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Gedacht

Freitag, 02. September 2011, 19:22 Uhr
Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich Vertreter der Bergmannsvereine und des politischen Lebens, um mit einer Kranzniederlegung den verunglückten Bergkameraden an der Babarastatue vor dem Brügmanschacht zu gedenken. Für nnz und kn war Hans-Jürgen Schmidt dabei...


Die Ehrung war der Beginn zum 3. Thüringer Bergmannstag an diesem Freitag. Umrahmt wurde die Feierstunde vom Bergmannsblasorchester und einer Ehrengarde des Bergmannsvereines „Glückauf“ Sondershausen. Die Gedenkrede hielt Prof Dr. Florin, der Chef der GSES. Er wies daraufhin, dass Hilfe, Solidarität, Treue und kameradschaftliches Verhalten Tugenden der Bergleute Gestern, Heute und Morgen sind und wies daraufhin, dass die Tradtitionspflege der Bergleute ein Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens ist.

Gedacht wurde speziell des Grubenunglücks im Nordfeld der Grube I. Vor 60 Jahren, am 11. Juli 1951,ereignete sich eine Schlagwetterexplosion, die für zwölf Bergleute den Tod bedeutete. Im Gedenken wurden die 42 Bergleute mit eingeschlossen, die seit 1951 tödlich verunglückt waren, durch Firstfall oder durch Sprengunglücke.

Der Landrat Peter Henstermann und der Bürgermeister der Stadt Sondershausen, Joachim Kreyer (beide CDU) gedachten auch den Toten. Der Bürgermeister legte ein Blumengebinde nieder. Vertreter des Landesverbandes aus Baden-Würtenberg, des Bergmansvereins aus Ronneberg und Niels Maiweg aus dem Ruhrgebiet, um einige zu nennen, ehrten durch ihre Anwesenheit die Toten. In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, dass Maiweg ein Briefmarkenausstellung zur heiligen Barbara im Schrötersaal gestaltet.
Autor: nnz

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