Mo, 01:50 Uhr
16.05.2011
Keine reine Jubelfeier
Der Kreisfeuerwehrverband feierte am Wochenende sein 20 jähriges Bestehen. Es war aber keine reine Jubelveranstaltung, sondern es gab auch klare Forderungen an die Politik...
Wenn so ein bedeutender Verband, wie der Kreisfeuerwehrverband Sondershausen sein Jubiläum feiert, dann haben sich mit Sicherheit etliche Gäste angekündigt und sind auch gekommen, so der Vorsitzende des Thüringer Landesfeuerwehrverbandes Lars Oschmann und der Jugendwart des Thüringer Landesfeuerwehrverbandes, Jörg Deubert.
Mit Landrat Peter Hengstermann und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (beide CDU) und Kreisbrandinspektor Peter Ortlepp waren auch die wichtigen kommunalen Vertreter dabei.
Der Vorsitzende der Kreisfeuerwehrverbandes Sondershausen, Mario Hasenbein blickte nicht nur in die Geschichte zurück sondern analysierte die bestehenden Probleme. Die Tagesalarmsicherheit sei immer schwerer zu erreichen. Zu viele Feuerwehrleute arbeiten außerhalb des Einzugsbereiches ihrer Wehren.
Er forderte eine verstärkte Zusammenarbeit der Wehren untereinander und bezeichnete die Kommunen als wichtige Partner. Hasenbein bezeichnete die Pendlerregelung als sehr wichtig, um den Kameraden Sicherheit zu geben. Die Einführung der Feuerwehrrente bezeichnete er als einen wichtigen Punkt der Anerkennung der ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit. In diesem Zusammenhang verwies er auf die Opitz-Neubauer-Stiftung zur Absicherung der Sozialstiftung des Feuerwehrverbandes.
Aber auch klare Forderungen gab es an die Politik. Es müsse mehr für die Sicherung der Arbeitsplätze getan werden. Wir müssen durch Arbeitsplätze die jungen Feuerwehrleute in der Region halten. Wir haben jetzt schon mehr Atemschutzmasken, als überhaupt Träger, umriss er die personellen Probleme. Auch müssten für die Feuerwehren mehr finanzielle Mittel bereit gestellt werden.
In diesem Punkt wurde später Bürgermeister Kreyer noch deutlicher. Erforderte die Landespolitiker auf, mehr an die Kommunen zu denken, damit sie besser mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden. Wir müsste bei 30 Fahrzeugen in der Stadt und 30 Jahren Nutzungsdauer jedes Jahr ein neues Fahrzeug bekommen. Davon sind wir aber zurzeit weit davon entfernt.
Kreyer sprach sich klar für die Erhaltung der Ortsteilfeuerwehren aus. Wir brauchen sie und widersprach damit einem ehemaligen Thüringer Innenminister, der die Wehren zentralisieren wollte.
Landrat Hengstermann sagte in seinen Grußworten, wir brauchen die Feuerwehren und wir wissen, was wir an den Feuerwehren haben. Viel Lob gab es von ihm für den am Samstag durchgeführten Jugendfeuerwehrtag. Hengstermann erinnerte aber auch daran, dass sich die Arbeit der Feuerwehr ändert, und die Einsätze meist gefährlicher werden.
Sowohl Landesfeuerwehr-Chef Lars Oschmann, als auch der Kreisbrandinspektor gaben die Empfehlung, dass sich die beiden Kreisfeuerwehrverbände Artern und Sondershausen vereinigen sollten. Umso erstaunter war kn, und auch einige Kameraden im Saal, dass sich der anwesende Vorsitzende des Kreisverbandes Artern, Harald Schneider nicht wenigstens zu einem kurzen Grußwort aufraffen konnte. So viel Zeit wäre doch wohl drin gewesen.
Der Geschäftsführer der Kreisfeuerwehrverbandes, Günter Herting gab einen Abriss der Geschichte des Verbandes, informierte aber auch über die erfolgreiche Arbeit aller Teile, ob aktiver Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und Alterskameraden. Im Verband sind jetzt 36 Wehren mit rund 1.025 Mitgliedern organisiert. Auch Herting sprach den Kommunalpolitikern und dem Landesverband den Dank des Kreisfeuerwehrverbandes aus.
Dafür erhielten Kreyer, Hengstermann und Oschmann die Ehrenmedaille am Bande.
Alle an diesem Tage durchgeführten Auszeichnungen aufzuführen, würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen, aber drei Ausgezeichnete müssen doch namentlich hier genannt werden. Bernd Rohrmann (Holzthaleben), Achim Sickel (Jecha) und Andreas Sorber (Ebeleben) erhielten aus der Hand von Lars Oschmann die Ehrenmedaille des Thüringer Feuerwehrverbandes in Gold. Zur Ehrung hatten sich alle Kameradinnen und Kameraden vom Tisch erhoben.
Nach so vielen Worten des Lobes und auch der Kritik wurde mit einem Glas Sekt auf das Jubiläum angestoßen. Bei dem einem oder anderem Bier, wurden anschließend natürlich gebührend gefeiert und auch am Büffet wurde für das leibliche Wohl gesorgt.
