Kinder vor Gewalt schützen
Mittwoch, 09. November 2011, 23:18 Uhr
Auch in diesem Jahr muss man die Kinderschutztagung des Jugend- und Sozialamtes Kyffhäuserkreis als vollen Erfolg werten. Zum Thema hatte man erwählt "Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt" und hatte sich wohl den Spezialisten in Deutschland als Referenten geholt...
Es war wieder voll im Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen statt. Ob Amtsgerichtsdirektor oder Bürgermeister, Fachdezernenten aus dem Ämtern oder Personen die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, man war auf die Refenrenten gespannt und wurde nicht enttäuscht.
Für die leider nicht anwesende Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit Heike Taubert über brachte Martina Reinhardt, Abteilungsleiterin im Ministerim die Grußworte der Ministerin. Si bezeichnete das kommende Kinderschutzgesetz als wichtigen Baustein für den Kinderschutz.Sie erinnerte daran, dass Jugendämter verpflichtet sind, Kinderschutz netze aufzubauen.
Sie stellte fest, dass sich der Kinder- und Jugendschutz verbessert hat. Ihre Forderung, Kinder sollen und müssen gewaltfrei Aufwachsen. Bei sexueller Gewalt, so Reinhardt brauch Kinder und Eltern profesionelle Hilfe. Für sie ist Prävention wichtig und hob dabei die Medien hervor, stellte aber auch festseit 2007 gibt es steigende Zahlen für sexueller Gewalt bei Kindern.
Landrat Peter Hengstermann (CDU) forderte, wenn es Eltern in der Erziehung nicht schaffen, dann muss es staatliche Unterstützung geben. Die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreistages, Cornelia Kraffzick (SPD) forderte, Kinderrechte müssen in der Gesellschaft verankert werden. Wichigste Aufgabe sei, Kinder vor Gewalt zu schützen.
Kraffzicks Forderung an das neue Kindergesetz, es solle eindeutig regeln, wie das wie das Gesetzt in personeller und finanzieller Hinsicht umgesetzt werden kann.
Schwerpunkt der Tagung war sicher der Vortrag von Ministerialrat im BMFSFJ / Berlin Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner (Foto) über die Übersicht über die Änderungen im Bereich der (Amts)vormundschaften/ Übersicht über den Sachstand der Beratungen des KiSchG im Bundestag, die Kinder- und Jugendhilfe in der Kinderschutzfalle und Wirkungen und Nebenwirkungen der Konzentration auf den Kinderschutz. Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner gilt als der Experte schlethin und man kann ihn als Wegbereiter des Kinderschutzgesetzes bezeichnen.
Gerade in Richtung Kinderschutz sagte er, was wir nicht brauchen sind rechtliche und gesetzliche Unklarheiten im Kinder- und Jugendschutz. Dabei bezog er sich auf bisher unterschiedliche Regelungen und Auslegungen in den einzelnen Ländern.
Die weiteren Vorträge kamen von der Fachanwältin für Familienrecht Angelika Kellner über Sexuelle Misshandlung von Kindern und Jugendlichen aus rechtlicher Sicht und der Kinder- und Jugendschutzbeauftragten Karin Just und Rene Hartnauer über
Grundlagen / Definition Kindesmissbrauch, Täter- und Opfersicht
Kinderschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Viele Akteure im Kyffhäuserkreis stellen sich dieser und sind Tag für Tag bestrebt, einem gelingenden Kinderschutz gerecht zu werden. Doch hierfür bedarf es neben einem guten empathischen Empfinden, einem wachsamen Auge auch fachliches Wissen, um Situationen richtig begegnen zu können und Lösungswege im Sinne des Kindes zu finden.
Die diesjährige Kinderschutztagung im Kyffhäuserkreis möchte hierzu einen Beitrag leisten, aber auch ein öffentlich wirksames Signal setzen. Denn die Thematik des "Sexuellen Missbrauchs gegenüber Kindern und Jugendlichen" wird nur ungern in der Öffentlichkeit diskutiert. Dies ist aber dringend notwendig. Täter müssen wissen, dass ihr Verhalten nicht toleriert wird und die Opfer müssen über die Hilfsangebote informiert sein.
