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Mi, 11:30 Uhr
04.05.2011

Selber ausbilden

Gestern fand die mittlerweile schon 17. Mitgliederversammlung des Firmenausbildungsverbundes Nordthüringen statt. Was da berichtet und beschlossen wurde, das hat wir für Sie recherchiert...


Oliver Wönnmann, der im vergangenen Jahr das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Aribert Kupsch übernommen hat, eröffnete die Versammlung. Besonders betonte er die Bedeutung der beruflichen Erstausbildung für die hiesigen Firmen. Der beste Weg, Fachkräfte in die Firmen zu bekommen, ist diese selbst auszubilden, sagte er. FAV-Geschäftsführer Frank Seiler stellte in seinem Geschäftsbericht an die Mitglieder fest, dass der Verein im Jahr 2010 weiterhin erfolgreich gearbeitet hat.

Die erbrachten Ergebnisse, wie 293 gewonnene Ausbildungsplätze, stabile Umsätze bei der Ergänzungsausbildung und sehr gute Bestehensquoten für die Auszubildenden in den Sonderprogrammen zeigen das. Doch war nicht alles nur positiv, was er zu berichten hatte. So blieben bei den Ausbildungsplätzen 35 unbesetzt und einzelne Projekte laufen in diesem Jahr beginnend aus, was die Leistungsfähigkeit eines Verbundes schmälern wird.

Der Verbund wird neue Wege finden müssen, um weiterhin für seine Mitglieder erfolgreich agieren zu können. Die Zukunftskonferenz aller Thüringer Ausbildungsverbünde im vergangenen Oktober legte dazu einen wichtigen Grundstein. Ganz aktuell berichtete die IHK Erfurt, dass das Wirtschaftsministerium offiziell neue Tätigkeitsfelder für die Verbünde jetzt beschlossen hat und diese ab kommenden Ausbildungsjahr zum Tragen kommen.

Gastredner auf der diesjährigen Veranstaltung war Arbeitsagenturchef Karsten Froböse. Sein Vortrag galt der Fachkräftesicherung für unsere Region. An Hand von Statistiken, die teilweise überrascht haben, stellte er die Chancen dieser Thematik dar. Wichtig ist es ihm, dass nicht nur die Zahlen erkannt werden, sondern dass die Aufgaben angepackt werden. Unsere jungen Leute müssen hier gebunden werden, sie sollen hier Perspektiven erhalten. Die Unternehmen und die regionalen Akteure der Region haben da einen gewichtigen Auftrag, sagte er zu den Vertretern der Firmen.

Am Schluss sagte Oliver Wönnmann, dass der FAV die Firmen gern in allen Fragen, die Ausbildung betreffend unterstützen will und wird. Der FAV benötigt aber auch umgekehrt die Unterstützung seiner Mitglieder.
Autor: nnz

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