Zielsprint in Artern
Montag, 03. Oktober 2011, 13:54 Uhr
Thüringer rollen Feld von hinten auf. Beim 8. Städtewettbewerb der enviaM und MITGAS ging es beim sportlicher Wettstreit um bis zu 12.000 Euro. Drei Vereine hofften auf finanzielle Unterstützung...
Zum Zwiebelmarkt am Sonntag, dem 02. Oktober, sind kräftige Beine und Ausdauer gefragt: Beim 8. Städtewettbewerb der enviaM und MITGAS rufen die beiden Energieversorger 2011 erstmals gemeinsam zum Schwitzen für einen guten Zweck auf. Die enviaM-Bühne finden die Arterner von 12 bis 18 Uhr vor dem Grundstück Schönfelder Straße 2 / Ecke Wasserstraße gegenüber vom Parkplatz.
Die Sportler vom AC Germania; auf dem Rad: Jan-Eric Reinhardt
Dort geht es pro Teilnehmer darum, unter dem Motto «voRWEg gehen und Gutes tun» auf einem Erwachsenenfahrrad in maximal zehn Minuten und auf einem Kinderfahrrad in maximal fünf Minuten so viele Kilometer wie möglich zurückzulegen.
Bürgermeister als Erster auf dem Fahrrad
Artern ist die letzte Station des Städtewettbewerbs 2011 – und das findet Bürgermeister Wolfgang Koenen überhaupt nicht schlecht: Wir rechnen uns gute Chancen aus. Schließlich kennen wir die Vorgaben der anderen Städte und können selbst Einfluss auf unser Ergebnis nehmen. Trotzdem wird der Wettkampf nicht automatisch zum Heimspiel, weiß das Stadtoberhaupt: Natürlich kämpfen wir um den Sieg. Mit den Erfahrungen aus den letzten Jahren weiß ich, dass das schwer wird. Ein guter Mittelfeldplatz ist realistisch und damit wären wir sehr zufrieden. Wolfgang Koenen eröffnet auch in diesem Jahr den Wettbewerb und tritt als Erster kräftig in die Pedale. Unterstützung bekommt er von den Arterner Sportvereinen, die zusammen mit der Stadtverwaltung einen lückenlosen Zeitplan für beide Räder erarbeitet haben.
Drei Vereine, drei Wünsche: Bolzplatz, Spielplatz oder Tiergehege
Ziel des Städtewettbewerbs ist es, ganz konkrete Vorhaben von sozialen, sportlichen oder kulturellen Vereinen in den Kommunen voranzutreiben. Eine Vorauswahl der Vereine hat die Stadt bereits getroffen. Welches Projekt schließlich finanziell unterstützt werden soll, entscheiden die Besucher am Veranstaltungstag mit Hilfe von Stimmzetteln.
Zur Auswahl stehen drei Projekte – alle für die Kinder und Jugendlichen der Stadt: Der Bolzplatz in der Salinestraße ist Projekt Nummer eins. Die Thüringer Arbeitsloseninitiative – Soziale Arbeit e. V. möchte den Platz erneuern lassen, damit der Ball dort wieder richtig rollen kann. Das zweite Projekt kommt vom Kleingartenverein Kyffhäusergrund e. V.: Für die Kinder in der Kleingartenanlage Kyffhäusergrund soll der Spielplatz modernisiert werden.
Der Kinder- und Jugendförderverein Artern e. V. schickt das dritte Projekt ins Rennen. Der Verein möchte das Kleintiergehege am Freizeitzentrum Artern vergrößern sowie neue Zäune und Stallungen bauen. Seit 2008 leben hier Hühner, Kaninchen und Ziegen und erfreuen sich großer Beliebtheit, vor allem bei den Kindern. Unser Streichelgehege hat natürlich einen pädagogischen Hintergrund, erklärt der ehrenamtliche Geschäftsführer Werner Bank. Ein Haustier bedeutet Verantwortung. Es braucht Futter, Pflege und natürlich einen sauberen Stall. Im Freizeitzentrum Artern lernen das die Kids hautnah: Dienstags und freitags können alle Tierfreunde helfen, wenn sich die ehrenamtliche Mitarbeiterin Regina Grahmann um die Tiere kümmert.
