Fr, 10:59 Uhr
13.05.2011
Signale der Hoffnung?
Jahrelang ließ die Binnennachfrage in Deutschland und auch in Thüringen zu wünschen übrig. Jetzt haben die Menschen im Freistaat vermutlich mehr Geld in der Tasche. Oder ist alles einfach nur teurer geworden. Hier die Zahlen...
Im 1. Quartal 2011 setzten die Thüringer Einzelhändler nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik real 2,3 Prozent und nominal 3,8 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 1,7 Prozent. Dabei erhöhte sich die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 1,3 Prozent, die Zahl der Teilzeitbeschäftigten stieg im Vergleich zum 1. Quartal 2010 um 2,0 Prozent an.
Im bundesweiten Durchschnitt stiegen die Einzelhandelsumsätze im 1. Quartal 2011 ebenfalls an, jedoch geringer als in Thüringen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes war der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland real um 0,2 Prozent und nominal um 1,6 Prozent höher als in den ersten drei Monaten des Jahres 2010. Die meisten Bereiche des Thüringer Einzelhandels hatten im 1. Quartal sowohl reale als auch nominale Umsatzzuwächse zu verzeichnen.
Im Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (Supermärkte, SB-Kaufhäuser und Verbrauchermärkte) - dem nach Umsätzen bedeutendsten Bereich des Thüringer Einzelhandels - war allerdings ein Rückgang der realen Umsätze um 0,3 Prozent zu beobachten, die nominalen Umsätze stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,8 Prozent.
In der zweitgrößten Branche, dem Einzelhandel mit sonstigen Gütern (z. B. Einzelhandel mit Bekleidung, mit Lederwaren, mit kosmetischen Erzeugnissen, mit Blumen und Pflanzen) wuchsen die realen und nominalen Umsätze in gleichem Maße (real: +3,6 Prozent, nominal: +3,7 Prozent).
Die höchsten realen und nominalen Zuwächse verbuchte der Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) mit einem Plus von 8,9 bzw. 19,8 Prozent. Die großen Wachstumsunterschiede zwischen realen und nominalen Umsätzen lassen auf deutliche Preissteigerungen bei den in dieser Branche gehandelten Waren schließen.
Im März 2011 setzte der Thüringer Einzelhandel real 0,9 Prozent weniger und nominal 0,7 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Vergleich zum März 2010 um 1,7 Prozent.
Autor: nnzIm 1. Quartal 2011 setzten die Thüringer Einzelhändler nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik real 2,3 Prozent und nominal 3,8 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 1,7 Prozent. Dabei erhöhte sich die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 1,3 Prozent, die Zahl der Teilzeitbeschäftigten stieg im Vergleich zum 1. Quartal 2010 um 2,0 Prozent an.
Im bundesweiten Durchschnitt stiegen die Einzelhandelsumsätze im 1. Quartal 2011 ebenfalls an, jedoch geringer als in Thüringen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes war der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland real um 0,2 Prozent und nominal um 1,6 Prozent höher als in den ersten drei Monaten des Jahres 2010. Die meisten Bereiche des Thüringer Einzelhandels hatten im 1. Quartal sowohl reale als auch nominale Umsatzzuwächse zu verzeichnen.
Im Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (Supermärkte, SB-Kaufhäuser und Verbrauchermärkte) - dem nach Umsätzen bedeutendsten Bereich des Thüringer Einzelhandels - war allerdings ein Rückgang der realen Umsätze um 0,3 Prozent zu beobachten, die nominalen Umsätze stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,8 Prozent.
In der zweitgrößten Branche, dem Einzelhandel mit sonstigen Gütern (z. B. Einzelhandel mit Bekleidung, mit Lederwaren, mit kosmetischen Erzeugnissen, mit Blumen und Pflanzen) wuchsen die realen und nominalen Umsätze in gleichem Maße (real: +3,6 Prozent, nominal: +3,7 Prozent).
Die höchsten realen und nominalen Zuwächse verbuchte der Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) mit einem Plus von 8,9 bzw. 19,8 Prozent. Die großen Wachstumsunterschiede zwischen realen und nominalen Umsätzen lassen auf deutliche Preissteigerungen bei den in dieser Branche gehandelten Waren schließen.
Im März 2011 setzte der Thüringer Einzelhandel real 0,9 Prozent weniger und nominal 0,7 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Vergleich zum März 2010 um 1,7 Prozent.

