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Di, 14:43 Uhr
12.07.2011

Kritik von Gewerkschaft

„Mobilitätspakt“ nur mit Arbeitgebern? – Gewerkschaften fordern Beteiligung ein, so der Inhalt der Stellungnahme des DGB, zur Unterzeichnung des Mobilitätspaktes, nnnz/kn berichtete...


„Gute Infrastruktur und Investitionen in die Mobilität von morgen gehen uns alle an. Das Thema darf nicht auf Arbeitgeberverband und Kammern verengt werden. Wir erwarten eine Nachbesserung und Beteiligung der Gewerkschaften“, sagte die DGB-Landesvorsitzende Renate Licht anlässlich der von Verkehrsminister Carius für den 12. Juli 2011 angekündigten Unterzeichnung eines „Mobilitätspaktes für Thüringen“ mit Kammern und Arbeitgeberverband.

Mobilität 2020 erfordert angesichts der demographischen Entwicklung, insbesondere auch wegen der Abwanderung aus dem ländlichen Raum, dem prognostizierten Anstieg des Verkehrsaufkommens und der bereits jetzt sehr hohen Belastungen durch den motorisierten Individualverkehr eine von den verschiedenen gesellschaftlichen Organisationen getragene Initiative.

Die Klimakrise erfordert darüber hinaus eine Neuausrichtung des Verkehrssektors im Rahmen der von der Landesregierung propagierten Energiewende. Auch die Umweltverbände sollten beteiligt werden.

Der DGB Thüringen und insbesondere die Verkehrsgewerkschaften ver.di und die Eisenbahnerverkehrsgewerkschaft (EVG) fordern ihre Beteiligung ein. Die Gewerkschaften bieten ihre aktive Mitarbeit an einem echten Mobilitätspakt „Mobilität 2020“ für eine gute Verkehrsinfrastruktur und ein attraktives öffentliches Mobilitätsangebot in Thüringen an.
Autor: khh

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