Berufsinfotage eröffnet
Mittwoch, 09. November 2011, 15:47 Uhr
Die richtige Berufswahl ist eine der wichtigsten Weichenstellungen im Leben eines Menschen, so heute Landrat Hengstermann bei der Eröffnung der Berufsinfotage in der Bundeswehrhalle von Sondershausen...
Ziel der BIT ist es, den Schülerinnen und Schüler als auch deren Eltern folgendes aufzuzeigen: Welche Ausbildungsberufe und Studieneinrichtungen gibt es überhaupt?
In welchen Beruf kann ich meine Fähigkeiten am besten unter Beweis stellen? Wo, wann und wie bewerbe ich mich am besten?
Viele Unternehmen und Institutionen haben sich bereits angemeldet, sie haben erkannt, dass es sich lohnt, in Ausbildungsplätze zu investieren, um einen späteren Fachkräftemangel vorzubeugen.
Zu den 10.BIT sind u.a. neu dabei sein: die Firmen GSAB Elektrotechnik Greußen, Sumitomo Demag Plastics Machinery Wiehe (siehe Foto), aus dem Landkreis Sömmerda die Firma Mubea Fahrzeugfedern und aus dem Eichsfeld die Kaufland Fleischwaren, die in Heiligenstadt eine neue Produktionsstätte errichten.
Die zahlreichen Gäste, so die Bürgermeister aus Sondershausen (Joachim Kreyer), Bad Frankenhausen (Matthias Strejc) und Ebeleben (Uwe Vogt) nahmen an der Veranstaltung teil. Landrat Hengstermann bei der Begrüßung: Es ist unverzichtbar, sich mit diesen Thema in unserer immer komplexer werdenden Arbeitswelt möglichst frühzeitig und umfassend zu beschäftigen, bevor man eine so lebenswichtige Entscheidung trifft.
Um den Schülerinnen und Schüler diese Entscheidungsfindung zu erleichtern, haben sich heute hier in der Bundeswehrhalle, erneut 57 Firmen gefunden, die hier ihre Ausbildungsberufe vorstellen.
Landrat Peter Hengstermann bedankte sich auch ausdrücklich an dieser Stelle bei der Bundeswehr, die von der ersten Messe 2001 an bis zur heutigen - und nach der für uns gut ausgegangenen Standortentscheidung hoffentlich auch noch für lange Zeit - den wesentlichen Anteil daran hat, dass sich diese Infotage zu einer derart positiven und mittlerer weile auch von sehr vielen Firmen nachgefragten Messe entwickeln konnte.
Denen, die uns von Beginn an, als die Wirtschaftsförderung des Landkreises zu den ersten Infotagen eingeladen hatte, unterstützten und zum Erfolg verhalfen, gilt an dieser Stelle unser besonderer Dank, so Hengstermann weiter.
Hengstermann fordert die Schülerinnen und Schüler auf, sich umfassend über "ihre" künftige Berufswelt zu informieren.
Die demographische Entwicklung ist schuld: Bis 2020 soll die Zahl der Schulabgänger um weitere elf Prozent sinken. Folglich wird es künftig noch weniger Auszubildende geben. Unternehmen und Gesellschaft müssen sich also etwas einfallen lassen, um qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Das machen die Unternehmer der Region in unterschiedlichster Form auch schon heute.
Bei meinen letzten Firmenbesuchen habe ich die Aussage bestätigt gesehen, dass der Fachkräftemangel als Problematik einen besonderen Stellenwert erlangt hat, sagte er weiter. Auch aus diesem Grund ist natürlich solch eine Messe von besonderer Bedeutung für die Unternehmen, hat man doch bereits hier die Gelegenheit, um die Fachkräfte von morgen zu werben.
Der Zuwachs des Ausbildungsplatzangebotes wird größer ausfallen als der Zuwachs der Ausbildungsplatznachfrage", heißt es im Berufsbildungsbericht 2011 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
Damit werden sich die Ausbildungschancen der Jugendlichen insgesamt weiter verbessern."
