Mehr Gäste, weniger Übernachtungen
Montag, 26. September 2011, 12:38 Uhr
In den Thüringer Beherbergungsbetrieben sank die Zahl der Übernachtungen im Juli 2011 um 1,5 Prozent auf eine Million. Obwohl die Gästezahlen gestiegen sind, kann das Gast- und Beherbergungsgewerbe nicht zufrieden sein. Schon gar nicht im Südharz...
Die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich hingegen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent auf 353.000. Diese gegenläufige Entwicklung spiegelt sich auch in der Veränderung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer pro Gast wieder, die im Vergleich zum Juli 2010 von 3,0 auf 2,9 Tage zurückging.
Der deutlichste Rückgang der Aufenthaltsdauer war im Juli 2011 für den Thüringer Wald zu verzeichnen. Die Gäste verweilten im Vorjahresmonat durchschnittlich 3,6 Tage in diesem Reisegebiet, im Juli 2011 waren es hingegen nur noch 3,3 Tage. So war im Reisegebiet Thüringer Wald auch ein Rückgang der Übernachtungen um 3,7 Prozent zu beobachten, während die Zahl der Gäste im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,5 Prozent anstieg.
Steigende Gäste- und Übernachtungszahlen konnten im Juli 2011 das Reisegebiet der Städte (Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar) sowie die Reisegebiete Thüringer Vogtland und Thüringer Rhön verbuchen.
Im Südharz lagen hingegen sowohl Gästeankünfte als auch Übernachtungen deutlich unter den im Vorjahresmonat erreichten Werten. Im Juli dieses Jahres wurden 5.390 Übernachtungen weniger als im Juli des vorigen Jahres gezählt, die Zahl der Gästeankünfte ging um 1.809 zurück.
Im Durchschnitt waren die insgesamt 67.000 Gästebetten, die im Juli 2011 in den Thüringer Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten angeboten wurden, zu 43,8 Prozent ausgelastet. Dabei waren deutliche regionale Unterschiede zu beobachten. So schwankte die Auslastung der Gästebetten zwischen 56,9 Prozent im Wartburgkreis und 24,4 Prozent im Landkreis Greiz.
Aus dem Ausland kamen im Juli 2011 etwa 37.000 Besucher (-7,6 Prozent). Das waren 10,6 Prozent aller Gäste. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,0 Prozent auf 91.000 zurück. Von Januar bis Juli 2011 sank die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent auf 5,26 Millionen. Davon entfielen 4,95 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (-0,6 Prozent) und 312.000 Übernachtungen auf ausländische Gäste (-1,5 Prozent).
Die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 2,5 Prozent auf insgesamt 1,97 Millionen.
Autor: nnzDie Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich hingegen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent auf 353.000. Diese gegenläufige Entwicklung spiegelt sich auch in der Veränderung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer pro Gast wieder, die im Vergleich zum Juli 2010 von 3,0 auf 2,9 Tage zurückging.
Der deutlichste Rückgang der Aufenthaltsdauer war im Juli 2011 für den Thüringer Wald zu verzeichnen. Die Gäste verweilten im Vorjahresmonat durchschnittlich 3,6 Tage in diesem Reisegebiet, im Juli 2011 waren es hingegen nur noch 3,3 Tage. So war im Reisegebiet Thüringer Wald auch ein Rückgang der Übernachtungen um 3,7 Prozent zu beobachten, während die Zahl der Gäste im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,5 Prozent anstieg.
Steigende Gäste- und Übernachtungszahlen konnten im Juli 2011 das Reisegebiet der Städte (Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar) sowie die Reisegebiete Thüringer Vogtland und Thüringer Rhön verbuchen.
Im Südharz lagen hingegen sowohl Gästeankünfte als auch Übernachtungen deutlich unter den im Vorjahresmonat erreichten Werten. Im Juli dieses Jahres wurden 5.390 Übernachtungen weniger als im Juli des vorigen Jahres gezählt, die Zahl der Gästeankünfte ging um 1.809 zurück.
Im Durchschnitt waren die insgesamt 67.000 Gästebetten, die im Juli 2011 in den Thüringer Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten angeboten wurden, zu 43,8 Prozent ausgelastet. Dabei waren deutliche regionale Unterschiede zu beobachten. So schwankte die Auslastung der Gästebetten zwischen 56,9 Prozent im Wartburgkreis und 24,4 Prozent im Landkreis Greiz.
Aus dem Ausland kamen im Juli 2011 etwa 37.000 Besucher (-7,6 Prozent). Das waren 10,6 Prozent aller Gäste. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,0 Prozent auf 91.000 zurück. Von Januar bis Juli 2011 sank die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent auf 5,26 Millionen. Davon entfielen 4,95 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (-0,6 Prozent) und 312.000 Übernachtungen auf ausländische Gäste (-1,5 Prozent).
Die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 2,5 Prozent auf insgesamt 1,97 Millionen.

