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So, 09:23 Uhr
21.08.2011

nnz/knk-Tipp: Sanierungsbedarf im Bestand

Der Modernisierungsbedarf in deutschen Eigenheimen ist hoch - besonders beim Energieverbrauch sind viele ältere Immobilien nicht auf der Höhe der Zeit. Da überrascht es nicht, dass laut einer Studie des Bauherren-Schutzbund (BSB) und des Instituts für Bauforschung (IFB) für 77 Prozent der teilnehmenden Hausbesitzer die Senkung der Energiekosten als wichtigstes Ziel einer Modernisierung auf der Tagesordnung steht...


46 Prozent gaben als wichtiges Ziel Energieeinsparung und Klimaschutz an. Energetische Modernisierungen gibt es nicht von der Stange. Welche Maßnahmen sinnvoll und zielführend sind, hängt vom Gebäudetyp, seinem Zustand und auch vom verfügbaren Budget ab. Nicht erkannte Bauschäden etwa können dazu führen, dass das angestrebte Energieziel verfehlt wird. Zudem gilt es, auch im Rahmen einer größeren Modernisierung bestimmte Anforderungen aus der Energieeinsparverordnung (EnEV) einzuhalten. Insbesondere für die Gewährung von KfW-Fördergeldern gibt es definierte Mindeststandards für Wärmeschutz und Heizung.

Basis für die Investitionsentscheidung

"Als erster Schritt empfiehlt sich in jedem Fall eine Energieberatung", rät Peter Mauel, erster Vorsitzender der Verbraucherschutzorganisation BSB. Dabei nimmt ein Sachverständiger das Gebäude vor Ort in Augenschein und dokumentiert den aktuellen Zustand. Sinnvoll sind in vielen Fällen Thermografieaufnahmen sowie eine Luftdichtigkeitsprüfung, mit der sich Schwachstellen sicher erkennen lassen.Auf Basis der Erkenntnisse liefert der Energieberater einen Beratungsbericht mit Modernisierungs- und Sanierungsempfehlungen. Damit bekommt der Hauseigentümer bereits eine solide Grundlage für seine Investitionsentscheidung. Unterstützend tätig werden kann der Berater auch beim Zugang zu Fördermitteln und der Einhaltung der dazu nötigen Richtlinien. Unter www.bsb-ev.de gibt es weitere Informationen zur energetischen Modernisierung und die Adressen unabhängiger Bauherren- und Energieberater in Deutschland.

Daten & Fakten

Ebenso wichtig wie eine gute Planung ist bei der energetischen Gebäudemodernisierung die fachgerechte Ausführung. Baumängel wie Wärmebrücken an den Fenstern, feuchte Dämmungen und vieles mehr können dazu führen, dass Energiesparziele verfehlt werden und die Investition sich für den Hausbesitzer nicht in der geplanten Höhe rechnet. Unbedingt empfehlenswert ist es daher, zur Baubegleitung und -kontrolle einen unabhängigen Bauherrenberater hinzuzuziehen, der bei Mängeln rechtzeitig reagieren kann. Unter www.bsb-ev.de gibt es mehr dazu.
Autor: nnz

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