Fr, 17:37 Uhr
05.08.2011
kn-Forum: Kontraproduktiv
In Bad Frankenhausen, sind in den letzten 20 Jahren eine Vielzahl von Investitionen in die Bereiche Kur, Tourismus und Fremdenverkehr getätigt worden. Es war und ist politischer Wille in diesen Bereich den Schwerpunkt für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt zu setzen. Dazu die Meinung eines kn-Lesers...
Mit inzwischen drei realisierten Bauabschnitten in unserer Kyffhäusertherme hat die Stadt eine Vorreiterrolle eingenommen. Die Investitionen in zwei Kurkliniken festigen den Ruf unserer Stadt als Kurstadt in ganz Deutschland. Und ganz wichtig die vielen privaten Unternehmer, die mit ihren Investitionen in Hotels, Pensionen, Gaststätten, Cafes, Einzelhandelsgeschäften u.a., ein hohes persönliches Risiko eingegangen sind.
Für alle getätigten Investitionen trägt die Stadt eine hohe Verantwortung. Die damit verbundenen Lasten müssen auch in Zukunft geschultert werden bzw. sollen sich auch rechnen. Und es ist das Ziel die zahlreichen entstandenen Arbeitsplätze zu sichern bzw. das Entstehen neuer Arbeitsplätze zu ermöglichen.
Vieles hängt dabei vom Marketing der Stadt ab. Dabei wäre Marketing aus einer Hand der Idealzustand. Die tatsächliche Struktur ist bekannterweise eine andere. Der Fremdenverkehrsverband Kyffhäuser e.V. betreibt die Stadtinformation. Ist aber nach eigener Aussage, nicht für das Stadtmarketing zuständig.
Herr Knorr, als Geschäftsführer der Kur-GmbH ist hauptsächlich bei der Stadt angestellt und hier auch für das Marketing zuständig. Ihm zugeordnet ist ein Mitarbeiter für das Stadtmarketing. An Man-Power mangelt es nicht. Und das ist gut so. Aber es ist eben leider kein Marketing aus einem Guss.
Ideal wäre es wenn die handelten Personen, in einem Büro durch ständige Kommunikation die Arbeit optimal gestalten könnten. Stattdessen gibt es eine Zersplitterung der Arbeitsplätze und nur wenige Schnittpunkte zur gemeinsamen Arbeit. Im Anbau des Museums wurde ein Marketingbüro geschaffen. Das muss besetzt werden. Und so ist der Mitarbeiter Stadtmarketing jeweils Montag und Dienstag in seinem Büro im Rathaus. Von Mittwoch bis Freitag im Marketingbüro im Museum.
Noch komplizierter verhält es sich bei Herrn Knorr. In seiner Funktion als GmbH-Geschäftsführer (auch gern Kurdirektor genannt) und Verantwortlicher für das Marketing unserer Stadt, darf er gleich drei Büros sein eigen nennen. Er nutzt ein Büro als Geschäftsführer in der Kyffhäusertherme, und jeweils einen Arbeitsplatz im Rathaus und einen Arbeitsplatz Museum.
Somit kommt zu der geteilten Verantwortung für das Marketing, eine noch stärkere Zersplitterung der Anlaufpunkte. Wohl gemerkt 3 Büros in einem Radius von 150 Metern. Ganz nebenbei entstehen der Stadt und damit dem Bürger Kosten, die sinnvoller in Werbeaktionen fließen sollten. Einfach nur kontraproduktiv!
Oder ging es einfach nur darum, die Investition am Museum mit der Schaffung eines Marketingbüros zu rechtfertigen. Mit dieser weiteren Zersplitterung der Strukturen, wird die Stadt auch nicht Ihrer Verantwortung gegenüber den getätigten Investitionen und den Investoren gerecht. Vor allem nicht den privaten Investoren, die im persönlichen Risiko stehen.
Die Vernunft gebietet die Schaffung einer leistungsfähigen Struktur aus einer Hand mit einem
Anlaufpunkt für die Gäste unserer Stadt.
Henry Hunger
Autor: nnzMit inzwischen drei realisierten Bauabschnitten in unserer Kyffhäusertherme hat die Stadt eine Vorreiterrolle eingenommen. Die Investitionen in zwei Kurkliniken festigen den Ruf unserer Stadt als Kurstadt in ganz Deutschland. Und ganz wichtig die vielen privaten Unternehmer, die mit ihren Investitionen in Hotels, Pensionen, Gaststätten, Cafes, Einzelhandelsgeschäften u.a., ein hohes persönliches Risiko eingegangen sind.
Für alle getätigten Investitionen trägt die Stadt eine hohe Verantwortung. Die damit verbundenen Lasten müssen auch in Zukunft geschultert werden bzw. sollen sich auch rechnen. Und es ist das Ziel die zahlreichen entstandenen Arbeitsplätze zu sichern bzw. das Entstehen neuer Arbeitsplätze zu ermöglichen.
Vieles hängt dabei vom Marketing der Stadt ab. Dabei wäre Marketing aus einer Hand der Idealzustand. Die tatsächliche Struktur ist bekannterweise eine andere. Der Fremdenverkehrsverband Kyffhäuser e.V. betreibt die Stadtinformation. Ist aber nach eigener Aussage, nicht für das Stadtmarketing zuständig.
Herr Knorr, als Geschäftsführer der Kur-GmbH ist hauptsächlich bei der Stadt angestellt und hier auch für das Marketing zuständig. Ihm zugeordnet ist ein Mitarbeiter für das Stadtmarketing. An Man-Power mangelt es nicht. Und das ist gut so. Aber es ist eben leider kein Marketing aus einem Guss.
Ideal wäre es wenn die handelten Personen, in einem Büro durch ständige Kommunikation die Arbeit optimal gestalten könnten. Stattdessen gibt es eine Zersplitterung der Arbeitsplätze und nur wenige Schnittpunkte zur gemeinsamen Arbeit. Im Anbau des Museums wurde ein Marketingbüro geschaffen. Das muss besetzt werden. Und so ist der Mitarbeiter Stadtmarketing jeweils Montag und Dienstag in seinem Büro im Rathaus. Von Mittwoch bis Freitag im Marketingbüro im Museum.
Noch komplizierter verhält es sich bei Herrn Knorr. In seiner Funktion als GmbH-Geschäftsführer (auch gern Kurdirektor genannt) und Verantwortlicher für das Marketing unserer Stadt, darf er gleich drei Büros sein eigen nennen. Er nutzt ein Büro als Geschäftsführer in der Kyffhäusertherme, und jeweils einen Arbeitsplatz im Rathaus und einen Arbeitsplatz Museum.
Somit kommt zu der geteilten Verantwortung für das Marketing, eine noch stärkere Zersplitterung der Anlaufpunkte. Wohl gemerkt 3 Büros in einem Radius von 150 Metern. Ganz nebenbei entstehen der Stadt und damit dem Bürger Kosten, die sinnvoller in Werbeaktionen fließen sollten. Einfach nur kontraproduktiv!
Oder ging es einfach nur darum, die Investition am Museum mit der Schaffung eines Marketingbüros zu rechtfertigen. Mit dieser weiteren Zersplitterung der Strukturen, wird die Stadt auch nicht Ihrer Verantwortung gegenüber den getätigten Investitionen und den Investoren gerecht. Vor allem nicht den privaten Investoren, die im persönlichen Risiko stehen.
Die Vernunft gebietet die Schaffung einer leistungsfähigen Struktur aus einer Hand mit einem
Anlaufpunkt für die Gäste unserer Stadt.
Henry Hunger
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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