Neben Artern wetteiferten seit Mai Teilnehmer aus 29 weiteren Städten in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen um die ersten Plätze. Zum ersten Mal beim Städtewettbewerb dabei waren: Brandis, Frauenstein, Geithain, Lengenfeld, Kurort Oberwiesenthal, Markranstädt und Zwenkau (Sachsen) sowie Braunsbedra, Querfurt und Zahna-Elster (Sachsen-Anhalt). Die drei Sieger des Wettbewerbs erhalten 12.000, 9.000 und 7.000 Euro. Die Plätze vier bis zehn dürfen sich über Preisgelder von 6.000 bis 2.500 Euro freuen. Alle weiteren Teilnehmer erhalten Prämien: Jeder gesammelte Kilometer wird hierbei mit vier Euro honoriert.
Der Zwiebelmarkt in Artern war die letzte Station des Städtewettbewerbs der enviaM und MITGAS 2011.
Zum Finale des Städtewettbewerbs 2011 waren gestern in Artern zum Zwiebelmarkt kräftige Beine und Ausdauer gefragt: Artern war die 30. und damit letzte Station des 8. Städtewettbewerbs 2011 der enviaM und MITGAS. Die Thüringer schafften es auf Platz 25 der Gesamtwertung: Insgesamt 121 Sportlerinnen und Sportler erreichten zusammen 260,53 Kilometer. Zusätzlich zum Preisgeld sicherte Bürgermeistert Wolfgang Koenen den Arternern 300 Euro für die drei richtig beantworteten Fragen beim Energie-Effizienz-Quiz.
Damit steht der Gewinner des Städtewettbewerbs 2011 fest: Hohenstein-Ernstthal radelte sich zum zweiten Mal in Folge auf den ersten Platz mit 301,91 km.
Insgesamt nahmen 30 Städte und Gemeinden aus Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am sportlichen Kräftemessen unter dem Motto «voRWEg gehen und Gutes tun» teil. Ziel des Städtewettbewerbs ist es, ganz konkrete Vorhaben von sozialen, sportlichen oder kulturellen Vereinen in den Kommunen voranzutreiben. Per Stimmzettel sprachen sich gestern während der Veranstaltung 47 Prozent der Arterner dafür aus, das Geld für die Erneuerung des Spielplatzes in der Kleingartenanlage "Kyffhäusergrund" zu verwenden.
Rangliste:
1. Hohenstein-Ernstthal (301,91 km)
2. Brandis (300,03 km)
3. Vetschau/Spreewald (297,05 km)
4. Oschatz (294,78 km)
5. Mügeln (291,75 km)
6. Guben (290,93 km)
7. Frauenstein (290,83 km)
8. Markkleeberg (289,74 km)
9. Hainichen (289,13 km)
10. Lauter (288,20 km)
11. Markranstädt (285,15)
12. Zwenkau (284,07 km)
13. Adorf/Vogtl. (282,97 km)
14. Braunsbedra (282,44 km)
15. Frankenberg/Sa. (280,97 km)
16. Querfurt (280,47 km)
17. Falkenberg/Elster (278,91 km)
18. Rackwitz (278,46 km)
19. Oberwiesenthal (277,78 km)
20. Grimma (275,94 km)
21. Zörbig (267,22 km)
22. Wurzen (266,21 km)
23. Geithain (266,10 km)
24. Köthen (Anhalt) (265,75 km)
25. Artern/Unstrut (260,53 km)
26. Gräfenhainichen (256,01 km)
27. Zahna-Elster (253,48 km)
28. Großräschen (250,61 km)
29. Bad Dürrenberg (246,14 km)
30. Lengenfeld (235,94 km)
Hintergrund:
Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, ist der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Das Unternehmen versorgt rund 1,35 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme, Wasser und energienahen Dienstleistungen. Einer Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts Inomic GmbH, Leipzig, zufolge sichert die enviaM-Gruppe rund 1,2 Milliarden Euro Wertschöpfung, rund 16.500 Arbeitsplätze und annähernd 650 Millionen Euro Steuereinnahmen in der Region. Jeder Euro, den der Unternehmensverbund als Wertschöpfung ausweist, bewirkt fast zwei weitere Euro Wertschöpfung. Jeder Arbeitsplatz der Unternehmensgruppe sichert und schafft fast drei weitere Arbeitsplätze.
Anhang: Aktueller Tourenplan und Gewinnverteilung
Gewinnverteilung:
1. Platz: 12.000 Euro,
2. Platz: 9.000 Euro,
3. Platz: 7.000 Euro,
4. Platz:6.000 Euro,
5. Platz: 5.000 Euro,
6. Platz: 4.500 Euro,
7. Platz: 4.000 Euro,
8. Platz: 3.500 Euro,
9. Platz: 3.000 Euro,
10. Platz: 2.500 Euro
Bildergalerie:
Das Energie-Effizienz-Quiz; Alle drei Fragen werden richtig beantwortet.
