Mi, 14:15 Uhr
10.08.2011
Wirtschaft lockt Abiturienten
Qualifizierte Bewerber sind gefragt. Bereits heute suchen Thüringer Unternehmen händeringend nach Fachkräften und Auszubildenden. Dabei stehen auch Abiturienten zunehmend im Blickpunkt...
Mit den sinkenden Schülerzahlen steigt die Abiturientenquote in Thüringen. Wir wollen nun auch diese Zielgruppe stärker für eine betriebliche Ausbildung begeistern, sagt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Gerade die berufliche Bildung eröffne Jugendlichen vielfältige Perspektiven und Karrieremöglichkeiten und wäre daher eine attraktive Alternative zum Studium. Eine ganze Reihe von Aus- und Fortbildungsabschlüssen sind mittlerweile gleichwertig mit akademischen Qualifikationen zu sehen, betont Grusser. Die doppelten Abiturjahrgänge in den alten Bundesländern und die Streichung der Wehrpflicht biete für Unternehmen jetzt ein zusätzliches Fachkräftepotential.
Die derzeitige Einordnung der beruflichen Aufstiegsbildung im europäischen Qualifikationsrahmen stelle Bachelorabschlüsse mit Industriemeistern und Fachwirten auf eine Ebene. Von Vorteil für die Betriebe seien eine praxisnahe Ausbildung und der sofortige Einsatz in verantwortungsvollen Aufgabenbereichen.
Bei den Studienberechtigten wären zurzeit vor allem kaufmännische Berufe wie Industrie-, Bank- oder Groß- und Außenhandelskaufmann stark nachgefragt. Jeder fünfte Auszubildende in Thüringen verfüge bereits über eine Hochschulreife.
Autor: nnzMit den sinkenden Schülerzahlen steigt die Abiturientenquote in Thüringen. Wir wollen nun auch diese Zielgruppe stärker für eine betriebliche Ausbildung begeistern, sagt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Gerade die berufliche Bildung eröffne Jugendlichen vielfältige Perspektiven und Karrieremöglichkeiten und wäre daher eine attraktive Alternative zum Studium. Eine ganze Reihe von Aus- und Fortbildungsabschlüssen sind mittlerweile gleichwertig mit akademischen Qualifikationen zu sehen, betont Grusser. Die doppelten Abiturjahrgänge in den alten Bundesländern und die Streichung der Wehrpflicht biete für Unternehmen jetzt ein zusätzliches Fachkräftepotential.
Die derzeitige Einordnung der beruflichen Aufstiegsbildung im europäischen Qualifikationsrahmen stelle Bachelorabschlüsse mit Industriemeistern und Fachwirten auf eine Ebene. Von Vorteil für die Betriebe seien eine praxisnahe Ausbildung und der sofortige Einsatz in verantwortungsvollen Aufgabenbereichen.
Bei den Studienberechtigten wären zurzeit vor allem kaufmännische Berufe wie Industrie-, Bank- oder Groß- und Außenhandelskaufmann stark nachgefragt. Jeder fünfte Auszubildende in Thüringen verfüge bereits über eine Hochschulreife.