Do, 16:35 Uhr
21.07.2011
Zu Besuch bei Sonlux
Thüringens Ministerpräsidentin kam heute auf ihrer Energietour auch durch den Kyffhäuserkreis, kn berichtete bereits. Zum Abschluss besuchte sie die Firma Sonlux in Sondershausen, dabei war auch kn vor Ort...
Am 21.07.2011 startete Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht CDU), ihre Energietour im Kyffhäuserkreis bei der Firma "Tranter Pressko - SolarIce". Am Vormittag kam es dann ebenfalls in Artern zur Übergabe eines Wasserkraftwerks am Arterner Wehr. Gegen Mittag traf sie dann in Sondershausen bei der Firma Sonlux Licht und Elektroinstallation GmbH & Co. KG ein.
Sonlux, ein bekannter Hersteller von mobilen Leuchten, die für den robusten Einsatz in privaten wie öffentlichen Arbeitsbereichen vorgesehen sind. Wir liefern die Leuchten, die auch an schwierigen Einsatzorten perfektes Licht zum Arbeiten bieten, so der Hersteller. Unter Consumer-collection entwickelt, fertigt und vertreibt Sonlux Allgebrauchsleuchten für Haus und Garten, Bad und Küche, Keller- und Freizeiträume und vieles mehr.
Sonlux fertigt seine Produktpalette natürlich überwiegend auf automatisierten Produktionslinien. Dabei werden Duro- und Thermoplaste als Schwerpunktmaterialien eingesetzt. Weiterhin beherrscht das Unternehmen technologisch modernste Verfahren wie die Zwei-Komponenten-Technik und das Vakuum-Tiefziehverfahren. Davon konnte sich die Ministerpräsidentin bei ihrem Rundgang mit Geschäftsführer Reiner Jürgens (Bild) überzeugen.
Und auch der Bezug zum Thema Thüringentour Energie der Ministerpräsidentin war schnell gestellt. Setzt doch zum Beispiel eine normale Glühlampe nur 5 Prozent der Energie wirklich in Licht um. Und Licht, ob Bevölkerung oder Industrie, ist mit immerhin 19 Prozent am Energieverbrauch beteiligt. Hier wird oft weniger Wert darauf gelegt, so Jürgens, als beim Energieverbrauch anderer elektrischer Geräte.
Sonlux, das im Werk Sondershausen rund 120 Mitarbeiter beschäftigt, setzt im Verbund mit RZB Bamberg im Jahr rund 80 Millionen Euro um. Besonders stolz zeigte man sich im Unternehmen, dass mit der 2010 in Betrieb genommenen Photovoltaik- Anlage im Prinzip 16 bis 18 Prozent des eigenen verbrauchten Stroms erzeugt wird.
An Hand vieler Innovationen des Unternehmens zeigte man, dass man mit Produkten wie den Leuchten Gladiator II , Gladiator LED und einer 360° - Rundumleuchte die Energieeffizienz um rund ein Drittel gegenüber frühren Leuchten gesteigert hat. Viele dieser Produkte wurden bereits prämiert. Nähere Informationen finden Sie hier: www.sonlux.de. Betont durch Reiner Jürgens wurde aber auch, dass man sich von der fernöstlichen Konkurrenz darin unterscheidet, dass man den Normen der verschiedene Europäischen Prüfsiegel entspricht.
Aber auch über andere wichtige Wirtschaftsprobleme, außer Energie, wurde gesprochen. Zum Thema GA-Anträge ("Anträge auf Gewährung öffentlicher Finanzierungshilfen an die gewerbliche Wirtschaft (einschl. Fremdenverkehr) im Rahmen der regionalen Wirtschaftsförderung") gab es seitens der Industrie klare Forderungen, die im Beisein der Ministerpräsidentin geäußert wurden. Geschäftsführer Reiner Jürgens forderte die Politik auf dafür zu sorgen, dass bei den Anträgen einheitlich gehandelt wird. Es kann nicht sein, dass es unterschiedliche Bewertungskriterien gebe.
Die beim Firmenbesuch anwesenden Politiker, wie die Landtagsmitglieder Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU), sowie die Kommunalpolitiker Landrat Peter Hengstermann und Sondershausen Bürgermeister Joachim Kreyer (beide CDU), registrierten es mit Interesse. Hengstermann übergab sowohl der Ministerpräsidentin als auch dem Geschäftsführer Sonlux je ein Exemplar des erst kürzlich erarbeiteten Regionalatlas zum Thema Nutzung erneuerbarer Energien im Norden Thüringens.
Ministerpräsidentin Lieberknecht zeigte sich am Ende einer anfänglichen Gesprächsrunde beeindruckt, von dem bisher dargestellten Ergebnissen im Unternehmen, was auch beim späteren Rundgang weiter vertieft wurde. Zum Abschluss der Thüringentour Energie 2011 übergab die Ministerpräsidentin ein Erinnerungspräsent, dass alle 50 besuchten Unternehmen ebenfalls erhalten haben, bzw. noch erhalten werden.
Zur Verabschiedung gab es noch einen kleinen Spaß für die Ministerpräsidentin. Bis Sonlux hatte sich herumgesprochen, dass die Ministerpräsidenten Probleme mit dem Licht am Arbeitsplatz hat. Sie erhielt deshalb ein ganz besonders hellleuchtende Arbeitsplatzzusatzbeleuchtung (siehe Bildergalerie).
Wie die Ministerpräsidentin den heutigen Tag im Kyffhäuserkreis einschätzte, hatte sie schon in ihrem Abschlussresümee Energietour vor Kamera und Mikrofon von kn berichtet.
