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Kochen der VIPs

Dienstag, 27. September 2011, 00:05 Uhr
Bei internationalen Kochshow im Rahmen der Interkulturellen Woche, hatten sich wieder etliche Politiker, Geschäftsleute und Mitglieder von Vereinen an den Herd gestellt und gemeinsam mit Migranten zu kochen. Ob die viele Köche den Brei verdorben haben, wie es im Sprichwort so schön heißt, erfahren Sie hier ...

Kochen der VIPs (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kochen der VIPs (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Am späten Nachmittag hatten die Prominenten bereits in der Sondershäuser Östertalschule angefangen zu kochen. Es hat schon Tradition, das es Thomas Weinrich im Rahmen der Interkulturellen gelingt Prominente an den Herd zu holen. Und er hat eine sehr resolute Mitstreiterin, Katharina Weizel, Projektleiterin der Begegnungsstätte Migranten "Kontakt". Es war Katharina Weizel zu verdanken, dass kn die kochenden Migranten und die Promis für das obligatorischen Gruppenfoto zusammen zubekommen.

Und wer hat heute so mitgekocht? U.a. Dorothea Marx, Mitglied des Landtages, Bürgermeister Joachim Kreyer und seine Stellvertreterin Cornelia Kraffzick, Eckhardt Wehmeier, Geschäftsführer der Wippertal GmbH und Wolfgang Menzel Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft "Glückauf, sowie Wilhelm Schreier Geschäftsführer der Stadtwerke Sondershausen.

Kochen der VIPs (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kochen der VIPs (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Quasi Hausherr André Rossmann, der Direktor der Östertalschule, begnügte sich heute mit Topf gucken. Na ja, man wurde als Promi nach dem Kochen und dem Schmaus auch zu den wichtigsten Arbeiten der Küche verdonnert, wie hier Wilhelm Schreier und Jugendamtsleiterin Sabine Bräunicke. Die Frau von Wilhelm Schreier registrierte das gleich sehr aufmerksam!

Kochen der VIPs (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kochen der VIPs (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Während man drinnen noch brutzelte, sammelten sich draußen schon die Interessenten, anschließend zu testen, was die Prominenz mit tatkräftiger Unterstützung in der dortigen Lehrküche so fabriziert haben. Gekocht wurden Gerichte aus Gerichte aus Russland, Turkmenistan, Armenien, Kasachstan und aus Deutschland.

Natürlich hat kn mit der Kamera auch in die Kochtöpfe geschaut und anschließend fast alles verkostet. Man muss ja schließlich ein Urteil abgeben können. Und es hat topp geschmeckt. Trotzdem hat kn heute das sprichwörtliche "Haar" in der Suppe entdeckt. Was es war?
Nun, im vorigen Jahr soll es sehr gut schmeckende Desserts gegeben haben, die kn nicht mehr verkosten konnte, weil schon eine andere Veranstaltung wartete. Und diese Jahr hatte kn extra, versteckt im Rucksack, den großen Löffel für den süßen Brei mitgebracht. Das muss man geahnt haben, heute gab es keinen süßen Brei, sprich Weißes Schokoladenmousse mit roten Himbeeren, wie im Vorjahr. Macht nichts, das war der Wink mit dem Zaunpfahl für das nächste Jahr, worauf sich nicht nur kn freut, sondern auch die zahlreichen Besucher.

Was es alles gab? "Golubzi (Kohlrouladen) aus der russische Küche, Schawelnij sup (Sauerampfersuppe) aus der ukrainischen Küche, Manty aus der turkmenischen Küche, ein Tomaten- und Gurkensalat aus der armenischen Küche, Plov aus der kasachischen Küche, Pilzsuppe aus der deutschen Küche, und Pita und Kifle (so Art Hörnchen) aus der jugoslawischen Küche.

Die Wartezeit auf das Essen wurde den Wartenden mit kulturellen Einlagen versüsst. So sangen u.a. der Chor der Migranten und der Chor "Stimme der Heimat. Was ??????
Sie waren heute nicht da? Na dann sollten Sie nicht verpassen, wenigstens nächste Jahr vorbei zu kommen.

PS.
Die Rezepte sind nicht geheim, und werden in einem späteren Artikel nachgereicht.
Autor: khh

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