Fr, 20:45 Uhr
27.05.2011
150 Jahre Bank des Volkes
Für eine 150jährige ist das Geburtstagskind ganz schön modern. So präsentierte sich am Abend die Nordthüringer Volksbank. Sie hatte so zusagen zur Geburtstagsfeier ins das Nordhäuser Theater eingeladen. nnz und kn waren für Sie am Abend dabei...
Eröffnet wurde die Party mit der Premiere des Werbespots, den Manfred Thiel für die Nordthüringer Volksbank produziert hatte. Danach begrüßte Dr. Karl-Ernst Heerwagen als Aufsichtsratsvorsitzender die Gäste, unter ihnen die beiden Bad Frankenhäuser Fliederköniginnen der Jahre 2009 und 2010.
150 Jahre Nordthüringer Volksbank (Foto: nnz)
Danach war die Reihe an Volksbank-Vorstand Peter Herbst mit seinem Grußwort. Herbst erinnerte an die ersten Monate nach der politischen Wende und an die Macher von damals wie Klaus Elsner, die mit ihrer Arbeit den Grundstein für die Nordthüringer Volksbank legten. Salopp beschrieb Peter Herbst die Erwartungshaltung des Publikums, vor allem an das, was heute nicht gesagt werden sollte. Und an die Gäste des Abends gewandt: Sie, die 18.000 Mitglieder der Bank, die Eigentümer, sollen mehr miteinander reden und nicht allzu lange Reden hören müssen.
Man sei als eine der 15 Thüringer Volksbanken für den Wettbewerb gut gerüstet, man sei den Menschen und der Region verpflichtet und nicht der Befehlsempfänger einer Zentrale in Berlin. 3,2 Millionen Euro Steuern wurden im vergangenen Jahr gezahlt, Kultur und Sportvereine in den Landkreisen Nordhausen und Kyffhäuser sowie Sömmerda unterstützt.
Einen Rückblick auf 150 Jahre Bankgeschichte, die 1860 in Roßleben im jetzigen Kyffhäuserkreis begann, präsentierte die Märchentante der Volksbank, Heidemarie Lampe, Kundenberaterin im passiven Ruhestand.
Anschließend überbrachte Horst Kessel vom Genossenschaftsverband seine Grußworte. 150 Jahre Volksbank seien auch 150 Jahre Leben und Wirken, die die Entwicklung der Volksbank maßgeblich bestimmt hatten, so Kessel. Danach zeichnete der Redner noch einmal die Historie des genossenschaftlichen Bankenwesens nach und ging vor allem auf die Zeit nach 1990 ein.
Dann war noch Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) an der Reihe mit den Reden, der seitens der Kommune die Geburtstagsglückwünsche an die Volksbanker und ihre Kunden überbrachte. Er verwies darauf, dass die Volksbank mit der Kreissparkasse gerade in der Zeit der Finanzkrise ein Garant der Stabilität in der Region war.
Nach den Reden und eine kurzen Pause hatten die Künstler des Nordhäuser Theaters das Sagen, besser geschrieben, das Singen auf der Bühne. Die rund 400 Gäste der Geburtstagsfeier wurden mit Ausschnitten aus Opern, Operetten und Musicals erfreut.
Autor: nnzEröffnet wurde die Party mit der Premiere des Werbespots, den Manfred Thiel für die Nordthüringer Volksbank produziert hatte. Danach begrüßte Dr. Karl-Ernst Heerwagen als Aufsichtsratsvorsitzender die Gäste, unter ihnen die beiden Bad Frankenhäuser Fliederköniginnen der Jahre 2009 und 2010.
150 Jahre Nordthüringer Volksbank (Foto: nnz)
Danach war die Reihe an Volksbank-Vorstand Peter Herbst mit seinem Grußwort. Herbst erinnerte an die ersten Monate nach der politischen Wende und an die Macher von damals wie Klaus Elsner, die mit ihrer Arbeit den Grundstein für die Nordthüringer Volksbank legten. Salopp beschrieb Peter Herbst die Erwartungshaltung des Publikums, vor allem an das, was heute nicht gesagt werden sollte. Und an die Gäste des Abends gewandt: Sie, die 18.000 Mitglieder der Bank, die Eigentümer, sollen mehr miteinander reden und nicht allzu lange Reden hören müssen.Man sei als eine der 15 Thüringer Volksbanken für den Wettbewerb gut gerüstet, man sei den Menschen und der Region verpflichtet und nicht der Befehlsempfänger einer Zentrale in Berlin. 3,2 Millionen Euro Steuern wurden im vergangenen Jahr gezahlt, Kultur und Sportvereine in den Landkreisen Nordhausen und Kyffhäuser sowie Sömmerda unterstützt.
Einen Rückblick auf 150 Jahre Bankgeschichte, die 1860 in Roßleben im jetzigen Kyffhäuserkreis begann, präsentierte die Märchentante der Volksbank, Heidemarie Lampe, Kundenberaterin im passiven Ruhestand.
Anschließend überbrachte Horst Kessel vom Genossenschaftsverband seine Grußworte. 150 Jahre Volksbank seien auch 150 Jahre Leben und Wirken, die die Entwicklung der Volksbank maßgeblich bestimmt hatten, so Kessel. Danach zeichnete der Redner noch einmal die Historie des genossenschaftlichen Bankenwesens nach und ging vor allem auf die Zeit nach 1990 ein.
Dann war noch Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) an der Reihe mit den Reden, der seitens der Kommune die Geburtstagsglückwünsche an die Volksbanker und ihre Kunden überbrachte. Er verwies darauf, dass die Volksbank mit der Kreissparkasse gerade in der Zeit der Finanzkrise ein Garant der Stabilität in der Region war.
Nach den Reden und eine kurzen Pause hatten die Künstler des Nordhäuser Theaters das Sagen, besser geschrieben, das Singen auf der Bühne. Die rund 400 Gäste der Geburtstagsfeier wurden mit Ausschnitten aus Opern, Operetten und Musicals erfreut.




