Di, 09:44 Uhr
16.08.2011
Bei Weltmeisterschaft dabei
Die erste Weltmeisterschaft findet in Deutschland statt und Kamerden aus Kleinbrüchter sind dabei. Einnen ersten Vorbericht dazu erreicht kn...
Nein es geht nicht um die Frauen-Fussball-WM im eigenen Land, es geht um die erste Feuerwehr-Weltmeisterschaft welche in diesem Jahr, wie die Frauen-Fussball-WM erstmals in Deutschland ausgetragen wird. Dies verdanken wir der Stadt Cottbus sowie dem Stadtfeuerwehrverband Cottbus mit seinen Feuerwehren und vor allem Herrn Hartmut Bastisch, der sich seit Jahren für den
Feuerwehrsport in Deutschland stark macht. Cottbus ist vom 2. bis 4. September Gastgeber dieser WM und freut sich auf hoffentlich viele Besucher.
Um die Öffentlichkeit noch mehr in die WM einzubinden, wird die Weltmeisterschaft mitten im Zentrum auf dem Stadthallenvorplatz eröffnet. Dort finden die ersten Wettbewerbe statt und die Weltmeisterschaft wird mit Showprogramm,
Feuerwehrvorführungen, heißen Tanzeinlagen, Feuerwerk und einem Live-Konzert offiziell eröffnet.
Samstag und Sonntag werden die anderen Disziplinen im Sportzentrum durchgeführt, aber auch dort wird für die Veranstaltungen kein Eintritt erhoben. Man möchte die WM für alle zugänglich machen.
So lauten auch der Slogan und das Motto Feuerwehrsport für jedermann erlebbar gestalten.
Bereits seit 1960 gibt es im Feuerwehrsportwettkampf vier internationale Disziplinen. Eine davon ist die wohl bekannteste Feuerwehrsportart der Löschangriff-nass, weil diese von vielen Feuerwehren in den neuen Bundesländern durchgeführt wird. Hinzu kommen die Disziplinen Hakenleitersteigen, der 100m Hindernislauf sowie die 4 x 100m Feuerwehrstafette. Im Dezember 2001 wurde die Internationale Sportföderation der Feuerwehren und Rettungsdienste (ISFFR) gegründet. Eine Aufgabe der ISFFR ist die Organisation und Veranstaltung von Weltmeisterschaften. Die erste WM fand bereits im September 2002 in Moskau statt.
Anfangs wurden abwechselnd Welt- und Europameisterschaften durchgeführt, ab 2008 finden jährlich Weltmeisterschaften statt. Bisherige Gastgebernationen waren Russland, Tschechien, Weißrussland, Iran, Bulgarien und die Ukraine. Dies zeigt auch schon, dass diese Länder zu den großen Feuerwehrsportnationen gehören. Dort wird der Feuerwehrsport professionell betrieben, die Sportler trainieren bis zu sechs Mal die Woche. Ein weiterer Beleg dafür sind die Rekordhalter in den einzelnen Disziplinen, diese sind Weißrussland und Tschechien.
Auch die EM- bzw. WM-Titel teilen sich auf die Nationen Weißrussland (3mal WM & 1mal EM), Russland (2mal WM & 1mal EM), Ukraine (1mal WM) und Tschechien (1mal EM) auf. In diesen Ländern hat der Feuerwehrsport großen Zuspruch und eine hohen Stellenwert bei der Allgemeinheit. Um den Feuerwehrsport auch in Deutschland noch bekannter zu machen, ist nur ein Grund dafür, dass man die WM nach Deutschland geholt hat. Denn auch die Feuerwehrsportler aus unserem Land hätten ein wenig mehr Anerkennung verdient, wenn man berücksichtigt, dass sie das Ganze hobbymäßig ausüben und die großen Favoriten doch das ein oder andere Mal ärgern können in dem sie ähnlich gute Topleistungen zeigen. Es ist alles bestens vorbereitet und man rechnet mit dem einen oder anderen neuen Rekord während der Veranstaltung.