Zur Begrüßung spielten Kinder der Musikschule Sondershausen.
Autor: khhEs war wieder voll im Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen statt. Ob Amtsgerichtsdirektor oder Bürgermeister, Fachdezernenten aus dem Ämtern oder Personen die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, man war auf die Refenrenten gespannt und wurde nicht enttäuscht.
Für die leider nicht anwesende Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit Heike Taubert über brachte Martina Reinhardt, Abteilungsleiterin im Ministerim die Grußworte der Ministerin. Si bezeichnete das kommende Kinderschutzgesetz als wichtigen Baustein für den Kinderschutz.Sie erinnerte daran, dass Jugendämter verpflichtet sind, Kinderschutz netze aufzubauen.
Sie stellte fest, dass sich der Kinder- und Jugendschutz verbessert hat. Ihre Forderung, Kinder sollen und müssen gewaltfrei Aufwachsen. Bei sexueller Gewalt, so Reinhardt brauch Kinder und Eltern profesionelle Hilfe. Für sie ist Prävention wichtig und hob dabei die Medien hervor, stellte aber auch festseit 2007 gibt es steigende Zahlen für sexueller Gewalt bei Kindern.
Landrat Peter Hengstermann (CDU) forderte, wenn es Eltern in der Erziehung nicht schaffen, dann muss es staatliche Unterstützung geben. Die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreistages, Cornelia Kraffzick (SPD) forderte, Kinderrechte müssen in der Gesellschaft verankert werden. Wichigste Aufgabe sei, Kinder vor Gewalt zu schützen.
Kraffzicks Forderung an das neue Kindergesetz, es solle eindeutig regeln, wie das wie das Gesetzt in personeller und finanzieller Hinsicht umgesetzt werden kann.
Schwerpunkt der Tagung war sicher der Vortrag von Ministerialrat im BMFSFJ / Berlin Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner (Foto) über die Übersicht über die Änderungen im Bereich der (Amts)vormundschaften/ Übersicht über den Sachstand der Beratungen des KiSchG im Bundestag, die Kinder- und Jugendhilfe in der Kinderschutzfalle und Wirkungen und Nebenwirkungen der Konzentration auf den Kinderschutz. Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner gilt als der Experte schlethin und man kann ihn als Wegbereiter des Kinderschutzgesetzes bezeichnen.
Gerade in Richtung Kinderschutz sagte er, was wir nicht brauchen sind rechtliche und gesetzliche Unklarheiten im Kinder- und Jugendschutz. Dabei bezog er sich auf bisher unterschiedliche Regelungen und Auslegungen in den einzelnen Ländern.
Die weiteren Vorträge kamen von der Fachanwältin für Familienrecht Angelika Kellner über Sexuelle Misshandlung von Kindern und Jugendlichen aus rechtlicher Sicht und der Kinder- und Jugendschutzbeauftragten Karin Just und Rene Hartnauer über
Grundlagen / Definition Kindesmissbrauch, Täter- und Opfersicht
Kinderschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Viele Akteure im Kyffhäuserkreis stellen sich dieser und sind Tag für Tag bestrebt, einem gelingenden Kinderschutz gerecht zu werden. Doch hierfür bedarf es neben einem guten empathischen Empfinden, einem wachsamen Auge auch fachliches Wissen, um Situationen richtig begegnen zu können und Lösungswege im Sinne des Kindes zu finden.
Die diesjährige Kinderschutztagung im Kyffhäuserkreis möchte hierzu einen Beitrag leisten, aber auch ein öffentlich wirksames Signal setzen. Denn die Thematik des "Sexuellen Missbrauchs gegenüber Kindern und Jugendlichen" wird nur ungern in der Öffentlichkeit diskutiert. Dies ist aber dringend notwendig. Täter müssen wissen, dass ihr Verhalten nicht toleriert wird und die Opfer müssen über die Hilfsangebote informiert sein.
Zur Begrüßung spielten Kinder der Musikschule Sondershausen.