Fotos: enviaM
Autor: khhZum Zwiebelmarkt am Sonntag, dem 02. Oktober, sind kräftige Beine und Ausdauer gefragt: Beim 8. Städtewettbewerb der enviaM und MITGAS rufen die beiden Energieversorger 2011 erstmals gemeinsam zum Schwitzen für einen guten Zweck auf. Die enviaM-Bühne finden die Arterner von 12 bis 18 Uhr vor dem Grundstück Schönfelder Straße 2 / Ecke Wasserstraße gegenüber vom Parkplatz.
Die Sportler vom AC Germania; auf dem Rad: Jan-Eric Reinhardt
Dort geht es pro Teilnehmer darum, unter dem Motto «voRWEg gehen und Gutes tun» auf einem Erwachsenenfahrrad in maximal zehn Minuten und auf einem Kinderfahrrad in maximal fünf Minuten so viele Kilometer wie möglich zurückzulegen.
Bürgermeister als Erster auf dem Fahrrad
Artern ist die letzte Station des Städtewettbewerbs 2011 – und das findet Bürgermeister Wolfgang Koenen überhaupt nicht schlecht: Wir rechnen uns gute Chancen aus. Schließlich kennen wir die Vorgaben der anderen Städte und können selbst Einfluss auf unser Ergebnis nehmen. Trotzdem wird der Wettkampf nicht automatisch zum Heimspiel, weiß das Stadtoberhaupt: Natürlich kämpfen wir um den Sieg. Mit den Erfahrungen aus den letzten Jahren weiß ich, dass das schwer wird. Ein guter Mittelfeldplatz ist realistisch und damit wären wir sehr zufrieden. Wolfgang Koenen eröffnet auch in diesem Jahr den Wettbewerb und tritt als Erster kräftig in die Pedale. Unterstützung bekommt er von den Arterner Sportvereinen, die zusammen mit der Stadtverwaltung einen lückenlosen Zeitplan für beide Räder erarbeitet haben.
Drei Vereine, drei Wünsche: Bolzplatz, Spielplatz oder Tiergehege
Ziel des Städtewettbewerbs ist es, ganz konkrete Vorhaben von sozialen, sportlichen oder kulturellen Vereinen in den Kommunen voranzutreiben. Eine Vorauswahl der Vereine hat die Stadt bereits getroffen. Welches Projekt schließlich finanziell unterstützt werden soll, entscheiden die Besucher am Veranstaltungstag mit Hilfe von Stimmzetteln.
Zur Auswahl stehen drei Projekte – alle für die Kinder und Jugendlichen der Stadt: Der Bolzplatz in der Salinestraße ist Projekt Nummer eins. Die Thüringer Arbeitsloseninitiative – Soziale Arbeit e. V. möchte den Platz erneuern lassen, damit der Ball dort wieder richtig rollen kann. Das zweite Projekt kommt vom Kleingartenverein Kyffhäusergrund e. V.: Für die Kinder in der Kleingartenanlage Kyffhäusergrund soll der Spielplatz modernisiert werden.
Der Kinder- und Jugendförderverein Artern e. V. schickt das dritte Projekt ins Rennen. Der Verein möchte das Kleintiergehege am Freizeitzentrum Artern vergrößern sowie neue Zäune und Stallungen bauen. Seit 2008 leben hier Hühner, Kaninchen und Ziegen und erfreuen sich großer Beliebtheit, vor allem bei den Kindern. Unser Streichelgehege hat natürlich einen pädagogischen Hintergrund, erklärt der ehrenamtliche Geschäftsführer Werner Bank. Ein Haustier bedeutet Verantwortung. Es braucht Futter, Pflege und natürlich einen sauberen Stall. Im Freizeitzentrum Artern lernen das die Kids hautnah: Dienstags und freitags können alle Tierfreunde helfen, wenn sich die ehrenamtliche Mitarbeiterin Regina Grahmann um die Tiere kümmert.
Neben Artern wetteiferten seit Mai Teilnehmer aus 29 weiteren Städten in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen um die ersten Plätze. Zum ersten Mal beim Städtewettbewerb dabei waren: Brandis, Frauenstein, Geithain, Lengenfeld, Kurort Oberwiesenthal, Markranstädt und Zwenkau (Sachsen) sowie Braunsbedra, Querfurt und Zahna-Elster (Sachsen-Anhalt). Die drei Sieger des Wettbewerbs erhalten 12.000, 9.000 und 7.000 Euro. Die Plätze vier bis zehn dürfen sich über Preisgelder von 6.000 bis 2.500 Euro freuen. Alle weiteren Teilnehmer erhalten Prämien: Jeder gesammelte Kilometer wird hierbei mit vier Euro honoriert.
