Vorstand gewählt
Sonntag, 09. Oktober 2011, 10:25 Uhr
Der Kreisverband der Behinderten des Kyffhäuserkreises hat am Samstag planmäßig eine Wahl des Vorstandes durchgeführt und einige Satzungsänderungen auf den Weg gebracht....
Schon wieder waren zwei Jahre herum und es musste wieder eine Vorstandswahl durchgeführt werden. Dazu traf man sich am Samstagnachmittag in den Räumen unterhalb der Wezel-Bibliothek von Sondershausen.
Um es kurz zu machen, der neue Vorstand wurde einstimmig gewählt und ist mit dem alten Vorstand nahezu identisch. Gewählt wurden: Ute Steinmetz, Heidi Meister, Hartwig Schreivogel, Edeltraut König, Elke Tettenborn, Beatrice Ritzke und Joachim Katzmann (v.l.n.r.) . Heidi Meister wird in bewährter Form wieder die Vorsitzende sein und ihre Stellvertreterin ist Elke Tettenborn.
Zuvor hatte Versammlungsleiterin Beatrice Ritzke über die Wahlkommission abstimmen lassen und Heidi Meister gab den Rechenschaftsbericht über die letzten zwei Jahre zur Kenntnis, dabei konnte der Vorstand auf zwei erfolgreiche Jahre zurückblicken.
Einer der Höhepunkte war zweifelsohne das gemeinsame Treffen im Mai, als sich an gleicher Stelle zahlreiche Sozialverbände zwecks Koordinierung ihrer Arbeiten getroffen hatten. Mit Hartwig Schreivogel hatten wir ein engagiertes Mitglied im Behindertenbeirat der Stadt Sondershausen, so Meister.
Und gewürdigt wurde die Arbeit des Verbandes gleich mehrfach. Zur kürzlich stattgefundenen Ehrenamtsgala der Stadt Sondershausen war man eingeladen worden, weil man unter den Vorgeschlagenen für das Ehrenamt war. Noch eine Spur besser lief es beim Neujahrsempfang des Landrates in der Bundeswehrhalle. Dort war man einer von zwei Vereinen für den Spenden gesammelt wurde, die mit 4.475 Euro sehr üppig ausfielen.
Wie notwendig die Spenden allerdings waren, zeigt die Tatsache, das allein 2010 Reparaturkosten für das Behindertentransportfahrzeug von 4.762 Euro angefallen waren. Und 2011 sieht es nicht besser aus und eine neue Reparatur steht schon wieder an, hat das Fahrzeug doch schon über 200.000 Kilometer hinter sich gelegt.
Nicht um sonst als Erste bekamen die beiden Fahrer des Transporters einen Strauß Blumen überreicht, denn sie fahren die Behinderten fast täglich ehrenamtlich, ob auf Arbeit, Schule oder zu notwendigen Arztbesuchen.
Mit Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), zur letzen Weihnachtsfeier, und Bundestagsmitglied Kersten Steinke (Die Linke), bei der letzten Frauentagsfeier, waren auch zwei Ehrenmitglieder aufgenommen worden.
Weitere Höhepunkte in der Verbandsarbeit waren die Fahrt zum Thüringer Landtag und das gemeinsame Frühlingsfest mit Migranten. Für die Hilfe bei der Beantragung der komplizierten Unterlagen für die Aktion Mensch dankte man Ulrike Stein (Wahlkreismitarbeiterin von CDU-Landtagsmitglied Manfred Scherer).
Zwar ist seit August der Zivildienst eingestellt, aber mit Hilfe des Paritätischen konnte man zwei Plätze für Mitglieder des Bundesfreiwilligendienstes bekommen. Heidi Meister stellte fest, dass die Finanzkrise besonders auch ältere und behinderte Menschen getroffen hat.
In der Diskussion zum Rechenschaftsbericht erinnerte Beatrice Ritzke daran, dass sich der Verband im Kreis weiter ausbreiten muss. Der Schwerpunkt der Mitglieder liegt in Sondershausen und Umland. Als Kreisverband, so Ritzke, muss der Verband versuchen, auch in anderen teilen des Kreises, besonders Bad Frankenhausen und Artern, Fuß zu fassen.
