Do, 13:31 Uhr
09.06.2011
Strengere Regeln
Es ist selten, dass sich die Thüringer Wirtschaft für strengere Regeln ausspricht. Jetzt, kurz vor dem Pfingstfest, ist es wieder mal so weit...
Pünktlich zu Pfingsten ist der nächste Schock an der Tankstelle zu erwarten. Wie fast immer an Feiertagen oder kurz vor der Urlaubszeit werden die Kraftstoffpreise in die Höhe schnellen. Vor diesem Hintergrund unterstützt auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt die vom Bundesverkehrsminister ins Gespräch gebrachten Benzinpreisregeln. Dem ständigen Auf und Ab an den Zapfsäulen muss unbedingt Einhalt geboten werden, fordert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.
Nicht nur die Fuhrbetriebe und Speditionen belaste diese Praxis. Auch viele kleine Unternehmen und Handelsvertreter, die tagtäglich auf ihr Fahrzeug angewiesen wären, hätten an den oftmals nicht nachvollziehbaren Preisschwankungen im Mineralölmarkt zu knabbern. Selbstverständlich sind Wettbewerb und schwankende Preise miteinander verknüpft. Dies darf aber nicht missbraucht werden, so der IHK-Chef. Ein moderater Eingriff in die Preisbildung sei hier durchaus akzeptabel.
Die IHK unterstütze deshalb die vom Bundesverkehrsministerium vorgeschlagenen Benzinpreisregeln. Danach will Verkehrsminister Peter Ramsauer auf das sogenannte australische Modell zurückgreifen: Höhere Kraftstoffpreise müssten vorher angekündigt werden und im Anschluss an eine Erhöhung für mindestens 24 Stunden stabil bleiben.
Diese Regelung halte ich für gut durchsetzbar. Inakzeptabel hingegen ist, dass Unternehmer und Verbraucher quasi im Stundentakt auf einen mög-
lichen Anstieg der Benzinpreise achten müssen, betont Grusser. Denkbar wäre auch die österreichische Tankstellenregelung. Dort dürften die Kraftstoffpreise innerhalb eines Tages nur einmal erhöht werden. Sinken hingegen könnten sie jederzeit.
Autor: nnzPünktlich zu Pfingsten ist der nächste Schock an der Tankstelle zu erwarten. Wie fast immer an Feiertagen oder kurz vor der Urlaubszeit werden die Kraftstoffpreise in die Höhe schnellen. Vor diesem Hintergrund unterstützt auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt die vom Bundesverkehrsminister ins Gespräch gebrachten Benzinpreisregeln. Dem ständigen Auf und Ab an den Zapfsäulen muss unbedingt Einhalt geboten werden, fordert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.
Nicht nur die Fuhrbetriebe und Speditionen belaste diese Praxis. Auch viele kleine Unternehmen und Handelsvertreter, die tagtäglich auf ihr Fahrzeug angewiesen wären, hätten an den oftmals nicht nachvollziehbaren Preisschwankungen im Mineralölmarkt zu knabbern. Selbstverständlich sind Wettbewerb und schwankende Preise miteinander verknüpft. Dies darf aber nicht missbraucht werden, so der IHK-Chef. Ein moderater Eingriff in die Preisbildung sei hier durchaus akzeptabel.
Die IHK unterstütze deshalb die vom Bundesverkehrsministerium vorgeschlagenen Benzinpreisregeln. Danach will Verkehrsminister Peter Ramsauer auf das sogenannte australische Modell zurückgreifen: Höhere Kraftstoffpreise müssten vorher angekündigt werden und im Anschluss an eine Erhöhung für mindestens 24 Stunden stabil bleiben.
Diese Regelung halte ich für gut durchsetzbar. Inakzeptabel hingegen ist, dass Unternehmer und Verbraucher quasi im Stundentakt auf einen mög-
lichen Anstieg der Benzinpreise achten müssen, betont Grusser. Denkbar wäre auch die österreichische Tankstellenregelung. Dort dürften die Kraftstoffpreise innerhalb eines Tages nur einmal erhöht werden. Sinken hingegen könnten sie jederzeit.
