Nahezu konstant
Mittwoch, 31. August 2011, 10:57 Uhr
Die Arbeitslosigkeit blieb in Nordthüringen im Vergleich zum Vormonat nahezu konstant. Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich um 12 Personen auf 13.634 Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote liegt damit unverändert bei 9,5 Prozent. Hier die Zahlen und Daten im Einzelnen...
Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Arbeitslosen um 6,2 Prozent zurück, die Arbeitslosenquote lag vor zwölf Monaten bei 10 Prozent. Die hohe Arbeitskräftenachfrage setzte sich im August fort. Der Arbeitsmarkt, so Gabriela Helbing, Geschäftsführerin Operativ der Nordhäuser Arbeitsagentur wird weiterhin von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Rund 900 Arbeitslose weniger als voriges Jahr suchen einen neuen Job.
Die Arbeitsmarktlage hat sich in den vergangenen zwölf Monaten deutlich verbessert. Neben den Arbeitslosen wurden knapp 5.000 Personen im August durch die Arbeitsförderung unterstützt. Auf Grund der guten Konjunktur und der geringen finanziellen Möglichkeiten in den Jobcentern ist die Zahl der Förderungen um 2.700 gegenüber 2010 gesunken. Arbeitslosigkeit und Förderung zusammen ergeben die sogenannte Unterbeschäftigung von 18.576. Ohne die Förderung durch Jobcenter und Agentur für Arbeit läge die Arbeitslosigkeit rechnerisch bei 12,7 Prozent. Vor zwei Jahren betrug dieser Wert noch 15 Prozent.
1.329 Jugendliche unter 25 Jahren waren Ende August auf Jobsuche, 0,7 Prozent weniger als vor vier Wochen und über 14 Prozent weniger als vor einem Jahr. Um nahezu 20 Prozent ging die Zahl der Jugendlichen, die sich aus Beschäftigungen des ersten Arbeitsmarktes melden mussten, zurück. Viele Unternehmen sind bemüht, junge Leute zu behalten und ihre Fachkräfte von morgen zu sichern.
Im August waren dem Arbeitgeber-Service 578 freie Stellen gemeldet worden, fünf Prozent weniger als im Juli. Weniger freie Stellen sind typisch für die Sommermonate, kommentiert Gabriela Helbing die aktuelle Entwicklung. Jedoch seit Jahresbeginn meldeten die Arbeitgeber insgesamt 14 Prozent mehr sozialversicherungspflichtige Stellen als voriges Jahr.
Die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften konzentrierte sich im Verlauf der letzten zwölf Monate auf einzelne Wirtschaftszweige. Fachkräfte wurden vor allem im verarbeitenden Gewerbe (+17,8%), insbesondere in Metallbereichen und im Maschinenbau sowie im Baugewerbe (+17,7%) benötigt. Anhaltend hoch ist die Nachfrage nach Elektrikern. Diese stieg zum Vormonat um fast 27 Prozent. Erhöhten Fachkräftebedarf signalisierten Personaldienstleister. Hier gab es einen Anstieg um fast 40 Prozent.
Das Berufsberatungsjahr 2010/2011 geht in die heiße Phase. Die Ausbildungschancen in der Region sind gestiegen. 1.621 Ausbildungsstellen (+0,9% zum Vorjahr) wurden angeboten, 95 Prozent von den Betrieben (+8% zum Vorjahr). Um 12 Prozent ging die Zahl der Bewerber (1.672) zum Vorjahr zurück.
Für die 225 jungen Leute, die zum Monatsende noch keinen Ausbildungsvertrag unterzeichnet hatten, laufen derzeit Last Minute Aktionen in der Arbeitsagentur.
338 Ausbildungsstellen sind derzeit noch nicht besetzt, weil kein Bewerber gefunden oder eine endgültige Besetzungsentscheidung noch nicht getroffen wurde. Rund die Hälfte der noch freien Ausbildungsstellen ist in den Produktions- und Fertigungsbereichen, allein 40 Stellen in Metall- und 32 Stellen in Elektroberufen. Hier gibt es sehr gute berufliche Perspektiven.
Die Arbeitslosigkeit ist von Juli auf August um 43 auf 4.568 Personen gestiegen. Das waren 404 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im August 10,1%; vor einem Jahr belief sie sich auf 10,9%. Dabei meldeten sich 1.015 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 333 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 977 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-383). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 8.873 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 1.679 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 8.771 Abmeldungen von Arbeitslosen (-2.381).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im August um 25 Stellen auf 290 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 48 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im August 176 neue Arbeitsstellen, 3 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.462 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 207.
Kyffhäuserkreis
Die Arbeitslosigkeit ist von Juli auf August geringfügig um 21 auf 5.322 Personen gestiegen. Das waren 63 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im August 12,8%; vor einem Jahr belief sie sich auf 12,6%. Dabei meldeten sich 1.063 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 82 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 1.038 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-470). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 9.079 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 1.758 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 9.167 Abmeldungen von Arbeitslosen (-2.501).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im August um 44 Stellen auf 313 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 40 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im August 169 neue Arbeitsstellen, 48 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.304 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 199.