Einen Rekord gibt es schon, es waren noch nie so viele Teams wie in diesem Jahr bei einer WM am Start. Bereits jetzt sind 18
Mannschaften aus 17 unterschiedlichen Nationen gemeldet. Deutschland darf als Gastgeber zwei Mannschaften melden, wobei aber nur ein Team in die Wertung kommt. Und noch was ist neu in diesem Jahr. Die Gastgeber haben sich ein ganz besonderes Rahmenprogramm ausgedacht. Sie veranstalten einen WM-Pokallauf für Frauen und Männer. Für diesen Lauf konnten sich 40 Frauen und 40 Männerteams deutschlandweit bewerben und haben nun die große Ehre bei einer Weltmeisterschaft an den Start zu gehen.
Das ist für viele kleine Wehren sicher eine einmalige Chance und wird wohl in die meisten Chroniken der Feuerwehren eingehen. Außerdem will man mit diesem Lauf zeigen, dass auch die Hobbymannschaften aus Deutschland Topergebnisse erzielen und vor allem, dass in Deutschland der Feuerwehrsport auch von Frauen durchgeführt wird. Da es ja bei der eigentlichen WM nur Wettbewerbe für die Männer gibt. Für den Lauf der Frauen gibt es noch freie Startplätze, also Mädels meldet euch an und nutzt diese einmalige Chance. Unser Bundesland Thüringen wird bei diesen WM-Pokalläufen durch die Frauen aus Vehra, Mengelrode und Zeulenroda sowie die Männerteams von Zella und Kleinbrüchter vertreten. Wir drücken dem Veranstalter die Daumen und wünschen ihm viel Erfolg bei der Durchführung der ersten Weltmeisterschaft in Cottbus. Vielleicht können wir mit diesem Bericht einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass nun doch der ein oder andere Interessierte sich auf den Weg nach Cottbus macht und sich die Leistungen der Feuerwehrsportler live anschaut. Wir denken es ist auf jeden Fall eine Reise wert und werden live vor Ort sein und auf www.loeschangriff.info über die Weltmeisterschaft berichten.
Matthias Hirche
www.loeschangriff.info
Autor: khhNein es geht nicht um die Frauen-Fussball-WM im eigenen Land, es geht um die erste Feuerwehr-Weltmeisterschaft welche in diesem Jahr, wie die Frauen-Fussball-WM erstmals in Deutschland ausgetragen wird. Dies verdanken wir der Stadt Cottbus sowie dem Stadtfeuerwehrverband Cottbus mit seinen Feuerwehren und vor allem Herrn Hartmut Bastisch, der sich seit Jahren für den
Feuerwehrsport in Deutschland stark macht. Cottbus ist vom 2. bis 4. September Gastgeber dieser WM und freut sich auf hoffentlich viele Besucher.
Um die Öffentlichkeit noch mehr in die WM einzubinden, wird die Weltmeisterschaft mitten im Zentrum auf dem Stadthallenvorplatz eröffnet. Dort finden die ersten Wettbewerbe statt und die Weltmeisterschaft wird mit Showprogramm,
Feuerwehrvorführungen, heißen Tanzeinlagen, Feuerwerk und einem Live-Konzert offiziell eröffnet.
Samstag und Sonntag werden die anderen Disziplinen im Sportzentrum durchgeführt, aber auch dort wird für die Veranstaltungen kein Eintritt erhoben. Man möchte die WM für alle zugänglich machen.
So lauten auch der Slogan und das Motto Feuerwehrsport für jedermann erlebbar gestalten.
Bereits seit 1960 gibt es im Feuerwehrsportwettkampf vier internationale Disziplinen. Eine davon ist die wohl bekannteste Feuerwehrsportart der Löschangriff-nass, weil diese von vielen Feuerwehren in den neuen Bundesländern durchgeführt wird. Hinzu kommen die Disziplinen Hakenleitersteigen, der 100m Hindernislauf sowie die 4 x 100m Feuerwehrstafette. Im Dezember 2001 wurde die Internationale Sportföderation der Feuerwehren und Rettungsdienste (ISFFR) gegründet. Eine Aufgabe der ISFFR ist die Organisation und Veranstaltung von Weltmeisterschaften. Die erste WM fand bereits im September 2002 in Moskau statt.
