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Di, 16:41 Uhr
26.07.2011

Endlich !!!

Zwar war am Freitag bereits die Eröffnung der 20. Thüringer Landesmeisterschaften im Streckensegelflug, aber erst heute war die Thermik so gut, dass es sich lohnte, die Motorflugzeuge aufsteigen zu lassen, um die Segelflugzeuge in Startposition zu bringen.


Endlich (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Endlich (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Dienstag 06.45 Uhr: strahlender Sonnenschein.

07.15 Uhr: die ersten Piloten befreien - noch im Schlafanzug bzw. Bademantel - liebevollst ihre Segler vom reichlichen Morgentau. Duschen und Frühstück passiert in Windeseile und frohgemut und erwartungsfroh wird Horst Dreischärf, der Wettbewerbsleiter , zum Pilotenbriefing begrüßt. Zu dieser Zeit stehen die ersten Maschinen bereits startklar an der Ostseite des Flugplatzes.

Nun gibt es einen kurzen und äußerst positiven Wetterüberblick und spätestens jetzt ist klar: nach vier Tagen geduldigen Wartens beginnen heute wahrhaftig die 20. Thüringer Meisterschaften im Streckensegelflug. Die drei Klassen - kleine Clubklasse, große Clubklasse und allgemeine Klasse, sie sind in etwa zu vergleichen mit VW, Mercedes und Porsche, erhalten unterschiedliche Tagesaufgaben, die ihren konstruktiven Flugeigenschaften entsprechen. Die kleine Clubklasse wird auf eine Strecke von 149,35 km mit den Pflichtwendepunkten Aschersleben und Köthen geschickt. Die große Clubklasse hat eine Strecke von 224,51 km und die Orte Klein Mühlingen und Coswig zu umrunden. Die Porsches unter den Seglern sprich die allgemeine Klasse haben eine Tagesaufgabe von 311,5 km zu bestreiten. Die Wendepunkte die dabei anzufliegen sind, sind Klein Mühlingen, Oehna Zellendorf und Köthen.

Pünktlich 12.00 Uhr geht der erste Flugzeugschlepp mit dem "Hans Grade" - Piloten Frank Krämer in die Lüfte. Um 12.58 Uhr ist der Start für alle Piloten und Pilotinnen freigegeben und während sich die ersten Starter direkt auf die Strecke begeben, kreisen andere noch beständig unter einer wunderschönen Cumuluswolke direkt über dem Platz um eine gute Höhenreserve für ihren Streckenflug zu haben. Die Helfer haben kaum Zeit, ihr Mittag zu verspeisen und einige Schulungsstarts durchzuführen, da landen die ersten Segler nach knapp zwei Stunden schon wieder am Platz. Ob sie am Ende die schnellsten des Tages sind, wird sich erst nach der Auswertung der Logger , also der Bordcomputer zeigen. Auswerterin Gabi Hampe hofft, dass es keine Außenlandungen gibt und die Tagessieger bis spätestens 22.00 Uhr feststehen.

Die ersten Piloten flogen ihre Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 78 km/h - und das ohne Motor. So machen Meisterschaften Spaß. Und was meine Feststellung von gestern betrifft , alles damit Zusammenhängende befindet sich noch auf der Segelflugstrecke und somit werde ich hoffentlich morgen darüber berichten können.
Marion Haas
Aeroclub "Hand Grade" Bad Frankenhausen e.V.

Autor: khh

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