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Fr, 12:55 Uhr
06.05.2011

Nicht lange zögern?

Auf einer Pressekonferenz konnte gestern darüber informiert werden, dass der schiefe Turm der Oberkirche Bad Frankenhausen gerettet werden kann (kn berichtete)...

Sanierungskonzept steht (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sanierungskonzept steht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Horst Kästner von der Tiefbaufirma Stump stellte gestern im Hotel Residenz von Bad Frankenhausen, mit Blick auf den Oberkirchturm möglich, die technischen Details vor. Rettungsschlüssel ist praktisch die Dreipunkt-Lagerung. Wie in den Bildern in der Galerie zu sehen ist, wird durch zwei Stützarme, die an jedem Ende ein Fundament haben, das weitere Absacken und neigen des schiefen Turms verhindert.

Der dritte Punkt selbst wird im Innern des Kirchturms liegen. Die in den Bildern dargestellten grünen Flächen sind dann im Wesentlichen neue Bauteile. Die beiden Stützarme werden eine Länge von 20 Metern haben und stellenweise 4 m hoch sein, wobei ein Teil im Erdreich verschwinden wird. Die Breite der Stützarme wird ca. 1 m sein.

Sanierungskonzept steht (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sanierungskonzept steht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Vom Förderverein der Oberkirche war Dr. Juliane Ottto, Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc, Horst Kästner von der Tiefbaufirma Stump und der Prüfstatiker Dr.Josef Trabert, waren bei dieser Pressekonferenz dabei.


Der Prüfstatiker Dr. Josef Trabert aus Weimar sagte, mit dieser Konstruktion wird man für lange zeit Sicherheit schaffen. Selbst wenn der Turm etwas absackt, wird nichts passieren, erkönnte sich dabei sogar wieder etwas aufrichten. Ein generelles Aufrichten wird aber nicht angestrebt. Man will ja nicht an Schiefe verlieren.

,Horst Kästner und Prüfstatiker Dr.Josef Trabert sagten nochmals klar und deutlich:
„Es besteht keine akute Einsturzgefahr“. Sie traten dabei der Meinung eines Vertreters des Bauamtes Kyffhäuserkreis entgegen, der diese Wort in den Mund gelegt hatte.

Der Vertreter des Bauamtes wollte auf Anfrage noch keine Stellungnahme abgeben, ob nun die Forderung auf Rückbau des Turmes hinfällig wären. Wir müssen erst die Unterlagen durchrechnen, nach dem wir die Unterlagen erhalten haben.

Die dauerhafte Stabilisierung des Turmes wird, wie bereits gemeldet, ca. 800.000 Euro kosten und nicht wie früher befürchtet eine Million. Auch hat man den Vorteil, dass man sich für die Arbeiten bis zu fünf Jahren Zeit lassen kann, was sich erleichternd auf die Bereitstellung der Mittel auswirken dürfte.

Jetzt müssen sich die Kirche als Besitzer, das Landratsamt als Bauaufsichtsbehörde und der Stadtrat von Bad Frankenhausen positionieren, ob man mit dem angebotenen Sanierungskonzept mitgehen will. Nur Zeit dazu sollte man sich nicht zu lange nehmen. Nicht wegen der Einsturzgefahr, sondern lange Verzögerungen wirken sich eher demotivierend für die Hilfsaktionen aus. Das Motto sollte jetzt wohl eher sein, „Packens wir an, statt wartens wir ab.


Sanierungskonzept steht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sanierungskonzept steht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sanierungskonzept steht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sanierungskonzept steht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sanierungskonzept steht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sanierungskonzept steht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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