Mi, 18:27 Uhr
29.06.2011
Grünes Licht
In der heutigen Sitzung des Kreisausschusses des Kyffhäuserkreises ging es um den Geolift am Kyffhäuserdenkmal...
Es ist zwar noch nichts entschieden, aber einstimmig wurde erst mal entschieden, dass man den Plan eines Geolifts am Kyffhäuserdenkmal weiter zu verfolgen. Bei geschätzten Kosten von zwei Millionen Euro kann der Kreis auf eine 90-prozentige Förderung durch das Land hoffen.
Rund 182.300 Euro stehen im Haushalt bereits bereit, da man diese Mittel zur Steigerung der Attraktivität des Kyffhäusers eingestellt hatte, ohne genaue Maßnahmen dazu festgeschrieben zu haben. Mit diesem Ja des Kreisausschusses kann man zumindest erst mal Ingenieurbüros beauftragen, konkrete Pläne zu erarbeiten, ohne die eine Beantragung der Fördermittel überhaupt nicht möglich wäre.
Allerdings muss der Kreisausschuss wieder entscheiden, wenn die Ingenieurbüros wirklich beauftrag werden sollen, denn ohne Kreisausschusszustimmung dürfen nicht mehr als 50.000 Euro ausgegeben werden. Allerdings muss man mit Kosten für die Pläne in Höhe von rund 100.000 Euro rechnen, wie Bauamtsleiter Sören Hauskeller andeute.
Ein Risiko für den Kreis bleibt in jedem Fall, denn wenn die Pläne vorliegen und die Fördermittel doch nicht fließen, dann bleibt der Kreis auf den Kosten sitzen.
Nachdem sieben Varianten untersucht wurden, wurde die Variante mit einem 75 m langen Stollen, 50 m hohen Lift mit Ein- und Ausgangsbauwerk festgelegt und denkmalpflegerisch abgestimmt. Der Eingang erfolgt über die Steilwand am Burghof, der Ausgang ist im Denkmalbereich gegenüber dem Infozentrum, dem sogenannten "Hexenhäuschen". Ziel ist, nicht nur einen Lift zu bauen, sondern er soll auch gleich mit geologischen Informationen für die Besucher ausgestaltet werden.
Man will nicht nur die Exklusivität erhöhen, sonders auch erreichen, dass mehr Bürger wieder auf den Kyffhäuser kommen. Eines will der Kreis aber nicht, die Betreibung des Geolifts zu übernehmen, um nicht auf dessen Kosten sitzen zu bleiben.
Wie die Leiterin der Wirtschaftsförderung, Regina Kirchner informierte, denke man über verschiede Preismodelle nach. Mit dem Kauf der Eintrittskarte solle die Benutzung des Liftes bereits bezahlt sein. Wer ihn aber nicht benutzt, soll anderweitig Rabatte bekommen. Erste Durchrechnungen haben ergeben, dass man bis 2030 ein Plus von 30.000 Euro im Saldo zwischen Einnahmen und Ausgaben erreichen wird.
Man darf also gespannt sein, wie es am Kyffhäuser weitergeht. Es gab ja schon verschiedene Varianten, den Kyffhäuser attraktiver erreichen zu können, wie etwa eine Seilbahn aus Richtung Tilleda, bei der aber Natur- und Denkmalschützer nicht mit gemacht hatten. Schließlich liegt das Kyffhäuserdenkmal in einem Naturschutzgebiet und steht unter Denkmalsschutz.
Autor: khhEs ist zwar noch nichts entschieden, aber einstimmig wurde erst mal entschieden, dass man den Plan eines Geolifts am Kyffhäuserdenkmal weiter zu verfolgen. Bei geschätzten Kosten von zwei Millionen Euro kann der Kreis auf eine 90-prozentige Förderung durch das Land hoffen.
Rund 182.300 Euro stehen im Haushalt bereits bereit, da man diese Mittel zur Steigerung der Attraktivität des Kyffhäusers eingestellt hatte, ohne genaue Maßnahmen dazu festgeschrieben zu haben. Mit diesem Ja des Kreisausschusses kann man zumindest erst mal Ingenieurbüros beauftragen, konkrete Pläne zu erarbeiten, ohne die eine Beantragung der Fördermittel überhaupt nicht möglich wäre.
Allerdings muss der Kreisausschuss wieder entscheiden, wenn die Ingenieurbüros wirklich beauftrag werden sollen, denn ohne Kreisausschusszustimmung dürfen nicht mehr als 50.000 Euro ausgegeben werden. Allerdings muss man mit Kosten für die Pläne in Höhe von rund 100.000 Euro rechnen, wie Bauamtsleiter Sören Hauskeller andeute.
Ein Risiko für den Kreis bleibt in jedem Fall, denn wenn die Pläne vorliegen und die Fördermittel doch nicht fließen, dann bleibt der Kreis auf den Kosten sitzen.
Nachdem sieben Varianten untersucht wurden, wurde die Variante mit einem 75 m langen Stollen, 50 m hohen Lift mit Ein- und Ausgangsbauwerk festgelegt und denkmalpflegerisch abgestimmt. Der Eingang erfolgt über die Steilwand am Burghof, der Ausgang ist im Denkmalbereich gegenüber dem Infozentrum, dem sogenannten "Hexenhäuschen". Ziel ist, nicht nur einen Lift zu bauen, sondern er soll auch gleich mit geologischen Informationen für die Besucher ausgestaltet werden.
Man will nicht nur die Exklusivität erhöhen, sonders auch erreichen, dass mehr Bürger wieder auf den Kyffhäuser kommen. Eines will der Kreis aber nicht, die Betreibung des Geolifts zu übernehmen, um nicht auf dessen Kosten sitzen zu bleiben.
Wie die Leiterin der Wirtschaftsförderung, Regina Kirchner informierte, denke man über verschiede Preismodelle nach. Mit dem Kauf der Eintrittskarte solle die Benutzung des Liftes bereits bezahlt sein. Wer ihn aber nicht benutzt, soll anderweitig Rabatte bekommen. Erste Durchrechnungen haben ergeben, dass man bis 2030 ein Plus von 30.000 Euro im Saldo zwischen Einnahmen und Ausgaben erreichen wird.
Man darf also gespannt sein, wie es am Kyffhäuser weitergeht. Es gab ja schon verschiedene Varianten, den Kyffhäuser attraktiver erreichen zu können, wie etwa eine Seilbahn aus Richtung Tilleda, bei der aber Natur- und Denkmalschützer nicht mit gemacht hatten. Schließlich liegt das Kyffhäuserdenkmal in einem Naturschutzgebiet und steht unter Denkmalsschutz.