Der Zwiebelmarkt in Artern war die letzte Station des Städtewettbewerbs der enviaM und MITGAS 2011.
Zum Finale des Städtewettbewerbs 2011 waren gestern in Artern zum Zwiebelmarkt kräftige Beine und Ausdauer gefragt: Artern war die 30. und damit letzte Station des 8. Städtewettbewerbs 2011 der enviaM und MITGAS. Die Thüringer schafften es auf Platz 25 der Gesamtwertung: Insgesamt 121 Sportlerinnen und Sportler erreichten zusammen 260,53 Kilometer. Zusätzlich zum Preisgeld sicherte Bürgermeistert Wolfgang Koenen den Arternern 300 Euro für die drei richtig beantworteten Fragen beim Energie-Effizienz-Quiz.
Damit steht der Gewinner des Städtewettbewerbs 2011 fest: Hohenstein-Ernstthal radelte sich zum zweiten Mal in Folge auf den ersten Platz mit 301,91 km.
Insgesamt nahmen 30 Städte und Gemeinden aus Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am sportlichen Kräftemessen unter dem Motto «voRWEg gehen und Gutes tun» teil. Ziel des Städtewettbewerbs ist es, ganz konkrete Vorhaben von sozialen, sportlichen oder kulturellen Vereinen in den Kommunen voranzutreiben. Per Stimmzettel sprachen sich gestern während der Veranstaltung 47 Prozent der Arterner dafür aus, das Geld für die Erneuerung des Spielplatzes in der Kleingartenanlage "Kyffhäusergrund" zu verwenden.
Rangliste:
1. Hohenstein-Ernstthal (301,91 km)
2. Brandis (300,03 km)
3. Vetschau/Spreewald (297,05 km)
4. Oschatz (294,78 km)
5. Mügeln (291,75 km)
6. Guben (290,93 km)
7. Frauenstein (290,83 km)
8. Markkleeberg (289,74 km)
9. Hainichen (289,13 km)
10. Lauter (288,20 km)
11. Markranstädt (285,15)
12. Zwenkau (284,07 km)
13. Adorf/Vogtl. (282,97 km)
14. Braunsbedra (282,44 km)
15. Frankenberg/Sa. (280,97 km)
16. Querfurt (280,47 km)
17. Falkenberg/Elster (278,91 km)
18. Rackwitz (278,46 km)
19. Oberwiesenthal (277,78 km)
20. Grimma (275,94 km)
21. Zörbig (267,22 km)
22. Wurzen (266,21 km)
23. Geithain (266,10 km)
24. Köthen (Anhalt) (265,75 km)
25. Artern/Unstrut (260,53 km)
26. Gräfenhainichen (256,01 km)
27. Zahna-Elster (253,48 km)
28. Großräschen (250,61 km)
29. Bad Dürrenberg (246,14 km)
30. Lengenfeld (235,94 km)
Hintergrund:
Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, ist der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Das Unternehmen versorgt rund 1,35 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme, Wasser und energienahen Dienstleistungen. Einer Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts Inomic GmbH, Leipzig, zufolge sichert die enviaM-Gruppe rund 1,2 Milliarden Euro Wertschöpfung, rund 16.500 Arbeitsplätze und annähernd 650 Millionen Euro Steuereinnahmen in der Region. Jeder Euro, den der Unternehmensverbund als Wertschöpfung ausweist, bewirkt fast zwei weitere Euro Wertschöpfung. Jeder Arbeitsplatz der Unternehmensgruppe sichert und schafft fast drei weitere Arbeitsplätze.
Anhang: Aktueller Tourenplan und Gewinnverteilung
Gewinnverteilung:
1. Platz: 12.000 Euro,
2. Platz: 9.000 Euro,
3. Platz: 7.000 Euro,
4. Platz:6.000 Euro,
5. Platz: 5.000 Euro,
6. Platz: 4.500 Euro,
7. Platz: 4.000 Euro,
8. Platz: 3.500 Euro,
9. Platz: 3.000 Euro,
10. Platz: 2.500 Euro
Bildergalerie:
Das Energie-Effizienz-Quiz; Alle drei Fragen werden richtig beantwortet.
Fotos: enviaM



