Lichtblick blitzte auf! Zwar wird das Ergebnis des Gutachtens erst am Donnerstag ebenfalls wie heute im Hotel Residenz vorgestellt, aber Dr. Räuber ließ schon durchblicken, dass es klare Signale gäbe, dass der Turm erhalten werden kann. Die in den nächsten Tagen noch anlaufenden weiteren Rettungsaktionen, Kurdirektor Thomas Knorr stellte sie vor, wird kn noch ausführlich berichten.
Dieses Wortspiel Leuchttürme wollen wir umsetzen und haben deshalb aus dem schiefen Turm einen ersten echten Leuchtturm gemacht. Auf der ersten Plattform wurde ein Scheinwerfer angebracht, der sich vorerst bis zum 31. Mai jeden Abend um 180 Grad dreht und weit über die Stadt hinaus das Wahrzeichen der Region zusätzlich erstrahlen lässt. Zwar war es noch etwas hell, aber kn hat den Leuchtturm schon mal ins Visier genommen. Bei Dunkelheit ist das natürlich noch eindrucksvoller.
Leuchtturm angeschaltet














