kn-Forum: Schulamtsreform und Kyffhäuserkreis
Donnerstag, 27. Oktober 2011, 09:20 Uhr
Bei den Londoner Buchmachern würde eine Wette auf das neueste Objekt, der Schließung von Ämtern, in Thüringen für den Kyffhäuserkreis kaum eine Quote bringen. Er, der Kyffhäuserkreis ist immer betroffen, wie nun wieder bei der Ausdünnung der Schulämter erlebt wird, so beginnt ein Leserbrief an kn...
Als ein Plädoyer für Ämter, z.T. in erheblich größerer Anzahl und Besetzung als notwendig dürfen die folgenden Ausführungen nicht verstanden werden.
An einigen Beratungen des Bildungsausschusses im Kyffhäuserkreistag der 4. Legislatur haben auch Vertreter des zuständigen Schulamtes teilgenommen, die aber kaum eine Transformation ministerieller Entscheidungen oder Beschlüsse vorgenommen haben.
Es entstand immer der Eindruck, die Sachverhalte hätten auch vom Schulverwaltungsamt der Kreisverwaltung in die Diskussion eingebracht werden können. Insofern dürfte die Schlussfolgerung für eine ständige Bearbeitung von Aufgaben der Schulämter in der jeweiligen Kreisverwaltung verständlich sein. Das heißt aber nichts anderes, als alte Schulämter in Thüringen abzuwickeln.
Das wäre einer der neuen Wege von denen Frau Heckert vom (noch) Schulamt Artern meditiert.
Leider kommt dieser Vorschlag zur Abwicklung nicht aus den Reihen der Dauerregentschaft im Kyffhäuserkreis und wird deshalb auch keine Chancen auf Realisierbarkeit haben.
Nun zu den Spareffekten der Schließung einiger Schulämter. Der zuständige Minister spricht von fünf Millionen Euro haushaltswirksamer Einsparungen. Die schon zitierte Frau Heckert macht eine andere Rechnung auf; kein Mitarbeiter landet auf der Straße, Wünsche zum künftigen Einsatz können geäußert werden, Rückkehr an die frühere Arbeitsstelle selbstverständlich etc, etc,..
Woher die fünf Millionen Euro dann kommen sollen, bleibt zunächst ein Geheimnis, die Betriebskosten der zu schließenden Einrichtungen können es nicht ausmachen.
Die Fraktionschefs von CDU und Linken klagen zum wiederholten Mal über eine fehlende Lobby im Landtag und in der Landesregierung.
Die SPD schweigt dazu, obwohl Frau Kraffzick eigentlich immer und zu allem etwas zu senfen hat.
Aber ihr lieben Kommunalpolitiker, der Kyffhäuserkreis schickt doch seit 20 Jahren Abgeordnete unterschiedlicher Couleur in den Landtag.
Nur es reicht dort nicht, den biederen und braven Parteisoldaten zu geben, der zu gegebener Zeit seine Patschhand hebt.
Die kleine Nachtmusik wird schon lange, speziell für den Kyffhäuserkreis gespielt.
Dr. Günther Meyer
Sondershausen
Als ein Plädoyer für Ämter, z.T. in erheblich größerer Anzahl und Besetzung als notwendig dürfen die folgenden Ausführungen nicht verstanden werden.
An einigen Beratungen des Bildungsausschusses im Kyffhäuserkreistag der 4. Legislatur haben auch Vertreter des zuständigen Schulamtes teilgenommen, die aber kaum eine Transformation ministerieller Entscheidungen oder Beschlüsse vorgenommen haben.
Es entstand immer der Eindruck, die Sachverhalte hätten auch vom Schulverwaltungsamt der Kreisverwaltung in die Diskussion eingebracht werden können. Insofern dürfte die Schlussfolgerung für eine ständige Bearbeitung von Aufgaben der Schulämter in der jeweiligen Kreisverwaltung verständlich sein. Das heißt aber nichts anderes, als alte Schulämter in Thüringen abzuwickeln.
Das wäre einer der neuen Wege von denen Frau Heckert vom (noch) Schulamt Artern meditiert.
Leider kommt dieser Vorschlag zur Abwicklung nicht aus den Reihen der Dauerregentschaft im Kyffhäuserkreis und wird deshalb auch keine Chancen auf Realisierbarkeit haben.
Nun zu den Spareffekten der Schließung einiger Schulämter. Der zuständige Minister spricht von fünf Millionen Euro haushaltswirksamer Einsparungen. Die schon zitierte Frau Heckert macht eine andere Rechnung auf; kein Mitarbeiter landet auf der Straße, Wünsche zum künftigen Einsatz können geäußert werden, Rückkehr an die frühere Arbeitsstelle selbstverständlich etc, etc,..
Woher die fünf Millionen Euro dann kommen sollen, bleibt zunächst ein Geheimnis, die Betriebskosten der zu schließenden Einrichtungen können es nicht ausmachen.
Die Fraktionschefs von CDU und Linken klagen zum wiederholten Mal über eine fehlende Lobby im Landtag und in der Landesregierung.
Die SPD schweigt dazu, obwohl Frau Kraffzick eigentlich immer und zu allem etwas zu senfen hat.
Aber ihr lieben Kommunalpolitiker, der Kyffhäuserkreis schickt doch seit 20 Jahren Abgeordnete unterschiedlicher Couleur in den Landtag.
Nur es reicht dort nicht, den biederen und braven Parteisoldaten zu geben, der zu gegebener Zeit seine Patschhand hebt.
Die kleine Nachtmusik wird schon lange, speziell für den Kyffhäuserkreis gespielt.
Dr. Günther Meyer
Sondershausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