Anfangs wurden abwechselnd Welt- und Europameisterschaften durchgeführt, ab 2008 finden jährlich Weltmeisterschaften statt. Bisherige Gastgebernationen waren Russland, Tschechien, Weißrussland, Iran, Bulgarien und die Ukraine. Dies zeigt auch schon, dass diese Länder zu den großen Feuerwehrsportnationen gehören. Dort wird der Feuerwehrsport professionell betrieben, die Sportler trainieren bis zu sechs Mal die Woche. Ein weiterer Beleg dafür sind die Rekordhalter in den einzelnen Disziplinen, diese sind Weißrussland und Tschechien.
Auch die EM- bzw. WM-Titel teilen sich auf die Nationen Weißrussland (3mal WM & 1mal EM), Russland (2mal WM & 1mal EM), Ukraine (1mal WM) und Tschechien (1mal EM) auf. In diesen Ländern hat der Feuerwehrsport großen Zuspruch und eine hohen Stellenwert bei der Allgemeinheit. Um den Feuerwehrsport auch in Deutschland noch bekannter zu machen, ist nur ein Grund dafür, dass man die WM nach Deutschland geholt hat. Denn auch die Feuerwehrsportler aus unserem Land hätten ein wenig mehr Anerkennung verdient, wenn man berücksichtigt, dass sie das Ganze hobbymäßig ausüben und die großen Favoriten doch das ein oder andere Mal ärgern können in dem sie ähnlich gute Topleistungen zeigen. Es ist alles bestens vorbereitet und man rechnet mit dem einen oder anderen neuen Rekord während der Veranstaltung.
Einen Rekord gibt es schon, es waren noch nie so viele Teams wie in diesem Jahr bei einer WM am Start. Bereits jetzt sind 18
Mannschaften aus 17 unterschiedlichen Nationen gemeldet. Deutschland darf als Gastgeber zwei Mannschaften melden, wobei aber nur ein Team in die Wertung kommt. Und noch was ist neu in diesem Jahr. Die Gastgeber haben sich ein ganz besonderes Rahmenprogramm ausgedacht. Sie veranstalten einen WM-Pokallauf für Frauen und Männer. Für diesen Lauf konnten sich 40 Frauen und 40 Männerteams deutschlandweit bewerben und haben nun die große Ehre bei einer Weltmeisterschaft an den Start zu gehen.
Das ist für viele kleine Wehren sicher eine einmalige Chance und wird wohl in die meisten Chroniken der Feuerwehren eingehen. Außerdem will man mit diesem Lauf zeigen, dass auch die Hobbymannschaften aus Deutschland Topergebnisse erzielen und vor allem, dass in Deutschland der Feuerwehrsport auch von Frauen durchgeführt wird. Da es ja bei der eigentlichen WM nur Wettbewerbe für die Männer gibt. Für den Lauf der Frauen gibt es noch freie Startplätze, also Mädels meldet euch an und nutzt diese einmalige Chance. Unser Bundesland Thüringen wird bei diesen WM-Pokalläufen durch die Frauen aus Vehra, Mengelrode und Zeulenroda sowie die Männerteams von Zella und Kleinbrüchter vertreten. Wir drücken dem Veranstalter die Daumen und wünschen ihm viel Erfolg bei der Durchführung der ersten Weltmeisterschaft in Cottbus. Vielleicht können wir mit diesem Bericht einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass nun doch der ein oder andere Interessierte sich auf den Weg nach Cottbus macht und sich die Leistungen der Feuerwehrsportler live anschaut. Wir denken es ist auf jeden Fall eine Reise wert und werden live vor Ort sein und auf www.loeschangriff.info über die Weltmeisterschaft berichten.
Matthias Hirche
www.loeschangriff.info