Fr, 11:24 Uhr
24.06.2011
Das ist ein Brocken!
Am nächsten Mittwoch tagte der Kreisausschuss des Kyffhäuserkreises. Zwar steht nur eine Vorlage zur Diskussion, aber die hat es in sich.
Einladung zur öffentlichen/nicht öffentlichen 13. Sitzung des Kreisausschusses des Kreistages Kyffhäuserkreis in der 5. Wahlperiode 2009/2014
am Mittwoch, dem 29. Juni 2011, 16:00 Uhr, im Sitzungszimmer Landratsamt, Markt 8, 99706 Sondershausen
T a g e s o r d n u n g Öffentlich
Im Vorfeld wurde bereits folgender Sachverhalt den Kreistagsmitgliedern des Kreisausschusses zum Thema Geolift übermittelt:
Als besondere Attraktion im GeoPark Kyffhäuser verfolgt das Regionalmanagement und das Amt für Wirtschaftsförderung seit 2003 die Strategie, das bedeutendste Einzeldenkmal Thüringens, das Kyffhäuserdenkmal, durch eine zusätzliche Attraktion zu bereichern. Durch die Einbindung des GeoLifts als Leuchtturmprojekt in den GeoPark mit medialer Gestaltung konnte erreicht werden, dass ein entsprechender Förderantrag mit positiver Förderaussicht bei der Thüringer Aufbaubank eingereicht werden darf.
Nachdem sieben Varianten untersucht wurden, wurde die Variante mit einem 75 m langen Stollen, 50 m hohen Lift mit Ein- und Ausgangsbauwerk festgelegt und denkmalpflegerisch abgestimmt. Der Eingang erfolgt über die Steilwand am Burghof, der Ausgang ist im Denkmalbereich gegenüber dem Infozentrum. Wir gehen von 1,96 Mio. EUR Bruttokosten aus und erwarten eine 90 %ige Förderung.
Eine erste Kalkulation der Einnahmen und Ausgaben, der Besucherentwicklung und der vertraglichen Gestaltung zur Betreibung des GeoLifts wurde durch das Regionalmanagement erarbeitet. Um den Förderantrag einreichen zu können, wurde eine beschränkte Ausschreibung der Planungsleistungen des GeoLifts bis zur Leistungsphase 3 durchgeführt.
Ein interessantes Thema, denn hier geht es nicht nur um ein paar Peanuts, sondern um richtig Kohle. Fast zwei Millionen Euro für ein Prestigeobjekt ausgeben, obwohl noch nicht mal annähernd fest steht wer wie überhaupt das Kyffhäuserdenkmal betreiben soll. Man kann zusehen, wie die Schulen im Kyffhäuserkreis verfallen. Da wird es schon spannend werden, wie man das den betroffenen Eltern der maroden Schulen verklickern will.
Autor: khhEinladung zur öffentlichen/nicht öffentlichen 13. Sitzung des Kreisausschusses des Kreistages Kyffhäuserkreis in der 5. Wahlperiode 2009/2014
am Mittwoch, dem 29. Juni 2011, 16:00 Uhr, im Sitzungszimmer Landratsamt, Markt 8, 99706 Sondershausen
T a g e s o r d n u n g Öffentlich
- 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
- 2. Beschlussfassung zur öffentlichen Tagesordnung
- 3. Bestätigung der Niederschrift vom 11.05.2011
- 4. Attraktivierung des Kyffhäusers durch den Bau eines GeoLifts
- 5. Sonstiges
Im Vorfeld wurde bereits folgender Sachverhalt den Kreistagsmitgliedern des Kreisausschusses zum Thema Geolift übermittelt:
Als besondere Attraktion im GeoPark Kyffhäuser verfolgt das Regionalmanagement und das Amt für Wirtschaftsförderung seit 2003 die Strategie, das bedeutendste Einzeldenkmal Thüringens, das Kyffhäuserdenkmal, durch eine zusätzliche Attraktion zu bereichern. Durch die Einbindung des GeoLifts als Leuchtturmprojekt in den GeoPark mit medialer Gestaltung konnte erreicht werden, dass ein entsprechender Förderantrag mit positiver Förderaussicht bei der Thüringer Aufbaubank eingereicht werden darf.
Nachdem sieben Varianten untersucht wurden, wurde die Variante mit einem 75 m langen Stollen, 50 m hohen Lift mit Ein- und Ausgangsbauwerk festgelegt und denkmalpflegerisch abgestimmt. Der Eingang erfolgt über die Steilwand am Burghof, der Ausgang ist im Denkmalbereich gegenüber dem Infozentrum. Wir gehen von 1,96 Mio. EUR Bruttokosten aus und erwarten eine 90 %ige Förderung.
Eine erste Kalkulation der Einnahmen und Ausgaben, der Besucherentwicklung und der vertraglichen Gestaltung zur Betreibung des GeoLifts wurde durch das Regionalmanagement erarbeitet. Um den Förderantrag einreichen zu können, wurde eine beschränkte Ausschreibung der Planungsleistungen des GeoLifts bis zur Leistungsphase 3 durchgeführt.
Ein interessantes Thema, denn hier geht es nicht nur um ein paar Peanuts, sondern um richtig Kohle. Fast zwei Millionen Euro für ein Prestigeobjekt ausgeben, obwohl noch nicht mal annähernd fest steht wer wie überhaupt das Kyffhäuserdenkmal betreiben soll. Man kann zusehen, wie die Schulen im Kyffhäuserkreis verfallen. Da wird es schon spannend werden, wie man das den betroffenen Eltern der maroden Schulen verklickern will.