Do, 13:39 Uhr
14.07.2011
Die Unruhigen Beine
Die Gründung einer Selbsthilfegruppe ist geplant: Restless Legs Syndrom - Die Unruhigen Beine. Informationen zu RLS und der Möglichkeit mit zu machen, gibt es hier...
Beim Restless Legs Syndrom, kurz RLS genannt, leiden die Betroffenen unter äußerst unangenehmen und quälenden Missempfindungen in den Beinen, seltener auch in den Armen. Sie können einseitig, beidseitig oder abwechselnd auf der einen und anderen Seite bestehen. Diese Beschwerden treten seltsamerweise nur in Ruhe auf und klingen unter Bewegung sehr schnell ab.
Trotz dieser typischen Symptome wird die Krankheit auch heute noch oft verkannt oder nicht ernst genommen. Das extrem unangenehme Gefühl, wie Reißen, Ziehen, Kribbeln und krampfartige Schmerzen, aber auch alles zusammen, lässt die Betroffenen nicht schlafen, denn es stellt sich ein nicht zu bremsender und ungewollter Bewegungsdrang ein und an einen erholsamen Tiefschlaf ist nicht zu denken - keine Chance.
Man steht auf, die Beschwerden vergehen bald, doch kaum liegt man wieder kurze Zeit im Bett, beginnt alles von vorne. Erleichterung bringt Massieren, Bürsten, Reiben, Eincremen, Kneippanwendungen etc. - doch leider nur kurzfristig. Die Folge sind Tagesmüdigkeit, Leistungsabfall, Unkonzentriertheit, mangelnde Belastbarkeit, Nervosität, Gereiztheit aber auch depressive Verstimmungen.
Die Symptome können in jedem Alter auftreten - durch eine Schwangerschaft beginnen oder auch ererbt werden - aber auch die Folge einer anderen Erkrankung sein, wie: Eisenmangel, Niereninsuffizienz, Diabetes, Polyneuropathie, rheumatische Erkrankungen, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (auch schon bei Kindern) und einige mehr.
Die Lebensqualität ist deutlich eingeschränkt - ruhiges Sitzen im Konzert oder Theater unmöglich und Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee, Nikotin, Schokolade und kohlensäurehältige Getränke, besonders solche mit Zuckerersatzstoffen ("light") können das Leiden verstärken, ebenso die Einnahme verschiedenster Medikamente. Die Belastungen verstärken sich bei Stress, Aufregung und Kränkungen.
Oftmals haben die Betroffenen einen jahrelangen Leidensweg hinter sich, bis sie dann endlich zu einem verständnisvollen Arzt kommen, der diese Krankheit "erkennt". Es ist sehr schwierig, einem Arzt die Symptome des RLS zu beschreiben: "es sind Schmerzen in den Beinen und doch ist es anders als Schmerzen" - ein ADHS - Kind beschrieb seine Empfindungen treffend: "wie Zahnweh in den Füßen", oder Betroffene sagen ganz einfach: "ich kann nicht/schlecht schlafen" - dann ist die Therapie meist: Beruhigungsmittel, Schlaftabletten oder gar Psychopharmaka, die jedoch das Leiden noch verstärken können, denn gerade Ruhe provoziert den nicht zu bremsenden Bewegungsdrang.
Als Betroffene möchte Frau Angela Vollbrecht eine Selbsthilfegruppe zum Thema "Restless Legs Syndrom" gründen. Um herauszufinden ob es überhaupt Interessenten gibt, bittet sie, unter der folgenden Telefonnummer anzurufen: 03632 / 788 284 (nach 18:00 Uhr).
Über Treffen zu einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch würde sie sich sehr freuen.
