Deutschland muss mehr tun
Freitag, 16. September 2011, 14:25 Uhr
Ein Projekt macht auf schwierige Situation weiblicher Flüchtlinge aufmerksam. Dazu erreichte kn ein Bericht vom Verein Starthilfe e.V...
Flüchtlinge haben es in Thüringen schwer, beruflich Fuß zu fassen. Noch schwerer wird es, wenn die Flüchtlinge Frauen sind. Trotz oft hoher Qualifikationen finden die Frauen kaum einen Job, der über einen 400 Euro Job hinaus geht, erklärt
Christiane Götze, vom Projekt to arrange – pro job, das seit drei Jahren Flüchtlinge in Bezug auf ihre berufliche Entwicklung berät und fördert. Ein besserer Zugang zum Arbeitsmarkt ist jedoch eine entscheidende Voraussetzung, damit Integration gelingen kann.
Am 14. September haben betroffene Flüchtlinge und Experten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft im Haus Dacheröden darüber diskutiert, wie die Potenziale von Flüchtlingsfrauen besser genutzt werden können. Die Vizepräsidentin des deutschen Bundestages Katrin Göring-Eckardt wies in diesem Zusammenhang auf die deutsche Verantwortung und die Bedeutung einer gelungenen Integration für die deutsche Wirtschaft hin: Deutschland muss mehr tun, so die Grünen-Politikerin während ihrer Rede. Wir haben heute schon einen Mangel an Fachkräften in vielen Bereichen. Gleichzeitig verschenken wir die Potenziale, die in vielen Zuwanderen stecken.
Auch die Thüringer Ausländerbeauftragte Petra Hess forderte einen leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt für Migranten.
Das Projekt to arrange – pro Job unterstützt Flüchtlinge dabei, ihren beruflichen Weg zu finden. Um die Jobsuche zu erleichtern, wird eng mit den Arbeitsagenturen, ARGEN und Akteuren der Migrationsarbeit zusammengearbeitet. Das Projekt arbeitet thüringenweit und dient als Anlaufstelle bei Beratungsfragen rund um das Thema Flüchtlinge und Arbeitsmarkt.
Kooperationspartner in dem beschriebenen Projekt sind neben dem AWO Tochterunternehmen IBS u.a. in Nordthüringen Starthilfe Sondershausen e.V.,der Kreisjugendring Kyffhäuserkreis, BWTh Uder sowie die Landkreise Nordhausen und Kyffhäuserkreis.
Jürgen Rauschenbach
Starthilfe e.V.
Autor: khhFlüchtlinge haben es in Thüringen schwer, beruflich Fuß zu fassen. Noch schwerer wird es, wenn die Flüchtlinge Frauen sind. Trotz oft hoher Qualifikationen finden die Frauen kaum einen Job, der über einen 400 Euro Job hinaus geht, erklärt
Christiane Götze, vom Projekt to arrange – pro job, das seit drei Jahren Flüchtlinge in Bezug auf ihre berufliche Entwicklung berät und fördert. Ein besserer Zugang zum Arbeitsmarkt ist jedoch eine entscheidende Voraussetzung, damit Integration gelingen kann.
Am 14. September haben betroffene Flüchtlinge und Experten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft im Haus Dacheröden darüber diskutiert, wie die Potenziale von Flüchtlingsfrauen besser genutzt werden können. Die Vizepräsidentin des deutschen Bundestages Katrin Göring-Eckardt wies in diesem Zusammenhang auf die deutsche Verantwortung und die Bedeutung einer gelungenen Integration für die deutsche Wirtschaft hin: Deutschland muss mehr tun, so die Grünen-Politikerin während ihrer Rede. Wir haben heute schon einen Mangel an Fachkräften in vielen Bereichen. Gleichzeitig verschenken wir die Potenziale, die in vielen Zuwanderen stecken.
Auch die Thüringer Ausländerbeauftragte Petra Hess forderte einen leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt für Migranten.
Das Projekt to arrange – pro Job unterstützt Flüchtlinge dabei, ihren beruflichen Weg zu finden. Um die Jobsuche zu erleichtern, wird eng mit den Arbeitsagenturen, ARGEN und Akteuren der Migrationsarbeit zusammengearbeitet. Das Projekt arbeitet thüringenweit und dient als Anlaufstelle bei Beratungsfragen rund um das Thema Flüchtlinge und Arbeitsmarkt.
Kooperationspartner in dem beschriebenen Projekt sind neben dem AWO Tochterunternehmen IBS u.a. in Nordthüringen Starthilfe Sondershausen e.V.,der Kreisjugendring Kyffhäuserkreis, BWTh Uder sowie die Landkreise Nordhausen und Kyffhäuserkreis.
Jürgen Rauschenbach
Starthilfe e.V.