Autor: khhWenn so ein bedeutender Verband, wie der Kreisfeuerwehrverband Sondershausen sein Jubiläum feiert, dann haben sich mit Sicherheit etliche Gäste angekündigt und sind auch gekommen, so der Vorsitzende des Thüringer Landesfeuerwehrverbandes Lars Oschmann und der Jugendwart des Thüringer Landesfeuerwehrverbandes, Jörg Deubert.
Mit Landrat Peter Hengstermann und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (beide CDU) und Kreisbrandinspektor Peter Ortlepp waren auch die wichtigen kommunalen Vertreter dabei.
Der Vorsitzende der Kreisfeuerwehrverbandes Sondershausen, Mario Hasenbein blickte nicht nur in die Geschichte zurück sondern analysierte die bestehenden Probleme. Die Tagesalarmsicherheit sei immer schwerer zu erreichen. Zu viele Feuerwehrleute arbeiten außerhalb des Einzugsbereiches ihrer Wehren.
Er forderte eine verstärkte Zusammenarbeit der Wehren untereinander und bezeichnete die Kommunen als wichtige Partner. Hasenbein bezeichnete die Pendlerregelung als sehr wichtig, um den Kameraden Sicherheit zu geben. Die Einführung der Feuerwehrrente bezeichnete er als einen wichtigen Punkt der Anerkennung der ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit. In diesem Zusammenhang verwies er auf die Opitz-Neubauer-Stiftung zur Absicherung der Sozialstiftung des Feuerwehrverbandes.
Aber auch klare Forderungen gab es an die Politik. Es müsse mehr für die Sicherung der Arbeitsplätze getan werden. Wir müssen durch Arbeitsplätze die jungen Feuerwehrleute in der Region halten. Wir haben jetzt schon mehr Atemschutzmasken, als überhaupt Träger, umriss er die personellen Probleme. Auch müssten für die Feuerwehren mehr finanzielle Mittel bereit gestellt werden.
In diesem Punkt wurde später Bürgermeister Kreyer noch deutlicher. Erforderte die Landespolitiker auf, mehr an die Kommunen zu denken, damit sie besser mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden. Wir müsste bei 30 Fahrzeugen in der Stadt und 30 Jahren Nutzungsdauer jedes Jahr ein neues Fahrzeug bekommen. Davon sind wir aber zurzeit weit davon entfernt.
Kreyer sprach sich klar für die Erhaltung der Ortsteilfeuerwehren aus. Wir brauchen sie und widersprach damit einem ehemaligen Thüringer Innenminister, der die Wehren zentralisieren wollte.
Landrat Hengstermann sagte in seinen Grußworten, wir brauchen die Feuerwehren und wir wissen, was wir an den Feuerwehren haben. Viel Lob gab es von ihm für den am Samstag durchgeführten Jugendfeuerwehrtag. Hengstermann erinnerte aber auch daran, dass sich die Arbeit der Feuerwehr ändert, und die Einsätze meist gefährlicher werden.
Sowohl Landesfeuerwehr-Chef Lars Oschmann, als auch der Kreisbrandinspektor gaben die Empfehlung, dass sich die beiden Kreisfeuerwehrverbände Artern und Sondershausen vereinigen sollten. Umso erstaunter war kn, und auch einige Kameraden im Saal, dass sich der anwesende Vorsitzende des Kreisverbandes Artern, Harald Schneider nicht wenigstens zu einem kurzen Grußwort aufraffen konnte. So viel Zeit wäre doch wohl drin gewesen.
Der Geschäftsführer der Kreisfeuerwehrverbandes, Günter Herting gab einen Abriss der Geschichte des Verbandes, informierte aber auch über die erfolgreiche Arbeit aller Teile, ob aktiver Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und Alterskameraden. Im Verband sind jetzt 36 Wehren mit rund 1.025 Mitgliedern organisiert. Auch Herting sprach den Kommunalpolitikern und dem Landesverband den Dank des Kreisfeuerwehrverbandes aus.
Dafür erhielten Kreyer, Hengstermann und Oschmann die Ehrenmedaille am Bande.
Alle an diesem Tage durchgeführten Auszeichnungen aufzuführen, würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen, aber drei Ausgezeichnete müssen doch namentlich hier genannt werden. Bernd Rohrmann (Holzthaleben), Achim Sickel (Jecha) und Andreas Sorber (Ebeleben) erhielten aus der Hand von Lars Oschmann die Ehrenmedaille des Thüringer Feuerwehrverbandes in Gold. Zur Ehrung hatten sich alle Kameradinnen und Kameraden vom Tisch erhoben.
Nach so vielen Worten des Lobes und auch der Kritik wurde mit einem Glas Sekt auf das Jubiläum angestoßen. Bei dem einem oder anderem Bier, wurden anschließend natürlich gebührend gefeiert und auch am Büffet wurde für das leibliche Wohl gesorgt.






















































