Wilde Straßen
Donnerstag, 20. Oktober 2011, 10:25 Uhr
Angepasste Fahrweise schützt Mensch und Tier, so die Deutsche Verkehrswacht und gibt Tipps für die herbstliche Fahrweise...
Die Deutsche Verkehrswacht rät Autofahrern im Herbst wieder verstärkt auf Wildtiere zu achten, welche unvermittelt die Fahrbahn queren können. Da Rehe oder Wildschweine häufig in der Dämmerung und nachts unterwegs sind, sollten Autofahrer in den frühen Morgen- und Abendstunden besonderes aufmerksam fahren.
Tiere kennen keine Verkehrsregeln und queren mit Vorliebe an bewaldeten und geschützten und damit schlecht einsehbaren Stellen die Straße. Wer in der Dunkelheit unterwegs ist, sollte an gefährdeten Stellen mit seinem Blick nicht nur dem Lichtkegel des Scheinwerfers folgen, sondern zudem den Straßenrand im Auge behalten und das Tempo drosseln. Mit einer angepassten Fahrweise schützen Autofahrer nicht nur sich, sondern bewahren auch Tiere vor Schaden.
Steht Wild an oder auf der Straße, sollten Autofahrer das Fernlicht ausschalten, kontrolliert bremsen und hupen. Im hellen Scheinwerferlicht werden die Tiere geblendet und können panisch und orientierungslos reagieren. Sollte eine Kollision unvermeidbar sein, ist es besser mit einer Vollbremsung die Aufprallgeschwindigkeit zu verringern, als unkontrolliert auszuweichen. Baumunfälle oder Kollisionen mit dem Gegenverkehr können schnell tragisch enden. Nach einem Wildunfall sollten Autofahrer die Polizei einschalten, damit diese den Unfall an die Forstbehörden weitergeben können, die sich um das Tier kümmern.
Fahrer, die mit ABS (Anti-Blockier-System) und ESP (Elektronisches Stabilitäts-Programm) unterwegs sind, haben zudem im Falle eines Falles Sicherheitsreserven um einen Unfall zu vermeiden. Intelligente Lichtsysteme im Fahrzeug leuchten nicht nur den Fahrbahnrand besser aus, sondern können in Kurven auch um die Ecke sehen.
Obwohl Wild im Herbst und Frühjahr besonders häufig unterwegs ist, müssen Autofahrer das ganze Jahr über mit Tieren auf der Fahrbahn rechnen. Wildunfälle sind häufig: Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kommt es pro Jahr zu ca. 200.000 Unfällen mit Wild.
Autor: khhDie Deutsche Verkehrswacht rät Autofahrern im Herbst wieder verstärkt auf Wildtiere zu achten, welche unvermittelt die Fahrbahn queren können. Da Rehe oder Wildschweine häufig in der Dämmerung und nachts unterwegs sind, sollten Autofahrer in den frühen Morgen- und Abendstunden besonderes aufmerksam fahren.
Tiere kennen keine Verkehrsregeln und queren mit Vorliebe an bewaldeten und geschützten und damit schlecht einsehbaren Stellen die Straße. Wer in der Dunkelheit unterwegs ist, sollte an gefährdeten Stellen mit seinem Blick nicht nur dem Lichtkegel des Scheinwerfers folgen, sondern zudem den Straßenrand im Auge behalten und das Tempo drosseln. Mit einer angepassten Fahrweise schützen Autofahrer nicht nur sich, sondern bewahren auch Tiere vor Schaden.
Steht Wild an oder auf der Straße, sollten Autofahrer das Fernlicht ausschalten, kontrolliert bremsen und hupen. Im hellen Scheinwerferlicht werden die Tiere geblendet und können panisch und orientierungslos reagieren. Sollte eine Kollision unvermeidbar sein, ist es besser mit einer Vollbremsung die Aufprallgeschwindigkeit zu verringern, als unkontrolliert auszuweichen. Baumunfälle oder Kollisionen mit dem Gegenverkehr können schnell tragisch enden. Nach einem Wildunfall sollten Autofahrer die Polizei einschalten, damit diese den Unfall an die Forstbehörden weitergeben können, die sich um das Tier kümmern.
Fahrer, die mit ABS (Anti-Blockier-System) und ESP (Elektronisches Stabilitäts-Programm) unterwegs sind, haben zudem im Falle eines Falles Sicherheitsreserven um einen Unfall zu vermeiden. Intelligente Lichtsysteme im Fahrzeug leuchten nicht nur den Fahrbahnrand besser aus, sondern können in Kurven auch um die Ecke sehen.
Obwohl Wild im Herbst und Frühjahr besonders häufig unterwegs ist, müssen Autofahrer das ganze Jahr über mit Tieren auf der Fahrbahn rechnen. Wildunfälle sind häufig: Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kommt es pro Jahr zu ca. 200.000 Unfällen mit Wild.