Autor: khhSchon wieder waren zwei Jahre herum und es musste wieder eine Vorstandswahl durchgeführt werden. Dazu traf man sich am Samstagnachmittag in den Räumen unterhalb der Wezel-Bibliothek von Sondershausen.
Um es kurz zu machen, der neue Vorstand wurde einstimmig gewählt und ist mit dem alten Vorstand nahezu identisch. Gewählt wurden: Ute Steinmetz, Heidi Meister, Hartwig Schreivogel, Edeltraut König, Elke Tettenborn, Beatrice Ritzke und Joachim Katzmann (v.l.n.r.) . Heidi Meister wird in bewährter Form wieder die Vorsitzende sein und ihre Stellvertreterin ist Elke Tettenborn.
Zuvor hatte Versammlungsleiterin Beatrice Ritzke über die Wahlkommission abstimmen lassen und Heidi Meister gab den Rechenschaftsbericht über die letzten zwei Jahre zur Kenntnis, dabei konnte der Vorstand auf zwei erfolgreiche Jahre zurückblicken.
Einer der Höhepunkte war zweifelsohne das gemeinsame Treffen im Mai, als sich an gleicher Stelle zahlreiche Sozialverbände zwecks Koordinierung ihrer Arbeiten getroffen hatten. Mit Hartwig Schreivogel hatten wir ein engagiertes Mitglied im Behindertenbeirat der Stadt Sondershausen, so Meister.
Und gewürdigt wurde die Arbeit des Verbandes gleich mehrfach. Zur kürzlich stattgefundenen Ehrenamtsgala der Stadt Sondershausen war man eingeladen worden, weil man unter den Vorgeschlagenen für das Ehrenamt war. Noch eine Spur besser lief es beim Neujahrsempfang des Landrates in der Bundeswehrhalle. Dort war man einer von zwei Vereinen für den Spenden gesammelt wurde, die mit 4.475 Euro sehr üppig ausfielen.
Wie notwendig die Spenden allerdings waren, zeigt die Tatsache, das allein 2010 Reparaturkosten für das Behindertentransportfahrzeug von 4.762 Euro angefallen waren. Und 2011 sieht es nicht besser aus und eine neue Reparatur steht schon wieder an, hat das Fahrzeug doch schon über 200.000 Kilometer hinter sich gelegt.
Nicht um sonst als Erste bekamen die beiden Fahrer des Transporters einen Strauß Blumen überreicht, denn sie fahren die Behinderten fast täglich ehrenamtlich, ob auf Arbeit, Schule oder zu notwendigen Arztbesuchen.
Mit Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), zur letzen Weihnachtsfeier, und Bundestagsmitglied Kersten Steinke (Die Linke), bei der letzten Frauentagsfeier, waren auch zwei Ehrenmitglieder aufgenommen worden.
Weitere Höhepunkte in der Verbandsarbeit waren die Fahrt zum Thüringer Landtag und das gemeinsame Frühlingsfest mit Migranten. Für die Hilfe bei der Beantragung der komplizierten Unterlagen für die Aktion Mensch dankte man Ulrike Stein (Wahlkreismitarbeiterin von CDU-Landtagsmitglied Manfred Scherer).
Zwar ist seit August der Zivildienst eingestellt, aber mit Hilfe des Paritätischen konnte man zwei Plätze für Mitglieder des Bundesfreiwilligendienstes bekommen. Heidi Meister stellte fest, dass die Finanzkrise besonders auch ältere und behinderte Menschen getroffen hat.
In der Diskussion zum Rechenschaftsbericht erinnerte Beatrice Ritzke daran, dass sich der Verband im Kreis weiter ausbreiten muss. Der Schwerpunkt der Mitglieder liegt in Sondershausen und Umland. Als Kreisverband, so Ritzke, muss der Verband versuchen, auch in anderen teilen des Kreises, besonders Bad Frankenhausen und Artern, Fuß zu fassen.



