Autor: nnzGegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Arbeitslosen um 6,2 Prozent zurück, die Arbeitslosenquote lag vor zwölf Monaten bei 10 Prozent. Die hohe Arbeitskräftenachfrage setzte sich im August fort. Der Arbeitsmarkt, so Gabriela Helbing, Geschäftsführerin Operativ der Nordhäuser Arbeitsagentur wird weiterhin von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Rund 900 Arbeitslose weniger als voriges Jahr suchen einen neuen Job.
Die Arbeitsmarktlage hat sich in den vergangenen zwölf Monaten deutlich verbessert. Neben den Arbeitslosen wurden knapp 5.000 Personen im August durch die Arbeitsförderung unterstützt. Auf Grund der guten Konjunktur und der geringen finanziellen Möglichkeiten in den Jobcentern ist die Zahl der Förderungen um 2.700 gegenüber 2010 gesunken. Arbeitslosigkeit und Förderung zusammen ergeben die sogenannte Unterbeschäftigung von 18.576. Ohne die Förderung durch Jobcenter und Agentur für Arbeit läge die Arbeitslosigkeit rechnerisch bei 12,7 Prozent. Vor zwei Jahren betrug dieser Wert noch 15 Prozent.
1.329 Jugendliche unter 25 Jahren waren Ende August auf Jobsuche, 0,7 Prozent weniger als vor vier Wochen und über 14 Prozent weniger als vor einem Jahr. Um nahezu 20 Prozent ging die Zahl der Jugendlichen, die sich aus Beschäftigungen des ersten Arbeitsmarktes melden mussten, zurück. Viele Unternehmen sind bemüht, junge Leute zu behalten und ihre Fachkräfte von morgen zu sichern.
Im August waren dem Arbeitgeber-Service 578 freie Stellen gemeldet worden, fünf Prozent weniger als im Juli. Weniger freie Stellen sind typisch für die Sommermonate, kommentiert Gabriela Helbing die aktuelle Entwicklung. Jedoch seit Jahresbeginn meldeten die Arbeitgeber insgesamt 14 Prozent mehr sozialversicherungspflichtige Stellen als voriges Jahr.
Die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften konzentrierte sich im Verlauf der letzten zwölf Monate auf einzelne Wirtschaftszweige. Fachkräfte wurden vor allem im verarbeitenden Gewerbe (+17,8%), insbesondere in Metallbereichen und im Maschinenbau sowie im Baugewerbe (+17,7%) benötigt. Anhaltend hoch ist die Nachfrage nach Elektrikern. Diese stieg zum Vormonat um fast 27 Prozent. Erhöhten Fachkräftebedarf signalisierten Personaldienstleister. Hier gab es einen Anstieg um fast 40 Prozent.
Das Berufsberatungsjahr 2010/2011 geht in die heiße Phase. Die Ausbildungschancen in der Region sind gestiegen. 1.621 Ausbildungsstellen (+0,9% zum Vorjahr) wurden angeboten, 95 Prozent von den Betrieben (+8% zum Vorjahr). Um 12 Prozent ging die Zahl der Bewerber (1.672) zum Vorjahr zurück.
Für die 225 jungen Leute, die zum Monatsende noch keinen Ausbildungsvertrag unterzeichnet hatten, laufen derzeit Last Minute Aktionen in der Arbeitsagentur.
338 Ausbildungsstellen sind derzeit noch nicht besetzt, weil kein Bewerber gefunden oder eine endgültige Besetzungsentscheidung noch nicht getroffen wurde. Rund die Hälfte der noch freien Ausbildungsstellen ist in den Produktions- und Fertigungsbereichen, allein 40 Stellen in Metall- und 32 Stellen in Elektroberufen. Hier gibt es sehr gute berufliche Perspektiven.
Der Blick in die Regionen
Landkreis NordhausenDie Arbeitslosigkeit ist von Juli auf August um 43 auf 4.568 Personen gestiegen. Das waren 404 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im August 10,1%; vor einem Jahr belief sie sich auf 10,9%. Dabei meldeten sich 1.015 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 333 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 977 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-383). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 8.873 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 1.679 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 8.771 Abmeldungen von Arbeitslosen (-2.381).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im August um 25 Stellen auf 290 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 48 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im August 176 neue Arbeitsstellen, 3 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.462 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 207.
Kyffhäuserkreis
Die Arbeitslosigkeit ist von Juli auf August geringfügig um 21 auf 5.322 Personen gestiegen. Das waren 63 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im August 12,8%; vor einem Jahr belief sie sich auf 12,6%. Dabei meldeten sich 1.063 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 82 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 1.038 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-470). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 9.079 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 1.758 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 9.167 Abmeldungen von Arbeitslosen (-2.501).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im August um 44 Stellen auf 313 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 40 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im August 169 neue Arbeitsstellen, 48 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.304 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 199.

