Di, 20:16 Uhr
07.06.2011
Tilledaer Straße übergeben
Der für die Entsorgung der kommunalen Schmutzwässer zuständige Kyffhäuser Abwasser- und Trinkverband hat in den letzten Jahren die Entwässerungsanlagen in der Hauptstraße von Udersleben abschnittsweise und damit überhaupt erst einmal in Udersleben errichtet. Heute erfolgte die offizielle Übergabe...
Mit einem Gang durch die Tilledaer Straße wurde heute begutachtet, was seit dem 01.07.2009 gebaut wurde. In zwei Bauabschnitten wurde 2009 und 2010 die Erneuerung der Tilledaer Straße im Ortsteil Udersleben Stadt Bad Frankenhausen ausgeführt.
Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) und der Chef des Kyffhäuser Abwasser- und Trinkwasserverband (KAT),Falk Bartels, zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis.
Die maroden und teilweise unvollständigen Straßenbeläge der Tilledaer Straße wurden von Anwohnern als Belastung wahrgenommen. Die zum Teil ungeklärten Abwässer liefen in den Gossen der Straße, da keine Kanalisation vorhanden war, und im Endeffekt landete alles irgendwann in der Unstrut, was Falk Bartel auch ärgerte. In Summe mit anderen Maßnahmen rechnet Bartels mit einer geringeren zukünftigen Belastung der Wipper.
1. BA Tilledaer Straße, südlicher Teil
Die Bauzeit ging vom 01.07.2009 bis 23.09.2009 und war ein Gemeinschaftsprojekt Stadt Bad Frankenhausen und dem Kyffhäuser Abwasser- und Trinkverband. Es erfolgte der grundhafte Ausbau der Kanalisation, der Oberflächenentwässerung, sowie der Oberflächenbefestigung. Auf die Erneuerung der Straßenbeleuchtung wurde verzichtet, weil Anfang der 90er Jahre wurde diese bereits erneuert.
Die Investitionskosten betrugen 113.900 Euro, davon waren förderfähig 74.136 Euro. 44.400 Euro, was einer Förderquote der förderfähigen Kosten von 60 Prozent entspricht. Beteiligte Firmen waren das Ingenieurbüro Meinicke aus Nordhausen und GUT Tiefbau aus Artern.
Eine kleine "Kröte" musste beim Bau geschluckt werden. Die Telekom erwies sich als Spielverderber und hat ihre Strippen nicht in die Erde verlegt, ganz im Gegensatz zum Energieversorger enviaM. Während die Masten der Energieleitungen demnächst aus dem Gesichtsfeld verschwinden werden, bleiben die Telefonmasten wohl für längere Zeit stehen.
2. BA Tilledaer Straße, nördlicher Teil
Die Bauzeit ging 01.07.2010 bis 29.10.2010 und war ein Gemeinschaftsprojekt Stadt Bad Frankenhausen und dem Kyffhäuser Abwasser- und Trinkverband. Es erfolgte der grundhafte Ausbau der Kanalisation, der Oberflächenentwässerung, sowie der Oberflächenbefestigung. Da hier auch die Erneuerung der Straßenbeleuchtung erfolgte, da enviaM die oberirdischen Anlagen zurückbaute, musste auch die Anwohner ihren "Obolus" bezahlen.
Die Investitionskosten betrugen 175.000 Euro, davon waren förderfähig 159.200 Euro. Gefördert durch das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha (ALF) wurden 95.520 Euro, was einer Förderquote der förderfähigen Kosten von 60 Prozent entspricht. Beteiligte Firmen waren das Ingenieurbüro Meinicke aus Nordhausen und die Firma Mütze & Rätzel aus Wohlmirstedt, welche die zweite Ausschreibung gewinnen konnte.
Vom KAT waren im 1. BA 64.000 und im 2. BA 551.000 Euro ausgegeben. Neben dem Eigenanteil des KAT kamen hier die Fördermittel vom Ministerium für Landwirtschaft, Natur, Forst und Umwelt. Insgesamt wurden in den letzten Jahren hier 873.00 Euro investiert. Einen Ausblick auf weitere Aktivitäten des KAT gab Falk Bartels. Nach 2015 soll der Anschlussgrad erhöht werden, um durch weniger Abwässer die Unstrut zu entlasten.
Auch an so etwas wurde gedacht, wie einen ausgebauten Standort für Container. Mit der Fertigstellung der Tilledaer Straße konnten weitere Haushalte an das Kanalisationssystem in Udersleben angeschlossen werden. Insgesamt wurden durch die umfangreichen Investitionen in der Infrastruktur im OT Udersleben die Lebensbedingungen deutlich verbessert und das Erscheinungsbild von Udersleben hat sich deutlich verschönert, so der Bürgermeister in seinen Worten und dankte allen Beteiligten!
