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Fr, 17:53 Uhr
27.05.2011

Helfen in Nordafrika?

Zu dieser Frage nahm der für den Kyffhäuserkreis im Bundestag sitzende Johannes Selle (CDU) Stellung. Hier seine Antwort zu dieser Frage...

In dieser Woche hatte ich ein Telefonat mit einer verzweifelten Bürgerin, die nicht mehr wusste, wie sie die angefallenen Rechnungen begleichen sollte. Sie verwies auf die hohen Zahlungen Deutschlands nach Nordafrika und beklagte sich darüber, dass wir im eigenen Land genug Armut haben. Den aus einer verzweifelten Situation heraus gemachten Vorhaltungen ist es schwer, zu begegnen. Gerade in dieser Woche hat der G8 Gipfel beschlossen, den "arabischen Frühling" in Nordafrika stärker zu unterstützen. Dafür gibt es gute Gründe und Deutschland hat auch an einer stabilen Entwicklung in der Nachbarregion großes Interesse. 

Wir helfen, weil wir zu den wenigen Ländern gehören, die überhaupt einen nennenswerten Beitrag leisten können und das sind wir der Menschlichkeit schuldig. 

Wir helfen, weil dadurch Stabilität geschaffen wird und friedliche Entwicklungen besser als Kriege und Kriegsgefahr sind. 

Wir helfen, damit die Menschen in ihren Ländern Perspektiven finden. Sie suchen ihre Zukunft sonst in Europa, was bereits zu Spannungen in Europa geführt hat. 

Wir helfen ihnen, damit die eine Erde, auf der wir alle leben, nicht ruiniert wird, sondern Natur und Klima erhalten werden. 

Und wenn wir helfen, dann können aufstrebende Länder entstehen, die Kunden unserer guten Produkte werden wollen und wir selbst können auf diese Weise stark bleiben.

Für Entwicklung geben wir 6 Mrd. EUR aus, für soziale Belange in Deutschland 160 Mrd. EUR.
Johannes Selle
Autor: khh

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