Di, 00:43 Uhr
07.06.2011
Wie viel Stein muss sein?
Diese Frage beantwortete vom GeoPark Harz, Braunschweiger Land, Ostfalen auf der dreitägigen 15. Jahrestagung der Fachsektion Geotop der deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften in Nördlingen. Vom Naturpark Kyffhäuser waren Vertreterinnen bei der Jahretagung dabei...
Aus seinen Erfahrungen berichtete Henning Zellmer, was für Geotouristen attraktiv ist und dem Geotourismus dient. Vor allem, wie geologisch komplexe Sachverhalte dem interessierten Touristen kurz und prägnant verständlich gemacht werden können.
In den GeoPark Ries hatte die Fachsektion Geotop der deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften eingeladen.
Wie viel Stein muss sein? (Foto: Naturpark Kyffhäuser)
Die Mitarbeiter des GeoParks stellten im Laufe des Programms das Rieskrater-Museum vor und Exkursionen führten zu GeoTopen ins Gelände des Einschlagskrater Nördlinger Ries. Die Harburg wurde ebenso vorgestellt wie ein vor wenigen Jahren neu erbautes Jugendgästehaus in Nördlingen. Der Mühlenbetrieb Göggerle, der auch Spargel anbaut, lud zur Verkostung ein und stellte das Projekt "GeoPark Ries kulinarisch" vor. Zu diesem Projekt gehört auch die junge Sandra Appl die u.a. uralte Obstsorten zu sortenreinen Bränden verarbeitet, damit ihre Familientradition fortführt und eine Brennerei auf Schloss Alerheim gegründete.
Für Renate Weinert und Roswitha Kucklick, die für den GeoPark Kyffhäuser an der Tagung teilnahmen, wurde deutlich, dass der GeoPark Kyffhäuser mit seinem GeoPfad Projekt, das u.a. durch die schöne Region des Naturparks Kyffhäuser und das Gebiet um die Hohe Schrecke führt, im Kreise der anderen GeoParks ausgezeichnet gut mithalten kann. Die Didaktik der Öffentlichkeitsarbeit des GeoParks Kyffhäuser folgt den oben von H.Zellmer genannten Anforderungen.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Tagung war die Frage, wie GeoTope als wichtige Zeitzeugen erhalten werden können. Marion Kaps, als Vertreterin der Fachhochschule Nordhausen und des Thüringer Landesverwaltungsamtes, erläuterte dem Publikum das Projekt "GeoToperfassung", welches Studierende des Studiengangs Umwelt- und Recyclingtechnik der Fachhochschule durchführen. Frau Dr. Dorothee Mertmann von der Universität Halle präsentierte auf einem Ausstellungsposter "Die Barbarossahöhle als Beispiel für ein bedeutendes GeoTop im GeoPark Kyffhäuser". Dieses Poster war ein Gemeinschaftsprodukt von Hans-Jürgen Fischer / Barbarossahöhle und Studierenden ihres Fachbereiches aus Halle.
Roswitha Kucklick
www.geopark-kyffhaeuser.com
www.geopark-ries.de
Autor: khhAus seinen Erfahrungen berichtete Henning Zellmer, was für Geotouristen attraktiv ist und dem Geotourismus dient. Vor allem, wie geologisch komplexe Sachverhalte dem interessierten Touristen kurz und prägnant verständlich gemacht werden können.
In den GeoPark Ries hatte die Fachsektion Geotop der deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften eingeladen.
Wie viel Stein muss sein? (Foto: Naturpark Kyffhäuser)
Die Mitarbeiter des GeoParks stellten im Laufe des Programms das Rieskrater-Museum vor und Exkursionen führten zu GeoTopen ins Gelände des Einschlagskrater Nördlinger Ries. Die Harburg wurde ebenso vorgestellt wie ein vor wenigen Jahren neu erbautes Jugendgästehaus in Nördlingen. Der Mühlenbetrieb Göggerle, der auch Spargel anbaut, lud zur Verkostung ein und stellte das Projekt "GeoPark Ries kulinarisch" vor. Zu diesem Projekt gehört auch die junge Sandra Appl die u.a. uralte Obstsorten zu sortenreinen Bränden verarbeitet, damit ihre Familientradition fortführt und eine Brennerei auf Schloss Alerheim gegründete.Für Renate Weinert und Roswitha Kucklick, die für den GeoPark Kyffhäuser an der Tagung teilnahmen, wurde deutlich, dass der GeoPark Kyffhäuser mit seinem GeoPfad Projekt, das u.a. durch die schöne Region des Naturparks Kyffhäuser und das Gebiet um die Hohe Schrecke führt, im Kreise der anderen GeoParks ausgezeichnet gut mithalten kann. Die Didaktik der Öffentlichkeitsarbeit des GeoParks Kyffhäuser folgt den oben von H.Zellmer genannten Anforderungen.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Tagung war die Frage, wie GeoTope als wichtige Zeitzeugen erhalten werden können. Marion Kaps, als Vertreterin der Fachhochschule Nordhausen und des Thüringer Landesverwaltungsamtes, erläuterte dem Publikum das Projekt "GeoToperfassung", welches Studierende des Studiengangs Umwelt- und Recyclingtechnik der Fachhochschule durchführen. Frau Dr. Dorothee Mertmann von der Universität Halle präsentierte auf einem Ausstellungsposter "Die Barbarossahöhle als Beispiel für ein bedeutendes GeoTop im GeoPark Kyffhäuser". Dieses Poster war ein Gemeinschaftsprodukt von Hans-Jürgen Fischer / Barbarossahöhle und Studierenden ihres Fachbereiches aus Halle.
Roswitha Kucklick
www.geopark-kyffhaeuser.com
www.geopark-ries.de