Auch das hat demographische Gründe: Es gibt immer weniger junge Menschen.
Die Zahl der 18-Jährigen wird bis 2020 insgesamt um 18 Prozent zurückgehen, das Bundesministerium für Bildung und Forschung prognostiziert einen Rückgang der Schulabgänger mit Fach- oder Hochschulreife von 281.000 im Jahr 2010 auf 264.000 im Jahr 2020. Bei Real- und Hauptschulen zeigt sich das noch deutlicher.
Hengstermann machte auch Werbung für das Handwerk. Die neuen, anspruchsvollen Dienstleistungsberufe - Stichwort Medienberufe und IT - sind sehr beliebt, während das Handwerk oft vergebens sucht. Dabei verlangt eine spätere Meisterqualifikation nach Köpfchen und bietet zudem den Reiz der Selbstständigkeit.
Zunehmend wird auch die Kombination von Ausbildung und Studium in Form von dualen Studiengängen gesucht - und angeboten.
Nutzen sie auch hier die Gelegenheit sich darüber zu informieren.
Ich wünsche den 10. Berufsinfotagen einen interessanten Verlauf und einen regen Besucherandrang und danke allen Mitwirkenden für die interessanten Stände, so Hengstermann abschließend. Der Dank von Hengstermann ging neben der Bundeswehr auch an die Kyffhäusersparkasse und den Mitarbeitern im eigenen Haus, wie Ronald Barth und Susanne Teichmann.
Von Anfang an mit tatkräftiger Unterstützung sind bei den BerufsInfotagen u.a. mit dabei die WAGO- Konttaktechnik GmbH, die Kyffhäusersparkasse, die Bundeswehr mit der Karl-Günther-Kaserne und das Dienstleistungszentrum Weißenfels, die Arbeitsagentur Nordhausen und Unternehmen aus der Landwirtschaft. Dabei sind aber auch Unternehmen und Einrichtungen aus den Nachbarkreisen, so zum Beispiel die Heyl GmbH Bad Langensalza und die Fachhochschule Nordhausen. Als Dank gab es einen Blumenstrauß.
Autor: khhZiel der BIT ist es, den Schülerinnen und Schüler als auch deren Eltern folgendes aufzuzeigen: Welche Ausbildungsberufe und Studieneinrichtungen gibt es überhaupt?
In welchen Beruf kann ich meine Fähigkeiten am besten unter Beweis stellen? Wo, wann und wie bewerbe ich mich am besten?
Viele Unternehmen und Institutionen haben sich bereits angemeldet, sie haben erkannt, dass es sich lohnt, in Ausbildungsplätze zu investieren, um einen späteren Fachkräftemangel vorzubeugen.
Zu den 10.BIT sind u.a. neu dabei sein: die Firmen GSAB Elektrotechnik Greußen, Sumitomo Demag Plastics Machinery Wiehe (siehe Foto), aus dem Landkreis Sömmerda die Firma Mubea Fahrzeugfedern und aus dem Eichsfeld die Kaufland Fleischwaren, die in Heiligenstadt eine neue Produktionsstätte errichten.
Die zahlreichen Gäste, so die Bürgermeister aus Sondershausen (Joachim Kreyer), Bad Frankenhausen (Matthias Strejc) und Ebeleben (Uwe Vogt) nahmen an der Veranstaltung teil. Landrat Hengstermann bei der Begrüßung: Es ist unverzichtbar, sich mit diesen Thema in unserer immer komplexer werdenden Arbeitswelt möglichst frühzeitig und umfassend zu beschäftigen, bevor man eine so lebenswichtige Entscheidung trifft.
Um den Schülerinnen und Schüler diese Entscheidungsfindung zu erleichtern, haben sich heute hier in der Bundeswehrhalle, erneut 57 Firmen gefunden, die hier ihre Ausbildungsberufe vorstellen.