Beratungsstelle für Selbsthilfe und Gesundheitsförderung
Dr. Jana Andreeva - Sprechzeit: Dienstag 13:00 - 17:00 Uhr
Edmund-König-Str. 7 99706 Sondershausen
( 03632/ 741 485 - Fax: 03632/ 741 472 - Mail: j.andreewa@kyffhaeuser.de
Autor: khhBeim Restless Legs Syndrom, kurz RLS genannt, leiden die Betroffenen unter äußerst unangenehmen und quälenden Missempfindungen in den Beinen, seltener auch in den Armen. Sie können einseitig, beidseitig oder abwechselnd auf der einen und anderen Seite bestehen. Diese Beschwerden treten seltsamerweise nur in Ruhe auf und klingen unter Bewegung sehr schnell ab.
Trotz dieser typischen Symptome wird die Krankheit auch heute noch oft verkannt oder nicht ernst genommen. Das extrem unangenehme Gefühl, wie Reißen, Ziehen, Kribbeln und krampfartige Schmerzen, aber auch alles zusammen, lässt die Betroffenen nicht schlafen, denn es stellt sich ein nicht zu bremsender und ungewollter Bewegungsdrang ein und an einen erholsamen Tiefschlaf ist nicht zu denken - keine Chance.
Man steht auf, die Beschwerden vergehen bald, doch kaum liegt man wieder kurze Zeit im Bett, beginnt alles von vorne. Erleichterung bringt Massieren, Bürsten, Reiben, Eincremen, Kneippanwendungen etc. - doch leider nur kurzfristig. Die Folge sind Tagesmüdigkeit, Leistungsabfall, Unkonzentriertheit, mangelnde Belastbarkeit, Nervosität, Gereiztheit aber auch depressive Verstimmungen.
Die Symptome können in jedem Alter auftreten - durch eine Schwangerschaft beginnen oder auch ererbt werden - aber auch die Folge einer anderen Erkrankung sein, wie: Eisenmangel, Niereninsuffizienz, Diabetes, Polyneuropathie, rheumatische Erkrankungen, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (auch schon bei Kindern) und einige mehr.
Die Lebensqualität ist deutlich eingeschränkt - ruhiges Sitzen im Konzert oder Theater unmöglich und Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee, Nikotin, Schokolade und kohlensäurehältige Getränke, besonders solche mit Zuckerersatzstoffen ("light") können das Leiden verstärken, ebenso die Einnahme verschiedenster Medikamente. Die Belastungen verstärken sich bei Stress, Aufregung und Kränkungen.
Oftmals haben die Betroffenen einen jahrelangen Leidensweg hinter sich, bis sie dann endlich zu einem verständnisvollen Arzt kommen, der diese Krankheit "erkennt". Es ist sehr schwierig, einem Arzt die Symptome des RLS zu beschreiben: "es sind Schmerzen in den Beinen und doch ist es anders als Schmerzen" - ein ADHS - Kind beschrieb seine Empfindungen treffend: "wie Zahnweh in den Füßen", oder Betroffene sagen ganz einfach: "ich kann nicht/schlecht schlafen" - dann ist die Therapie meist: Beruhigungsmittel, Schlaftabletten oder gar Psychopharmaka, die jedoch das Leiden noch verstärken können, denn gerade Ruhe provoziert den nicht zu bremsenden Bewegungsdrang.
Als Betroffene möchte Frau Angela Vollbrecht eine Selbsthilfegruppe zum Thema "Restless Legs Syndrom" gründen. Um herauszufinden ob es überhaupt Interessenten gibt, bittet sie, unter der folgenden Telefonnummer anzurufen: 03632 / 788 284 (nach 18:00 Uhr).
Über Treffen zu einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch würde sie sich sehr freuen.
Beratungsstelle für Selbsthilfe und Gesundheitsförderung
Dr. Jana Andreeva - Sprechzeit: Dienstag 13:00 - 17:00 Uhr
Edmund-König-Str. 7 99706 Sondershausen
( 03632/ 741 485 - Fax: 03632/ 741 472 - Mail: j.andreewa@kyffhaeuser.de