Ich hab´ schon
Mittwoch, 05. Oktober 2011, 18:33 Uhr
Das war die meist erhaltene Antwort, die die Vertreter der IHK Erfurt, der Agentur für Arbeit Nordhausen sowie des Firmenausbildungsverbundes Nordthüringen beim Angebot für regionale Lehrstellen erhielten. Gemeinsam wurde im Marktkauf Nordhausen für die Ausbildungsplatzangebote der regionalen Firmen aus Industrie, Dienstleistung und Handel geworben...
An sich ungewöhnlich, dass nicht für Ausbildungsplätze in Firmen sondern für Auszubildende geworben wird. Doch der demografische Wandel hat den Südharz längst erreicht. Viele Ausbildungsplätze, insbesondere in der Metall- und Elektrobranche, können in diesem Jahr nicht besetzt werden, weil geeignete Bewerber fehlen. Die Betriebe sind nun gehalten, auch für Azubis zu werben.
Es muss ein Ausbildungsmarketing, vergleichbar dem für Produkte, durch die Firmen aufgebaut werden. Unser Firmen in der Region haben lange Zeit erfolgreich im Verborgenen ausgebildet. Jetzt muss das nach außen getragen werden. Vor allem die Klein- und Kleinstunternehmen werden das nicht allein bewältigen.
So stehen die IHK und die Arbeitsagentur und der Firmenausbildungsverbund bereit, diese aktiv dabei zu unterstützen. Während der Aktion wurde eine sehr hohe Kundenfrequenz, dank des 40. Jubiläums des Marktkaufs, erreicht. Ganz viele Menschen wurden angesprochen. Daraus ergaben sich auch einige interessante Gespräche. Die häufigste Antwort war aber: Ich hab´schon. Offensichtlich haben die meisten Jugendlichen im Südharzer bereits einen Ausbildungsplatz.
Gut, wenn es so ist. Bei allem Bemühen um Bewerber darf jedoch nicht vergessen werden, wer mit schlechten schulischen Leistungen und geringem Interesse am Beruf zum Betrieb kommt, wird auch heute ohne Zögern abgelehnt.
Autor: nnzAn sich ungewöhnlich, dass nicht für Ausbildungsplätze in Firmen sondern für Auszubildende geworben wird. Doch der demografische Wandel hat den Südharz längst erreicht. Viele Ausbildungsplätze, insbesondere in der Metall- und Elektrobranche, können in diesem Jahr nicht besetzt werden, weil geeignete Bewerber fehlen. Die Betriebe sind nun gehalten, auch für Azubis zu werben.
Es muss ein Ausbildungsmarketing, vergleichbar dem für Produkte, durch die Firmen aufgebaut werden. Unser Firmen in der Region haben lange Zeit erfolgreich im Verborgenen ausgebildet. Jetzt muss das nach außen getragen werden. Vor allem die Klein- und Kleinstunternehmen werden das nicht allein bewältigen.
So stehen die IHK und die Arbeitsagentur und der Firmenausbildungsverbund bereit, diese aktiv dabei zu unterstützen. Während der Aktion wurde eine sehr hohe Kundenfrequenz, dank des 40. Jubiläums des Marktkaufs, erreicht. Ganz viele Menschen wurden angesprochen. Daraus ergaben sich auch einige interessante Gespräche. Die häufigste Antwort war aber: Ich hab´schon. Offensichtlich haben die meisten Jugendlichen im Südharzer bereits einen Ausbildungsplatz.
Gut, wenn es so ist. Bei allem Bemühen um Bewerber darf jedoch nicht vergessen werden, wer mit schlechten schulischen Leistungen und geringem Interesse am Beruf zum Betrieb kommt, wird auch heute ohne Zögern abgelehnt.