Landrat Peter Hengstermann bedankte sich auch ausdrücklich an dieser Stelle bei der Bundeswehr, die von der ersten Messe 2001 an bis zur heutigen - und nach der für uns gut ausgegangenen Standortentscheidung hoffentlich auch noch für lange Zeit - den wesentlichen Anteil daran hat, dass sich diese Infotage zu einer derart positiven und mittlerer weile auch von sehr vielen Firmen nachgefragten Messe entwickeln konnte.
Denen, die uns von Beginn an, als die Wirtschaftsförderung des Landkreises zu den ersten Infotagen eingeladen hatte, unterstützten und zum Erfolg verhalfen, gilt an dieser Stelle unser besonderer Dank, so Hengstermann weiter.
Hengstermann fordert die Schülerinnen und Schüler auf, sich umfassend über "ihre" künftige Berufswelt zu informieren.
Die demographische Entwicklung ist schuld: Bis 2020 soll die Zahl der Schulabgänger um weitere elf Prozent sinken. Folglich wird es künftig noch weniger Auszubildende geben. Unternehmen und Gesellschaft müssen sich also etwas einfallen lassen, um qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Das machen die Unternehmer der Region in unterschiedlichster Form auch schon heute.
Bei meinen letzten Firmenbesuchen habe ich die Aussage bestätigt gesehen, dass der Fachkräftemangel als Problematik einen besonderen Stellenwert erlangt hat, sagte er weiter. Auch aus diesem Grund ist natürlich solch eine Messe von besonderer Bedeutung für die Unternehmen, hat man doch bereits hier die Gelegenheit, um die Fachkräfte von morgen zu werben.
Der Zuwachs des Ausbildungsplatzangebotes wird größer ausfallen als der Zuwachs der Ausbildungsplatznachfrage", heißt es im Berufsbildungsbericht 2011 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
Damit werden sich die Ausbildungschancen der Jugendlichen insgesamt weiter verbessern."
Auch das hat demographische Gründe: Es gibt immer weniger junge Menschen.
Die Zahl der 18-Jährigen wird bis 2020 insgesamt um 18 Prozent zurückgehen, das Bundesministerium für Bildung und Forschung prognostiziert einen Rückgang der Schulabgänger mit Fach- oder Hochschulreife von 281.000 im Jahr 2010 auf 264.000 im Jahr 2020. Bei Real- und Hauptschulen zeigt sich das noch deutlicher.
Hengstermann machte auch Werbung für das Handwerk. Die neuen, anspruchsvollen Dienstleistungsberufe - Stichwort Medienberufe und IT - sind sehr beliebt, während das Handwerk oft vergebens sucht. Dabei verlangt eine spätere Meisterqualifikation nach Köpfchen und bietet zudem den Reiz der Selbstständigkeit.
Zunehmend wird auch die Kombination von Ausbildung und Studium in Form von dualen Studiengängen gesucht - und angeboten.
Nutzen sie auch hier die Gelegenheit sich darüber zu informieren.
Ich wünsche den 10. Berufsinfotagen einen interessanten Verlauf und einen regen Besucherandrang und danke allen Mitwirkenden für die interessanten Stände, so Hengstermann abschließend. Der Dank von Hengstermann ging neben der Bundeswehr auch an die Kyffhäusersparkasse und den Mitarbeitern im eigenen Haus, wie Ronald Barth und Susanne Teichmann.
Von Anfang an mit tatkräftiger Unterstützung sind bei den BerufsInfotagen u.a. mit dabei die WAGO- Konttaktechnik GmbH, die Kyffhäusersparkasse, die Bundeswehr mit der Karl-Günther-Kaserne und das Dienstleistungszentrum Weißenfels, die Arbeitsagentur Nordhausen und Unternehmen aus der Landwirtschaft. Dabei sind aber auch Unternehmen und Einrichtungen aus den Nachbarkreisen, so zum Beispiel die Heyl GmbH Bad Langensalza und die Fachhochschule Nordhausen. Als Dank gab es einen Blumenstrauß.






















































