Wipperbootrennen bald passé?
Sonntag, 11. September 2011, 09:25 Uhr
Der demografische Wandel trifft Sondershausen hart. Noch stärker schlägt jetzt der Klimawandel zu. Was da auf der Wipper gestern los war, erfahren Sie hier.
Der Titelverteidiger beim nun schon traditionellen Wipperbootrennen auf der Wipper im Rahmen des Tags der offenen Tür bei der Feiwilligen Feuerwehr Sondershausen hat wieder zugeschlagen. Aus der Hand von Bürgermeister Joachim Kreyer erhielt die Crew von Juventas wieder die Siegerurkunde überreicht. Glückwunsch.
Wenn es um seine Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Sondershausen greift Bürgermeister Kreyer notfalls auch zur Waffe, wie hier im Bild deutlich zu sehen. Allerdings gab es keinen der erschossen werden musste, aber der Startschuss musste ja flussabwärts bei den Zeitnehmern gehört werden. Elektronisch mit Lichtschranke will man noch nicht. Man ist eben traditionell.
Mit dieser Leichtbauweise und viel Luft in den Gummireifen hatten die beiden Vertreter von Juventas schon fast allein gewonnen. Denn ein großes Problem auf der Wipper gab es gestern. Im Zuge des Klimawandels war der Wasserstand der Wipper so extrem niedrig, dass nur Boote in absoluter Leichtbauweise mit wenig Besatzung eine Chance hatten. Oft sah man gestern, dass die Besatzungen ihre Boote mehr geschoben haben, denn die Boote wirklich schwammen. Der niedrige Wasserstand der Wipper straft all denen Lügen, die von einem viel zu nassen Sommer sprachen. Oder ist Sondershausen ein besonderes Territorium?
Es zeigt sich wieder, dass nicht langfristig geplant wurde. Bei Wipperausbau wurde weder die Rennstrecke ausgebaggert, noch wurde an ein Wehr gedacht, damit man die Wipper etwas anstauen kann. Na ja, vielleicht können von den vielen Millionen die zum Kyffhäuser fließen einige Euros zur Wipper umgeleitet werden, sagten böse Zungen spitz. Das müssen ganz bösen Zungen gewesen sein.
Der Sonderpreis für das kreativste Boot ging nach Berka, genauer gesagt an den Verein Freiräume e.V., mit dem stolzen Namen Titanic. Der Name sollte aber auch ein böses Omen sein.
Die Titanic war so überladen, dass eines der Besatzungsmitglieder gerettet werden musste, damit die Titanic überhaupt schwamm. Die Mitbewerber waren gewarnt, verzichteten auf unnötige Besatzungsmitglieder und wateten lieber in der Wipper und schoben die Boote über die Klippen. Da bekam der Ausdruck Wipperbootrennen gleich eine doppelte Bedeutung. Zwiespältige Frage für nächste Jahr? Noch mehr Regen für einen höheren Wipperstand oder doch lieber Sonnenschein?
Zum Schluss die Rangfolge:
1. Juventas
2. Feuerwehr Hachelbich
3. JUST
4. Feuerwehr SDH- Mitte
5. THW
6. Familie Schultheiß Hachelbich
7. Jugendclub
Des Wipperbootrennen und die Preise wurden wieder vom Lions Club Sondershausen unterstützt.
Autor: khhDer Titelverteidiger beim nun schon traditionellen Wipperbootrennen auf der Wipper im Rahmen des Tags der offenen Tür bei der Feiwilligen Feuerwehr Sondershausen hat wieder zugeschlagen. Aus der Hand von Bürgermeister Joachim Kreyer erhielt die Crew von Juventas wieder die Siegerurkunde überreicht. Glückwunsch.
Wenn es um seine Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Sondershausen greift Bürgermeister Kreyer notfalls auch zur Waffe, wie hier im Bild deutlich zu sehen. Allerdings gab es keinen der erschossen werden musste, aber der Startschuss musste ja flussabwärts bei den Zeitnehmern gehört werden. Elektronisch mit Lichtschranke will man noch nicht. Man ist eben traditionell.
Mit dieser Leichtbauweise und viel Luft in den Gummireifen hatten die beiden Vertreter von Juventas schon fast allein gewonnen. Denn ein großes Problem auf der Wipper gab es gestern. Im Zuge des Klimawandels war der Wasserstand der Wipper so extrem niedrig, dass nur Boote in absoluter Leichtbauweise mit wenig Besatzung eine Chance hatten. Oft sah man gestern, dass die Besatzungen ihre Boote mehr geschoben haben, denn die Boote wirklich schwammen. Der niedrige Wasserstand der Wipper straft all denen Lügen, die von einem viel zu nassen Sommer sprachen. Oder ist Sondershausen ein besonderes Territorium?
Es zeigt sich wieder, dass nicht langfristig geplant wurde. Bei Wipperausbau wurde weder die Rennstrecke ausgebaggert, noch wurde an ein Wehr gedacht, damit man die Wipper etwas anstauen kann. Na ja, vielleicht können von den vielen Millionen die zum Kyffhäuser fließen einige Euros zur Wipper umgeleitet werden, sagten böse Zungen spitz. Das müssen ganz bösen Zungen gewesen sein.
Der Sonderpreis für das kreativste Boot ging nach Berka, genauer gesagt an den Verein Freiräume e.V., mit dem stolzen Namen Titanic. Der Name sollte aber auch ein böses Omen sein.
Die Titanic war so überladen, dass eines der Besatzungsmitglieder gerettet werden musste, damit die Titanic überhaupt schwamm. Die Mitbewerber waren gewarnt, verzichteten auf unnötige Besatzungsmitglieder und wateten lieber in der Wipper und schoben die Boote über die Klippen. Da bekam der Ausdruck Wipperbootrennen gleich eine doppelte Bedeutung. Zwiespältige Frage für nächste Jahr? Noch mehr Regen für einen höheren Wipperstand oder doch lieber Sonnenschein?
Zum Schluss die Rangfolge:
1. Juventas
2. Feuerwehr Hachelbich
3. JUST
4. Feuerwehr SDH- Mitte
5. THW
6. Familie Schultheiß Hachelbich
7. Jugendclub
Des Wipperbootrennen und die Preise wurden wieder vom Lions Club Sondershausen unterstützt.





































