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Fr, 17:06 Uhr
15.07.2011

Wie viel dürfen es denn sein?

Neue, größere Landkreise in Thüringen. Wie viel dürfen es künftig sein? 17, 4 oder 10 oder bleibt alles beim Alten? Wenigstens wird darüber nun öffentlich diskutiert. Und viele mischen sich ein. Vor allem die, die nicht unmittelbar betroffen sind.


Die von Ministerpräsidentin Lieberknecht angekündigte Kabinettsvorlage zur Strukturierung und Organisation einer Verwaltungs- und Funktionalreform in Thüringen wird durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt ausdrücklich begrüßt. „Seit vielen Jahren mahnt die Wirtschaft zukunftsfähige und effiziente Verwaltungs- und Gebietsstrukturen an“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Bereits im Jahr 2008 hätte die Vollversammlung der IHK Erfurt ein entsprechendes Positionspapier verabschiedet. Darin wäre unter anderem die Forderung enthalten, mit Ausnahme der Landeshauptstadt Erfurt alle kreisfreien Städte in die Landkreise zu integrieren.


„Die Vergabe eines weiteren Gutachtens zur Funktional- und Verwaltungsreform war für uns von Beginn an nicht nachvollziehbar. Schließlich hatte sich eine eigens eingerichtete Enquetekommission im Landtag bereits über mehrere Jahre mit dieser Thematik beschäftigt“, so der IHK-Chef. Das nun angekündigte Vorgehen sei daher vor dem Hintergrund der zeitlichen aber auch der finanziellen Ressourcen des Landes längst überfällig. Richtig findet Grusser auch die Übertragung der Zuständigkeit auf die Staatskanzlei. „So ein Thema muss Chefsache sein“, meint der IHK-Hauptgeschäftsführer und bietet gleichzeitig die Unterstützung der Wirtschaft an.
Autor: nnz

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