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Donnerstag, 08. September 2011, 11:43 Uhr
Die Thüringer Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften und Landkreise hatten im ersten Halbjahr 2011 Ausgaben in Höhe von 2,20 Milliarden Euro. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 61,0 Millionen Euro bzw. 2,9 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Sie haben aber auch mehr eingenommen...
Die Grafik zeigt die Einnahmesituation der Kommunen
Diese Entwicklung ist zum Beispiel auf die gestiegenen Personalausgaben sowie die gewachsenen Ausgaben für den laufenden Sachaufwand zurückzuführen. Die Personalausgaben der Thüringer Kommunen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35,6 Millionen Euro bzw. 6,0 Prozent auf insgesamt 627,4 Millionen Euro an. Für den laufenden Sachaufwand wurden insgesamt 400,8 Millionen Euro und damit 11,9 Millionen Euro mehr ausgegeben als im ersten Halbjahr 2010, bedingt durch höhere Ausgaben für die Bewirtschaftung und Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen sowie höhere Kosten für die Haltung von Fahrzeugen.
Ebenfalls gestiegen sind die Ausgaben für soziale Leistungen. Insgesamt wurden 559,7 Millionen Euro ausgegeben, 8,5 Millionen Euro mehr als in den ersten sechs Monaten 2010. Mindernd auf die Entwicklung der Gesamtausgaben wirkten die Ausgaben für Sachinvestitionen. Mit 225,8 Millionen Euro wurden 21,4 Millionen Euro weniger ausgegeben als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Ebenfalls gesunken sind die Zinsausgaben. Sie beliefen sich in der ersten Jahreshälfte 2011 auf 43,5 Millionen Euro, 3,8 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor.
An Einnahmen flossen in diesem Zeitraum 2,23 Milliarden Euro in die kommunalen Kassen. Das wa-ren 118,4 Millionen Euro bzw. 5,6 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Einnahmen beliefen sich im ersten Halbjahr 2011 auf 499,3 Millionen Euro und waren damit um 55,5 Millionen Euro höher als im vergleichbaren Vorjah-reszeitraum, was auf den Anstieg aller Steuerarten zurückzuführen ist. Die Erhöhung der Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuern trugen zum Anstieg der Einnahmen bei.
Den größten Anteil bei den Einnahmen bildeten die laufenden und investiven Finanzzuweisungen vom Land mit einem Volumen von 1,31 Milliarden Euro. Das entsprach einem Anteil von 58,8 Prozent an den Gesamteinnahmen. Hier sind Leistungsbeteiligungen des Landes im Rahmen von Hartz IV in Höhe von 163,1 Millionen Euro gegenüber 142,9 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010 enthalten. Die Zuweisungen für Investitionen vom Land betrugen 119,4 Millionen Euro, 19,5 Millionen Euro mehr als in den ersten sechs Monaten 2010. Schlüsselzuweisungen erhielten die Kommunen in Höhe von 527,7 Millionen Euro und damit 9,4 Millionen Euro weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Mit den Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb nahmen die Kommunen mit 282,1 Millionen Euro geringfügig weniger ein als im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2010 waren es 283,1 Millionen Euro.
Autor: nnzDie Grafik zeigt die Einnahmesituation der Kommunen
Diese Entwicklung ist zum Beispiel auf die gestiegenen Personalausgaben sowie die gewachsenen Ausgaben für den laufenden Sachaufwand zurückzuführen. Die Personalausgaben der Thüringer Kommunen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35,6 Millionen Euro bzw. 6,0 Prozent auf insgesamt 627,4 Millionen Euro an. Für den laufenden Sachaufwand wurden insgesamt 400,8 Millionen Euro und damit 11,9 Millionen Euro mehr ausgegeben als im ersten Halbjahr 2010, bedingt durch höhere Ausgaben für die Bewirtschaftung und Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen sowie höhere Kosten für die Haltung von Fahrzeugen.
Ebenfalls gestiegen sind die Ausgaben für soziale Leistungen. Insgesamt wurden 559,7 Millionen Euro ausgegeben, 8,5 Millionen Euro mehr als in den ersten sechs Monaten 2010. Mindernd auf die Entwicklung der Gesamtausgaben wirkten die Ausgaben für Sachinvestitionen. Mit 225,8 Millionen Euro wurden 21,4 Millionen Euro weniger ausgegeben als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Ebenfalls gesunken sind die Zinsausgaben. Sie beliefen sich in der ersten Jahreshälfte 2011 auf 43,5 Millionen Euro, 3,8 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor.
An Einnahmen flossen in diesem Zeitraum 2,23 Milliarden Euro in die kommunalen Kassen. Das wa-ren 118,4 Millionen Euro bzw. 5,6 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Einnahmen beliefen sich im ersten Halbjahr 2011 auf 499,3 Millionen Euro und waren damit um 55,5 Millionen Euro höher als im vergleichbaren Vorjah-reszeitraum, was auf den Anstieg aller Steuerarten zurückzuführen ist. Die Erhöhung der Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuern trugen zum Anstieg der Einnahmen bei.
Den größten Anteil bei den Einnahmen bildeten die laufenden und investiven Finanzzuweisungen vom Land mit einem Volumen von 1,31 Milliarden Euro. Das entsprach einem Anteil von 58,8 Prozent an den Gesamteinnahmen. Hier sind Leistungsbeteiligungen des Landes im Rahmen von Hartz IV in Höhe von 163,1 Millionen Euro gegenüber 142,9 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010 enthalten. Die Zuweisungen für Investitionen vom Land betrugen 119,4 Millionen Euro, 19,5 Millionen Euro mehr als in den ersten sechs Monaten 2010. Schlüsselzuweisungen erhielten die Kommunen in Höhe von 527,7 Millionen Euro und damit 9,4 Millionen Euro weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Mit den Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb nahmen die Kommunen mit 282,1 Millionen Euro geringfügig weniger ein als im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2010 waren es 283,1 Millionen Euro.

