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Do, 08:37 Uhr
26.05.2011

Probleme bei Radweg und Schulen

Bei der gestrigen Kreistagssitzung in Sondershausen traten in einigen Fällen doch erhebliche Probleme auf. Wo, erfahren Sie hier...

Auf der einen Seite war es abstimmungstechnisch kein Problem, die Finanzierung des Unstrut-Werra-Radweges mit etwas über sechs Millionen Kosten wurde einstimmig durch gewunken. Über den bau des Radweges und seiner Probleme hatte kn schon öfter ausführlich berichtet. Einer warf allerdings ein Problem auf, das noch ganz schön Kopfzerbrechen bereiten könnte.

Bernd Karnstedt (FDP) wies darauf hin. Zwar gibt es eine 90-prozentige Förderung aber die kleinen Kommunen an der Strecke des Unstrut-Werra-Radweges scheinen noch nicht alle die nötigen Finanzen für den Teil zusammenzuhaben, den die Kommunen aber auch noch aufbringen müssen, und nicht nur der Kreis. Laut Karnstedt hat man wohl noch nicht mit allen Kommunen die notwendigen Gespräche geführt.

Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) wies nochmals auf die Wichtigkeit dieses touristischen Radweges hin. Es darf nicht passieren, dass das Gesamtprojekt scheitert, dann würden große Mengen an Fördergeld in den Sand gesetzt. Nur wenn der Weg auch wirklich fertig ist, sind die Fördergelder sicher, ansonsten, müssen dann mit Sicherheit die Mittel ohne Förderung aufgebracht werden und das wäre ein riesiger Batzen Geld.

Aber auch an anderer Stelle knackte es gewaltig im Gebälk, in der Schulpolitik, genauer in den Gebäuden. Gleich drei Anfragen brachten Landrat Peter Hengstermann (CDU) ins Rudern. Sowohl Sigrid Rössner (Die Linke), als auch Kreyer forderten endlich, dass es zur Problematik Franzbergschule endlich konkrete Aussagen gäbe. Schließlich fängt ja bald wieder ein neues Schuljahr an.

Kreyer gab gar zu bedenken, dass viele Familien extra sich Richtung Franzberg orientiert haben, weil es mit Bahnhof, Schule und Kaufhallen eine hervorragende Infrastruktur gab. Aber konkretes, wie es weitergehen soll hatte Hengstermann nicht parat. Er sprach davon, dass es nun nochmals weitere Untersuchungen geben soll.

Auch Steffen Sauerbier (SPD), der sowohl als Kreistagsmitglied, als auch als stellvertretender Bürgermeister von Roßleben sprach, bemängelte die Politik bei Sanierung der Schule in Roßleben. Sauerbier sprach viele Ungereimtheiten an. Man wüsste nicht, wie es zum Beispiel mit der Turnhalle weiter gehe und auch die Sanierung der Kellerräume sei unklar. Es wurde der Vorwurf formuliert, es seien nicht alle Fördermittel abgerufen worden, die eigentlich möglich gewesen wären. Obendrein soll es sogar einen „Maulkorb“ für einige Personen gegeben haben, die sich mit der Finanzierung der ganzen Schulsanierung beschäftigt haben.

Antworten bekam Sauerbier gestern nicht. Er solle, so Landrat Peter Hengstermann (CDU) die Probleme schriftlich einreichen. Nicht befriedigt nach Hause gegangen sein dürfte Jörg Steinmetz (CDU). Probleme im Helbedündorf mit der Schule sollen erst nach der Sitzung des Bildungsausschusses im Juni mit den Eltern beraten werden. Wir müssen die Sache erst beraten, ehe wir in die Öffentlichkeit gehen, so Hengstermann. Steinmetz hatte gehofft, dass die Eltern bereits jetzt bei der Entscheidungsfindung einbezogen werden.
Autor: khh

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