Das Video zum Besuch gibt es hier: Energietour Sonlux
Autor: khhAm 21.07.2011 startete Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht CDU), ihre Energietour im Kyffhäuserkreis bei der Firma "Tranter Pressko - SolarIce". Am Vormittag kam es dann ebenfalls in Artern zur Übergabe eines Wasserkraftwerks am Arterner Wehr. Gegen Mittag traf sie dann in Sondershausen bei der Firma Sonlux Licht und Elektroinstallation GmbH & Co. KG ein.
Sonlux, ein bekannter Hersteller von mobilen Leuchten, die für den robusten Einsatz in privaten wie öffentlichen Arbeitsbereichen vorgesehen sind. Wir liefern die Leuchten, die auch an schwierigen Einsatzorten perfektes Licht zum Arbeiten bieten, so der Hersteller. Unter Consumer-collection entwickelt, fertigt und vertreibt Sonlux Allgebrauchsleuchten für Haus und Garten, Bad und Küche, Keller- und Freizeiträume und vieles mehr.
Sonlux fertigt seine Produktpalette natürlich überwiegend auf automatisierten Produktionslinien. Dabei werden Duro- und Thermoplaste als Schwerpunktmaterialien eingesetzt. Weiterhin beherrscht das Unternehmen technologisch modernste Verfahren wie die Zwei-Komponenten-Technik und das Vakuum-Tiefziehverfahren. Davon konnte sich die Ministerpräsidentin bei ihrem Rundgang mit Geschäftsführer Reiner Jürgens (Bild) überzeugen.
Und auch der Bezug zum Thema Thüringentour Energie der Ministerpräsidentin war schnell gestellt. Setzt doch zum Beispiel eine normale Glühlampe nur 5 Prozent der Energie wirklich in Licht um. Und Licht, ob Bevölkerung oder Industrie, ist mit immerhin 19 Prozent am Energieverbrauch beteiligt. Hier wird oft weniger Wert darauf gelegt, so Jürgens, als beim Energieverbrauch anderer elektrischer Geräte.
Sonlux, das im Werk Sondershausen rund 120 Mitarbeiter beschäftigt, setzt im Verbund mit RZB Bamberg im Jahr rund 80 Millionen Euro um. Besonders stolz zeigte man sich im Unternehmen, dass mit der 2010 in Betrieb genommenen Photovoltaik- Anlage im Prinzip 16 bis 18 Prozent des eigenen verbrauchten Stroms erzeugt wird.
An Hand vieler Innovationen des Unternehmens zeigte man, dass man mit Produkten wie den Leuchten Gladiator II , Gladiator LED und einer 360° - Rundumleuchte die Energieeffizienz um rund ein Drittel gegenüber frühren Leuchten gesteigert hat. Viele dieser Produkte wurden bereits prämiert. Nähere Informationen finden Sie hier: www.sonlux.de. Betont durch Reiner Jürgens wurde aber auch, dass man sich von der fernöstlichen Konkurrenz darin unterscheidet, dass man den Normen der verschiedene Europäischen Prüfsiegel entspricht.
Aber auch über andere wichtige Wirtschaftsprobleme, außer Energie, wurde gesprochen. Zum Thema GA-Anträge ("Anträge auf Gewährung öffentlicher Finanzierungshilfen an die gewerbliche Wirtschaft (einschl. Fremdenverkehr) im Rahmen der regionalen Wirtschaftsförderung") gab es seitens der Industrie klare Forderungen, die im Beisein der Ministerpräsidentin geäußert wurden. Geschäftsführer Reiner Jürgens forderte die Politik auf dafür zu sorgen, dass bei den Anträgen einheitlich gehandelt wird. Es kann nicht sein, dass es unterschiedliche Bewertungskriterien gebe.
Die beim Firmenbesuch anwesenden Politiker, wie die Landtagsmitglieder Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU), sowie die Kommunalpolitiker Landrat Peter Hengstermann und Sondershausen Bürgermeister Joachim Kreyer (beide CDU), registrierten es mit Interesse. Hengstermann übergab sowohl der Ministerpräsidentin als auch dem Geschäftsführer Sonlux je ein Exemplar des erst kürzlich erarbeiteten Regionalatlas zum Thema Nutzung erneuerbarer Energien im Norden Thüringens.
Ministerpräsidentin Lieberknecht zeigte sich am Ende einer anfänglichen Gesprächsrunde beeindruckt, von dem bisher dargestellten Ergebnissen im Unternehmen, was auch beim späteren Rundgang weiter vertieft wurde. Zum Abschluss der Thüringentour Energie 2011 übergab die Ministerpräsidentin ein Erinnerungspräsent, dass alle 50 besuchten Unternehmen ebenfalls erhalten haben, bzw. noch erhalten werden.
Zur Verabschiedung gab es noch einen kleinen Spaß für die Ministerpräsidentin. Bis Sonlux hatte sich herumgesprochen, dass die Ministerpräsidenten Probleme mit dem Licht am Arbeitsplatz hat. Sie erhielt deshalb ein ganz besonders hellleuchtende Arbeitsplatzzusatzbeleuchtung (siehe Bildergalerie).
Wie die Ministerpräsidentin den heutigen Tag im Kyffhäuserkreis einschätzte, hatte sie schon in ihrem Abschlussresümee Energietour vor Kamera und Mikrofon von kn berichtet.
Das Video zum Besuch gibt es hier: Energietour Sonlux




































