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Do, 08:44 Uhr
21.07.2011

Bürgerarbeit ? Bürgerarbeit !

Die bundesweit kritische Betrachtung zur Umsetzung der Bürgerarbeit teilt das Jobcenter der Kyffhäuserkreis nicht, das geht aus einer Stellungsnahme hervor die kn erreichte...

Am 15. Juli 2010 startete auch im Kyffhäuserkreis das Bundesmodellprojekt „Bürgerarbeit Stadt Sondershausen“. Hier sollen langzeitarbeitslose Bewerber nach einer Phase einer gezielten Aktivierung in den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt werden. Diejenigen, die absehbar keine Chance auf einen „normalen“ Job haben, sollen auf Bürgerarbeitsplätzen eine bis zu dreijährige Beschäftigungsalternative bekommen.

Die bundesweit kritische Betrachtung zur Umsetzung der Bürgerarbeit teilt das Jobcenter Kyffhäuserkreis nicht. Von den geplanten 150 Bürgerarbeitsplätzen sind bereits 76 bewilligt, 57 besetzt. Das Jobcenter hat seit Projektbeginn gemeinsam mit beauftragten Bildungseinrichtungen 635 Bewerber aktiviert, von denen bisher mehr als 171 in den allgemeinen Arbeitsmarkt gemündet sind. Auch die ersten Bürgerarbeiter nehmen Ihre arbeitsvertraglichen Pflichten wahr, so z.B. bei der FAU, dem Kreisjugendring, DRK, AWO oder Volkssolidarität. Die Arbeiten erstrecken sich auf „klassische“ Tätigkeitsfelder in Tafel oder Möbelkammer, aber auch in der Kinder- und Jugendarbeit oder in den Sportvereinen zur Verbesserung der Breitensporttätigkeit.

Die Bürgerarbeitsplätze sind sozialversicherungspflichtig und werden bis zu drei Jahre lang vom Bundesverwaltungsamt finanziert, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Die Förderung wird an den Arbeitgeber bezahlt und die Beschäftigten erhalten bei 30 Wochenstunden einen Lohn von 900 Euro brutto. Somit entfällt für einen Teil der Bewerber der Bezug von Hartz IV-Leistungen.

Der bisherige Erfolg des Projektes ist sowohl dem guten Konzept des Jobcenters , das viel Anerkennung beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefunden hat, als auch dem Konsens der lokalen Arbeitsmarktpartner und der guten Zusammenarbeit des Jobcenters mit den Verantwortlichen der Stadt Sondershausen zu verdanken.
Autor: khh

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