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Mo, 10:47 Uhr
01.08.2011

Unter den Top 10

Für Radwanderer ist der Freistaat in den vergangenen Jahren immer attraktiver geworden. Laut der ADFC-Radreiseanalyse 2011 zählt Thüringen mit Platz 6 nun erstmals zu den Top 10 der beliebtesten Radreiseländer in Deutschland. Einzelheiten mit dem bekannten Klick...


Ein Highlight ist der 125 Kilometer lange Ilmtal-Radweg: Er wurde als erster Thüringer Radweg im Juli vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) u.a. für seine "vielfältige Routenführung" mit vier Sternen ausgezeichnet. „Diese Strecke hat sich zu einem der attraktivsten Radwanderwege in Thüringen entwickelt“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski, „er verbindet abwechslungsreiche Natur mit vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten rund um Weimar“. Das Thüringer Wirtschaftsministerium hat den Ausbau dieser Strecke mit insgesamt 4,6 Millionen Euro gefördert und ein Investitionsvolumen von über 5,7 Millionen Euro ausgelöst.

Der Ilmtal-Radweg ist einer von 13 touristischen Radfernwegen in Thüringen, die alle zusammen eine Länge von rund 1.500 Kilometern haben. Das Thüringer Wirtschaftsministerium hat im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und des Landesprogramms Tourismus 181 Maßnahmen des touristischen Radwegebaus mit rund 37,7 Millionen Euro unterstützt. Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug rund 48,6 Millionen Euro. 400 Kilometer touristische Radwege konnten in hoher Qualität ausgebaut werden.

„Der Radtourismus hat viele Vorteile“, sagte Staschewski, „Radfahrer produzieren keine Abgase und keinen Lärm, und sie brauchen wenig Platz“. Immer mehr Menschen würden diese Art Urlaub zudem schätzen, weil er gesund und preiswert sei. Gleichzeitig richte dieser „sanfte Tourismus“ keine Umweltschäden an und füge sich unkompliziert in die Landschaft ein. Außerdem ist er eine Einnahmequelle: In Thüringen kann man im Jahr rund 3,7 Millionen fahrradtouristische Tagestouren zählen. Daraus resultiert ein Umsatz von gut 59 Millionen Euro.

Ziel ist daher der Ausbau des radtouristische Landesnetzes bis 2020 auf rund 3.200 Kilometer (bestehend aus rund 1.500 Kilometern Radfernnetz und rund 1.700 Kilometern Radhauptnetz). Damit wird sich die Länge des ausgebauten touristischen Radnetzes verdoppeln. Zusätzlich zu diesem Netz können weitere Erlebnisrouten entwickelt werden, die überregional bedeutende Themen vorweisen. Ein Beispiel für eine Erlebnisroute in Thüringen ist der Ilmtal-Radweg, der kulturelle Höhepunkte mit abwechslungsreicher Natur verbindet.
Autor: nnz

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