Mi, 14:23 Uhr
11.05.2011
Neues aus Berlin (39)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Ballett getanzt und Ballett gemacht. Dabei geht es um ihre Arbeit im Petitionsausschuss des Bundestages..
Die Interessengemeinschaft ehemaliger Ballettmitglieder der DDR e.V. unter ihrer Vorsitzenden Monika Ehrhardt-Lakomy hatte im November 2007 eine Petition mit vielen Hundert Unterschriften eingereicht. Denn im September 2007 hatte Frau Merkel die CDU aufgefordert, eine Liste der noch zu erledigenden Probleme im Osten Deutschlands zu erstellen. Zu dieser Problematik zählt auch die berufsbezogene Zuwendung für ehemalige Ballettmitglieder in der DDR. Sie können nur in jungen Jahren tanzen und wurden deshalb nach ihrem Ausscheiden aus dem Ballett mit einer Zuwendung bis zur Erreichung ihres Rentenalters versorgt.
Die Streichung dieser Zuwendung erfolgte 1992 und kommt einer Enteignung gleich. Die Regierungsfraktionen bestätigen ihre leeren Wahlversprechen und haben das Anliegen, diese Zuwendung weiterhin zu zahlen, im Petitionsausschuss abgelehnt. Ansprüche aus der DDR werden einfach liquidiert und auch nach über 20 Jahren Deutsche Einheit ignoriert. Deshalb hat die Fraktion DIE LINKE auch in dieser Wahlperiode einen Antrag zur gerechten Versorgungslösung eingebracht. Darauf verweist Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag aus Bad Frankenhausen.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhDie Interessengemeinschaft ehemaliger Ballettmitglieder der DDR e.V. unter ihrer Vorsitzenden Monika Ehrhardt-Lakomy hatte im November 2007 eine Petition mit vielen Hundert Unterschriften eingereicht. Denn im September 2007 hatte Frau Merkel die CDU aufgefordert, eine Liste der noch zu erledigenden Probleme im Osten Deutschlands zu erstellen. Zu dieser Problematik zählt auch die berufsbezogene Zuwendung für ehemalige Ballettmitglieder in der DDR. Sie können nur in jungen Jahren tanzen und wurden deshalb nach ihrem Ausscheiden aus dem Ballett mit einer Zuwendung bis zur Erreichung ihres Rentenalters versorgt.
Die Streichung dieser Zuwendung erfolgte 1992 und kommt einer Enteignung gleich. Die Regierungsfraktionen bestätigen ihre leeren Wahlversprechen und haben das Anliegen, diese Zuwendung weiterhin zu zahlen, im Petitionsausschuss abgelehnt. Ansprüche aus der DDR werden einfach liquidiert und auch nach über 20 Jahren Deutsche Einheit ignoriert. Deshalb hat die Fraktion DIE LINKE auch in dieser Wahlperiode einen Antrag zur gerechten Versorgungslösung eingebracht. Darauf verweist Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag aus Bad Frankenhausen.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke