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Fr, 10:47 Uhr
27.05.2011

Benzin als Preistreiber

Immer am Ende eines jeden Monats blicken die Statistiker in den imaginären Warenkorb. Was sie da für den Monat Mai 2011 festgestellt und zusammengerechnet haben, das "servieren" wir Ihnen mit nur einem Klick...


Die Jahresteuerungsrate lag im Mai nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um 2,2 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresniveau. Im April wurde noch eine Erhöhung von 2,4 Prozent ermittelt. Leicht rückläufig verlief im Mai auch die durchschnittliche Preisentwicklung (-0,1 Prozent) gegenüber dem Vormonat April. Der Indexstand betrug im Mai 109,6 Prozent (Basis 2005=100).

Im Mai 2011 wurden im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat in einigen Warengruppen spürbar höhere Preise registriert. Hauptsächlich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (4,8 Prozent) wurden deutlich teurer angeboten. Binnen Jahresfrist stiegen die Preise für Speisefette und -öle um 16,0 Prozent, für Obst um 11,4 Prozent), für Kaffee, Tee, Kakao um 12,2 Prozent, für Gemüse um 6,1 Prozent sowie für Fische und Fischwaren um 4,2 Prozent.

Bekleidung und Schuhe (3,1 Prozent), andere Waren und Dienstleistungen (2,1 Prozent), insbesondere Schmuck und Uhren, einschließlich Reparaturen (4,0 Prozent) waren merklich teurer als im Mai des Vorjahres. Günstige Preisentwicklungen wurden dagegen für Telefon- und Telefaxgeräte (-13,4 Prozent) oder für Foto- und Filmausrüstungen (-8,4 Prozent) beobachtet.

Gegenüber dem Vormonat April 2011 war der Verbraucherpreisindex um -0,1 Prozent leicht rückläufig. Verursacht durch den saisonal bedingten Preisrückgang der Pauschalreisen (-6,7 Prozent) nach den Osterferien. Auch in den Bereichen Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe (-0,2 Prozent), der Nachrichtenübermittlung (-0,2 Prozent) sowie bei den Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (-0,2 Prozent) gaben die Preise leicht nach. Heizöl wurde um 4,0 Prozent billiger angeboten.

Preistreiber waren nach wie vor die Kraftstoffpreise. Sie erhöhten sich um durchschnittlich 0,6 Prozent. So musste für Normalbenzin und Superbenzin 1,3 Prozent mehr bezahlt werden. Günstiger konnten im Mai die Besitzer von Dieselfahrzeugen (-1,5 Prozent) tanken.
Autor: nnz

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Kommentare
Herr Taft
27.05.2011, 15:34 Uhr
liebe nnz
nicht die Teuerungsrate lag 2,2% höher, sondern das Preisniveau. Darüber hinaus ist ein Rückgang der Teuerungsrate nicht mit einem sinkenden Preisniveau zu vergleichen. Sie sagt nur aus, dass der Preisanstieg geringer ausfiel als im Vorjahr, was jedoch durch den Basiseffekt (erhöhter Grundwert) wieder verwässert werden kann.

Viel interessanter ist die Reallohn-entwicklung, da sie auch Einkommenssteigerungen berücksichtigt.
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