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Di, 18:35 Uhr
28.06.2011

Völlige Neugestaltung

Zur Umgestaltung des Innenhofes Quartier Stiftstraße / J.-K.-Wezel-Straße / Schösserstraße / Karnstraße in Sondershausen fand heute ein interessante Informationsveranstaltung statt. Für Sie war kn dabei...

Heute Abend fand ab 18:00 Uhr im großen Versammlungsraum der Freiwilligen Feuerwehr, eine Informationsveranstaltung der "Wippertal" WBG mbH und WG "Glückauf" zur Ausgestaltung des Quartiers statt, denn so wie es bisher ausschaut, siehe Bildergalerie, soll es nicht bleiben.

Qurtier Stiftstraße (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Qurtier Stiftstraße (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Von der Wohnungsgenossenschaft Glückauf nahm Vera Jaroschewsky und von der "Wippertal" WBG mbH Geschäftsführer Eckhard Wehmeier teil.

Zur Begrüßung der eingeladenen Mieter gab Wehmeier einige wichtige Informationen vorab. Die Stadt Sondershausen kann diese Umgestaltung wegen der schwachen Haushaltslage wenig unterstützen. Aber 200.000 Euro kommen vom Land, eine Förderung die in dieser Form nur noch dieses Jahr möglich ist. Unabhängig wie viel die Stadt zugeben kann, so Wehmeier, wollten wir uns diese Förderung nicht entgehen lassen. Gut für die Mieter, die Kosten für die Umgestaltung können nicht af die Mieter umgelegt werden.


Im Vorfeld der Veranstaltung hatte Eckhard Wehmeier, Geschäftsführer der "Wippertal" WBG mbH kn das Projekt schon mal im Detail vorgestellt, dass von den Heinisch Landschaftsarchitekten Gotha erarbeitet wurde.

Quartier Wippertor (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Quartier Wippertor (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Hintergrund:

Nach umfangreichen – vor allem energetischen – Gebäudesanierungen im Bereich J.-K.-Wezel-Straße, Stiftstraße und Karnstraße durch die "Wippertal" WBG mbH und WG "Glückauf" steht nunmehr die Aufwertung des gesamten Innenhofbereiches auf dem Programm der beiden Sondershäuser Wohnungsunternehmen und der Stadt Sondershausen.

Ausgelöst wurde das Vorhaben im Besonderen durch den Abbruch eines Wohnblocks der WG "Glückauf" vor zwei Jahren. Entsprechend dem Förderprogramm Stadtumbau Ost sollen entstandene Freiflächen sinnvoll genutzt und ansprechend gestaltet werden. Eine derartige Umfeldgestaltung kann dann mit Landesmitteln zu 50% gefördert werden, die restlichen 50% sind von den Grundstückseigentümern und der Kommune aufzubringen.

Wer den betreffenden zentrumsnahen Bereich in Augenschein nimmt, sieht, dass hier wirklicher Handlungsbedarf besteht, besonders die durchlaufende Betonzuwegung hat ihre besten Zeiten schon lange hinter sich. Pfützenbildung und scharfe Kanten in der Oberfläche wurden in den letzten Jahren verstärkt zum Ärgernis der Nutzer. Natürlich ist auch die Gestaltung der Grünflächen verbesserungswürdig und die Spielgeräte sind nach und nach verschwunden.

Die jetzige in Zusammenarbeit mit dem Gothaer Landschaftsarchitekturbüro Heinisch erarbeitete Planung machte es sich zum Ziel neben der bloßen Funktionalität der Anlage einen Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen. Durch die Gestaltung als „grüner Innenhof“ soll die Freiraumqualität im Wohngebiet insgesamt verbessert werden.

Die Beteiligten einigten sich aber auch darauf, dass Autos nicht „ausgesperrt“ werden sollten. Die neu entstehende „Straße“ wird zukünftig bogenförmig die inneren Hauseingänge erschließen. Ferner wird die rückwärtige Anlieferung für die Geschäfte ermöglicht. Ebenso können Umzugswagen, Müllabfuhr und im hoffentlich nie eintretenden Notfall auch die Feuerwehr die Zuwegung nutzen. Für den ruhenden Verkehr werden 36 Stellplätze zur Verfügung gestellt, also sogar ein wenig mehr als bisher.
Wert gelegt wurde selbstverständlich auf eine weitgehend barrierefreie Gestaltung, um behinderten und betagten Nutzern bessere Bedingungen zu schaffen.

Völlige Neugestaltung (Foto: Wippertal Wohnungsgesellschaft) Völlige Neugestaltung (Foto: Wippertal Wohnungsgesellschaft)

Vor den Häusern entstehen kleine Vorgärten mit Präriestauden. Der große Innenbereich wird durch Bepflanzung mit Sträuchern, Hecken und Bäumen neu gegliedert. Etwa 1/3 dieses Bereichs wird für Kinder, Eltern bzw. Aufsichtspersonen vorgehalten werden. Vorgesehen ist die Errichtung einer Spielskulptur, die die Kleinen zum Klettern einlädt, während die Großen auf Bänken verweilen können. Aber auch die umliegenden Rasenflächen sollen zum Spielen einladen. Ein abgrenzender vom Grün größtenteils verdeckter Zaun soll den Besuch unerwünschter Vierbeiner samt ihrer Hinterlassenschaften wirkungsvoll verhindern. Im Gegenzug wird es allerdings auch einen Spender für Entsorgungsbeutel und mehrere Mülleimer zur Ablage derselben geben. Diese werden übrigens so ausgerüstet sein, dass Zigarettenkippen einfach entsorgt werden können. Selbstverständlich hoffen die Bauherren auf das Mitwirken aller Anwohner, damit der neu entstehende Lebensraum auch tatsächlich langfristig neue Lebensqualität schafft.

Völlige Neugestaltung (Foto: Wippertal Wohnungsgesellschaft) Völlige Neugestaltung (Foto: Wippertal Wohnungsgesellschaft)

Nach Beendigung des öffentlichen Ausschreibungsverfahrens soll der Baubeginn Anfang August 2011 erfolgen, mit der Beendigung der Arbeiten ist im November 2011 zu rechnen.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 440.000,00 Euro. Leider brachten sich nicht alle Eigentümer anliegender Grundstücke trotz erfolgter Anfrage in die Planung und Finanzierung des Projektes ein, so dass der Löwenanteil von den Wohnungsunternehmen „Glückauf“ und „Wippertal“ getragen wird.
Eckhard Wehmeier
Geschäftsführer
"Wippertal" WBG mbH
Quartier Wippertor (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Quartier Wippertor (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Quartier Wippertor (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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