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Mi, 00:01 Uhr
13.07.2011

Rederecht erwünscht

Bei der letzten Sitzung des Stadtrates Sondershausen konnte der Behindertenbeirat Positives vermerken, hatte aber auch Kritisches...

Der Vorsitzende des Sondershäuser Behindertenbeirates, Klaus Everhardt, berichtete vor den Stadträten, wer alles in dem Beirat mitarbeitet, so u.a. der Blindenverband, der VdK und der Behindertenverband. Leider so Everhardt, hat sich die Behinderten- und Rehabilitationssportgemeinschaft Kyffhäuser (BRSG) trotz Anschreiben nicht gemeldet. Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung bezeichnete Everhardt als sehr gut.

Everhardt wünschte sich aber, dass sich die Stadträte auch mal bei den Sitzungen des Behindertenbeirats blicken lassen würden. Zumindest wurden erst mal Telefonnummern ausgetauscht. Schön wäre es, so Everhardt, wenn der Behindertenbeirat im Stadtrat ein Rederecht hätte, um Probleme schneller direkt an die Stadträte zu bringen.

In seinen Ausführungen konnte Everhardt auf einige Beispiele verweisen, bei denen sich nach Hinweisen des Behindertenbeirates etwas geändert hat, so an der Fußgängerampel Huttenstraße oder dem zukünftigen Gästehaus der Landesmusikakademie.

Nichts erreicht hatte man in Bezug auf den Hauptbahnhof Sondershausen. Er ist und bleibt behindertenfeindlich.


Einstimmig wurde dem Beschluss über die Umbennung eines Abschnitts der „Kyffhäuserstraße“ in „Schersental“ zugestimmt. Wirksam wird das Ganze ab 01. Januar 2012.

Im Punkt Sonstiges informierte Bürgermeister Joachim Kreyer, das der Haushalt 2011 nun genehmigt sei.
Auch bekräftigte Kreyer vor dem Stadtrat, das der Franzberg in Sondershausen als Regelschulstandort erhalten werden muss.
Autor: khh

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