Mit dem Dorferneuerungsprogramm, in dem Udersleben drin ist, besteht die Möglichkeit, auch den oberen Teil der Tilledaer Straße auszubauen.
Autor: khhMit einem Gang durch die Tilledaer Straße wurde heute begutachtet, was seit dem 01.07.2009 gebaut wurde. In zwei Bauabschnitten wurde 2009 und 2010 die Erneuerung der Tilledaer Straße im Ortsteil Udersleben Stadt Bad Frankenhausen ausgeführt.
Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) und der Chef des Kyffhäuser Abwasser- und Trinkwasserverband (KAT),Falk Bartels, zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis.
Die maroden und teilweise unvollständigen Straßenbeläge der Tilledaer Straße wurden von Anwohnern als Belastung wahrgenommen. Die zum Teil ungeklärten Abwässer liefen in den Gossen der Straße, da keine Kanalisation vorhanden war, und im Endeffekt landete alles irgendwann in der Unstrut, was Falk Bartel auch ärgerte. In Summe mit anderen Maßnahmen rechnet Bartels mit einer geringeren zukünftigen Belastung der Wipper.
1. BA Tilledaer Straße, südlicher Teil
Die Bauzeit ging vom 01.07.2009 bis 23.09.2009 und war ein Gemeinschaftsprojekt Stadt Bad Frankenhausen und dem Kyffhäuser Abwasser- und Trinkverband. Es erfolgte der grundhafte Ausbau der Kanalisation, der Oberflächenentwässerung, sowie der Oberflächenbefestigung. Auf die Erneuerung der Straßenbeleuchtung wurde verzichtet, weil Anfang der 90er Jahre wurde diese bereits erneuert.
Die Investitionskosten betrugen 113.900 Euro, davon waren förderfähig 74.136 Euro. 44.400 Euro, was einer Förderquote der förderfähigen Kosten von 60 Prozent entspricht. Beteiligte Firmen waren das Ingenieurbüro Meinicke aus Nordhausen und GUT Tiefbau aus Artern.
Eine kleine "Kröte" musste beim Bau geschluckt werden. Die Telekom erwies sich als Spielverderber und hat ihre Strippen nicht in die Erde verlegt, ganz im Gegensatz zum Energieversorger enviaM. Während die Masten der Energieleitungen demnächst aus dem Gesichtsfeld verschwinden werden, bleiben die Telefonmasten wohl für längere Zeit stehen.
2. BA Tilledaer Straße, nördlicher Teil
Die Bauzeit ging 01.07.2010 bis 29.10.2010 und war ein Gemeinschaftsprojekt Stadt Bad Frankenhausen und dem Kyffhäuser Abwasser- und Trinkverband. Es erfolgte der grundhafte Ausbau der Kanalisation, der Oberflächenentwässerung, sowie der Oberflächenbefestigung. Da hier auch die Erneuerung der Straßenbeleuchtung erfolgte, da enviaM die oberirdischen Anlagen zurückbaute, musste auch die Anwohner ihren "Obolus" bezahlen.
Die Investitionskosten betrugen 175.000 Euro, davon waren förderfähig 159.200 Euro. Gefördert durch das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha (ALF) wurden 95.520 Euro, was einer Förderquote der förderfähigen Kosten von 60 Prozent entspricht. Beteiligte Firmen waren das Ingenieurbüro Meinicke aus Nordhausen und die Firma Mütze & Rätzel aus Wohlmirstedt, welche die zweite Ausschreibung gewinnen konnte.
Vom KAT waren im 1. BA 64.000 und im 2. BA 551.000 Euro ausgegeben. Neben dem Eigenanteil des KAT kamen hier die Fördermittel vom Ministerium für Landwirtschaft, Natur, Forst und Umwelt. Insgesamt wurden in den letzten Jahren hier 873.00 Euro investiert. Einen Ausblick auf weitere Aktivitäten des KAT gab Falk Bartels. Nach 2015 soll der Anschlussgrad erhöht werden, um durch weniger Abwässer die Unstrut zu entlasten.
Auch an so etwas wurde gedacht, wie einen ausgebauten Standort für Container. Mit der Fertigstellung der Tilledaer Straße konnten weitere Haushalte an das Kanalisationssystem in Udersleben angeschlossen werden. Insgesamt wurden durch die umfangreichen Investitionen in der Infrastruktur im OT Udersleben die Lebensbedingungen deutlich verbessert und das Erscheinungsbild von Udersleben hat sich deutlich verschönert, so der Bürgermeister in seinen Worten und dankte allen Beteiligten!
Mit dem Dorferneuerungsprogramm, in dem Udersleben drin ist, besteht die Möglichkeit, auch den oberen Teil der Tilledaer Straße auszubauen.







